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Klimagerechtigkeit

SPD nimmt Dienstwagen der neuen Landesregierung ins Visier

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die SPD im Düsseldorfer Landtag will wissen, wie klimagerecht der Fuhrpark der neuen schwarz-grünen Landesregierung sein wird. Die Fraktion bezieht sich dabei auf die Klimaversprechen im Koalitionsvertrag und verweist auf die bisherigen Dienstwagen - die in einem Ranking der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Mai teilweise sehr schlecht abgeschnitten hatten.

Von dpa

Herbert Reul, Innenminister von NRW, steigt vor einer Kabinettssitzung aus seinem Auto aus. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Der SPD-Abgeordnete Justus Moor stellt eine Kleine Anfrage im Landtag, in der es unter anderem heißt: «Welche Dienstfahrzeuge wird die nordrhein-westfälische Landesregierung in der 18. Wahlperiode zur Beförderung Ihrer Regierungsmitglieder nutzen?» Aufgeführt werden sollen auch Motorisierung und CO2-Ausstoß.

Beim Thema CO2 hatte der Dienstwagen von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) die Deutsche Umwelthilfe besonders geärgert. Reuls Audi A8, der eine besondere Sicherheitsausstattung hat, bringe «schockierende» 488 Gramm klimaschädliches Treibhausgas pro Kilometer auf die Straße, hieß es in der DUH-Bilanz.

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