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Wasser

Trinkwasserampel auf Rot: Knappheit um Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (dpa/lnw)

Gut 100.000 Bürgerinnen und Bürger im Raum Bad Oeynhausen sollen sich in den kommenden Tagen bei der Gartenbewässerung und beim Befüllen von Pools zurückhalten: Dort wird das Trinkwasser knapp. Die Trinkwasserförderung laufe an der Grenze des technisch Möglichen, teilte der Wasserbeschaffungsverband «Am Wiehen» am Freitag mit. Der Wasserstand eines Hochbehälters sei zuletzt deutlich gefallen.

Von dpa

Hintergrund sei der massiv gestiegene Verbrauch während der heißen und regenarmen vergangenen Tage. Zudem sei bei einem Rohrbruch viel Wasser verloren gegangen. Und auch Vorlieferanten hätten Probleme.

Der Verband versorgt die Kommunen Bad Oeynhausen, Löhne und Hüllhorst sowie Teile von Hille und Minden mit Wasser. Seit Freitag steht die Trinkwasserampel des Versorgers auf Rot. Einem Sprecher zufolge war das zuletzt im Sommer 2020 der Fall gewesen. In der Gegend komme es öfter zu Knappheit. Das Rot-Signal ist ein dringender Appell zum Wassersparen - daran gebunden sind die Bürgerinnen und Bürger derzeit nicht. Laut dem Sprecher des Verbands könnten die Behörden kommende Woche aber einschreiten und etwa die Gartenbewässerung verbieten.

Verbandsvorsteher Bernd Poggemöller sagte, jetzt müsse jeder Einzelne helfen, um die Lage wieder zu entspannen. Wie lange die Ampel noch auf Rot stehe, lasse sich nicht sicher sagen. Entspannung erhoffen sich die Verantwortlichen von vorhergesagten Gewittern und von einem möglichen geringeren Verbrauch während der Reisezeit in den Sommerferien.

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