1. www.wn.de
  2. >
  3. NRW
  4. >
  5. Tonnenschweres Bauteil für A1-Rheinbrücke montiert

  6. >

Verkehr

Tonnenschweres Bauteil für A1-Rheinbrücke montiert

Leverkusen (dpa/lnw)

Ein anspruchsvoller Schritt beim Neubau der A1-Rheinbrücke in Leverkusen ist gelungen. Am Wochenende wird ein tonnenschweres Bauteil montiert. Ein Kraftakt.

Von dpa

Das erste Stahlteil für die A1-Rheinbrücke bei Leverkusen wird zu den Betonträgern der Brücke gefahren. Foto: Henning Kaiser/dpa

An der A1-Rheinbrücke in Leverkusen ist am Sonntag ein mehr als tausend Tonnen schweres Bauteil in seine endgültige Position gebracht worden. Die Autobahn GmbH sprach nach den zweitägigen Arbeiten von einem «wichtigen Meilenstein». Die Montage sei erfolgreich verlaufen.

Das Stahlkonstrukt war am Samstagmittag planmäßig mit Spezialgerät zunächst in Richtung seiner Einbauposition in Bewegung gesetzt worden, wie ein Sprecher der Autobahn GmbH, Niederlassung Rheinland, sagte. Dann wurde das 66 Meter lange und 34 Meter breite Brückenteil um mehrere Meter angehoben und danach in seine endgültige Position herabgelassen. Für die zweitägige Aktion war der Bereich an der Autobahnausfahrt Leverkusen-Mitte voll gesperrt worden.

Seit September waren auf dem rechtsrheinischen Teil der langjährigen Großbaustelle mehrere Stahlelemente eingetroffen. In den vergangenen Wochen wurden sie vor Ort verschweißt und zu dem 1115 Tonnen schweren Brückenteil zusammengefügt.

Im Mai soll die Montage der ersten Brückenteile im linksrheinischen Bereich passieren. Die Rheinbrücke gehört zu den bekanntesten Baustellen in NRW. Sie ist Teil des stauanfälligen Kölner Autobahnrings. Die Fertigstellung der ersten von zwei neuen Brücken über den Rhein ist für Ende 2023 vorgesehen.

«Wir gehen fest davon aus, dass unsere Bauunternehmen den Zeitplan einhalten und bis Ende nächstes Jahr hier eine neue Rheinbrücke fertig ist, die den Verkehr im ganzen Rheinland ein großes Stück nach vorne bringt», sagte der Direktor der Autobahn-Niederlassung Rheinland, Thomas Ganz. Das wichtige Bauprojekt solle «ein Nadelöhr» beseitigen, das seit zehn Jahren viele Kilometer Umweg und viel Zeitverlust bedeute.

Startseite
ANZEIGE