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Stahlboom treibt Gewinne bei Klöckner & Co

Duisburg (dpa)

Von dpa

Der derzeitige Nachfrageboom bei Stahl treibt die Gewinne bei Klöckner & Co (KlöCo) an. Da auch das dritte Quartal über den Markterwartungen liegen dürfte, erhöhte der Stahlhändler am Donnerstag die Prognose für das laufende Jahr. 2021 soll das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) 650 Millionen bis 700 Millionen Euro erreichen, teilte das Unternehmen in Duisburg mit. Das wäre das beste operative Jahresergebnis seit dem Börsengang im Jahr 2006.

Die Prognose liege über der bisherigen Markterwartung, so KlöCo. Bislang hatte der Stahlhändler lediglich «eine sehr deutliche Verbesserung» angekündigt.

Für das dritte Quartal erwartet KlöCo ein bereinigtes Ebitda von 200 Millionen bis 230 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr lag das entsprechende Ergebnis bei 401 Millionen Euro und damit den Angaben zufolge auf einem Rekordniveau. Für das zweite Quartal hatte das Unternehmen bereits Anfang Juni vorläufige Schätzungen vorgelegt, die deutlich über den bisherigen Erwartungen lagen. KlöCo profitiert dabei von höheren Stahlpreisen in den USA und Europa sowie Kosteneinsparungen aus seinem Umbauprogramm. Die Zahlen für das zweite Quartal sollen am 10. August vorgelegt werden.

Von der hohen Stahlnachfrage profitieren auch andere: Europas größter Stahlkonzern Arcelormittal etwa verbuchte im zweiten Quartal deutlich steigende Umsätze von knapp 11 Milliarden auf 19,3 Milliarden US-Dollar (16,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente der Konzern rund 4 Milliarden Dollar.

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