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Urteile

Tödlicher Vaterschaftsstreit? Angeklagter freigesprochen

Der gewaltsame Tod eines 47-jährigen Duisburgers kann nicht aufgeklärt werden. Der einzige Verdächtige ist freigesprochen worden.

dpa

Blick auf das Amts- und Landgericht in Duisburg. Foto: Roland Weihrauch

Duisburg (dpa/lnw) - Mit einem Freispruch ist am Montag in Duisburg der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 47-jährigen Mannes zu Ende gegangen. Die Richter hatten nicht feststellen können, dass der Angeklagte sich zur Tatzeit überhaupt in der Wohnung des Opfers befunden hatte. Der 38-jährige Angeklagte hatte den Vorwurf bestritten. Die Staatsanwaltschaft war davon ausgegangen, dass sich die beiden Männer über die Vaterschaft eines heute dreijährigen Mädchens gestritten hatten. Dabei habe der Angeklagte den 47-Jährigen erwürgt, hatte die Staatsanwaltschaft angeführt.

Eine Nachbarin hatte nach dem Tod des 47-Jährigen von einem heftigen Streit berichtet. Bei ihrer Zeugenvernehmung vor Gericht hatten sich deren belastende Angaben jedoch nicht bestätigen lassen. Die Anklage hatte auf Totschlag gelautet.

Das Opfer war einer der Protagonisten der RTL2-Serie «Hartz und herzlich» und im Duisburger Stadtteil Friemersheim kein Unbekannter.

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