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DFB-Pokal

Überforderte Arminia: Mit Wimmer jubelt der VfB im Pokal

Stuttgart (dpa)

Ohne Mühe ist der VfB Stuttgart unter Interimstrainer Wimmer in das Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Beim lockeren Sieg gegen Zweitligist Bielefeld sammeln die Schwaben weiter Selbstvertrauen.

Maximilian Wendl und Nils Bastek, dpa

Fabian Bredlow hält die Hand hoch. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Wenige Tage nach dem ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga bleibt der VfB Stuttgart unter Interimstrainer Michael Wimmer auch im DFB-Pokal in der Erfolgsspur. Die Schwaben gewannen am Mittwochabend nach einer eindrucksvollen Leistung mit 6:0 (4:0) gegen das desolat verteidigende Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld. Nach dem nächsten Sieg wird Wimmer die Schwaben mindestens auch noch am Samstag bei Borussia Dortmund betreuen.

«Es ist kein großes Geheimnis, dass es der Michi machen wird bis zum Wochenende», sagte Sportdirektor Sven Mislintat bei Sky. «Das ist für mich ein sehr, sehr angenehmes Thema. Weil A verschafft es uns Zeit, die bestmögliche Lösung zu finden. Und eins ist auch klar: auch wenn ein anderer kommt, ist Michi Teil der Lösung.»

Innerhalb von neun Minuten sorgte der VfB, bei dem trotz des Auftriebs unter Wimmer die Suche nach einem neuen Cheftrainer auf Hochtouren läuft, für die Entscheidung. Den Auftakt machte Pascal Stenzel mit einem sehenswerten Schlenzer (20.), ehe Wataru Endo nachlegte (24.). Noch deutlicher wurde es nach Luca Pfeiffers Premieren-Treffer für den VfB (29.) und auch Silas Katompa Mvumpa ließ die Mehrheit der 24.500 Zuschauer jubeln (40.). Nach dem Seitenwechsel erhöhten Pfeiffer (52.) und Serhou Guirassy (68.).

Im Vergleich zu den vielen mäßigen Auftritten, die zur Freistellung von Pellegrino Matarazzo in der zurückliegenden Woche geführt hatten, war der VfB kaum wiederzuerkennen. Die Gastgeber liefen früh an, fanden immer wieder spielerische Lösungen und kontrollierten das Spiel. 

Dabei hatten die Bielefelder im Pokal auf eine Trendwende gehofft. Doch von diesem Wunschdenken musste sich Trainer Daniel Scherning früh verabschieden. Nach einem Eckball gelang es dem aus Stuttgart ausgeliehenen Mateo Klimowicz nicht, den Ball zu klären. Stenzel behauptete sich und traf aus der Distanz.

Beim nächsten Standard ließen die Bielefelder Endo sträflich allein. Das 3:0 fiel nach einem Muster, das den VfB-Anhängern aus der jüngeren Vergangenheit bekannt sein sollte. Nach einer Flanke stahl sich im Strafraum aber nicht der nach England gewechselte Sasa Kalajdzic davon, sondern Neuzugang Pfeiffer.

Bei den Stuttgartern fehlte in der Defensive das Trio, das noch gegen Bochum von Beginn an auf dem Feld gestanden hatte. Auch im Tor setzte Wimmer wie vereinbart auf Pokal-Schlussmann Fabian Bredlow. Gefordert wurde die neu formierte Abwehr aber kaum. Auch Silas konnte sich als Schienenspieler immer wieder auf der rechten Seite in die Offensive einschalten. Bei einer weiteren Sosa-Flanke konnte er ungedeckt den Ball per Volleyschuss verwandeln.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Ostwestfalen, die zum Start der zweiten Halbzeit drei Mal tauschten, weiter große Probleme. Auf ein Aufbäumen warteten die Gäste-Fans vergebens. Stattdessen schossen Pfeiffer und der eingewechselte Guirassy noch zwei Mal ins Tor sowie Enzo Millot an den Pfosten. 

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