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Regierung

Stamp: Bestehende Regeln besser umsetzen und kontrollieren

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens stellvertretender Ministerpräsident Joachim Stamp (FPD) hat Forderungen nach Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen eine Absage erteilt. «Rufe nach immer härteren Maßnahmen sind nicht zielführend», sagte der Minister und FDP-Landeschef am Morgen bei «WDR 2». Dinge müssten in Ruhe vorbereitet werden und nicht panisch. Das Beherbergungsverbot in einigen Bundesländern nannte Stamp als negatives Beispiel einen «Irrsinn». Es habe zu einem Massenansturm auf die Testzentren geführt.

dpa

Joachim Stamp (FDP) gibt ein Pressestatement. Foto: Federico Gambarini

«Deshalb ist es wichtig, dass wir heute im Kabinett alles in Ruhe beraten», sagte der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Die bestehenden Regeln müssten umgesetzt und auch überprüft werden. Große Feiern mit vielen Menschen und Alkohol seien das Problem. Verstöße auch in Parks oder Fußgängerzonen müssten geahndet werden.

Thomas Kutschaty, SPD-Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag, hatte am Morgen kritisiert, dass die Bund-Länder-Beschlüsse in NRW zu langsam umgesetzt würden.

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