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Tennis in Köln: Zunächst 999 Menschen in der Arena

Köln (dpa) - Beim Tennis-Turnier in Köln waren am Montag zunächst 999 Menschen in der Halle erlaubt, über die mögliche Entwicklung dieses Werts in den kommenden Tagen herrscht aber Unklarheit. Die Veranstalter hatten bei der Stadt Köln ein Konzept mit dieser Gesamtzahl eingereicht. Das Konzept wurde genehmigt, die Erlaubnis hat trotz des Überschreitens der Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen bisher Gültigkeit. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz in Köln stieg am Montag auf 66,3.

dpa

Zuschauer mit Mund-Nasen-Schutz verfolgen die Partie. Foto: Marius Becker

Abzüglich Spielern, Betreuern, Offiziellen und Journalisten hätten für den ersten Tag rund 800 Zuschauer in die Halle gedurft, etwa 500 Tickets wurden verkauft. Dass theoretisch fast die dreifache Anzahl an Besuchern in die Halle dürfte wie zu großen Fußballspielen derzeit, liegt an der Tatsache, dass Tennis kein Teamsport ist. Das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz am Dienstag im Kölner Stadion wird komplett ohne Zuschauer ausgetragen.

Und auch beim Kölner Tennis-Turnier, dessen Schirmherrin die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist, droht eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl auf 250. In diesem Fall müssten alle Tickets zurückgegeben und der Ticketverkauf neu gestartet werden. «Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Land kurzfristig Regelungen treffen wird, die auch für das Tennisturnier relevant sind», teilte die Stadt Köln auf Anfrage mit. Insgesamt werde das Turnier aktuell «mit einer Auslastung der Lanxess-Arena von 4,6 Prozent durchgeführt. Hier ist das Infektionsrisiko niedriger als in kleinen Veranstaltungsräumen mit Drittel- oder Fünftel-Auslastung.»

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