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Agrar

Trockener Sommer sorgt für schlechte Kartoffelernte

Düsseldorf (dpa/lnw)

Der trockene, heiße Sommer hat den Landwirten in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr eine vergleichsweise schlechte Kartoffelernte gebracht. Weil gleichzeitig auf immer mehr Feldern Kartoffeln wachsen, bleibt unter dem Strich die drittgrößte Erntemenge der vergangenen Jahre, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.

Von dpa

Ein Landwirt bringt Saatgut in den Boden aus. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln wurden in diesem Jahr geerntet. Das sind 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Pro Hektar Anbaufläche ernteten die Landwirte sogar 10,4 Prozent weniger als 2021.

Die Statistiker machen im Westen insgesamt einen Trend zur Kartoffel aus. Die Anbaufläche habe in diesem Jahr um 11,3 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre gelegen, teilte die Behörde mit.

Einige Landwirte hatten in diesem Sommer wegen der Trockenheit ihre Kartoffelfelder künstlich bewässert. Zum Problem wurde der fehlende Regen im Sommer vor allem für Feldfrüchte wie Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben, die erst im Herbst geerntet werden.

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