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Bundesamt für Migration

Überproportionales Plus an Asylanträgen im ersten Halbjahr

Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw)

Die Zahl der Asylanträge ist in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum bundesweiten Anstieg überproportional gewachsen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) registrierte in NRW von Januar bis Juni 16.067 Anträge. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik hervorgeht, sind das 5245 oder fast 49 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2021.

Von dpa

Bundesweit stieg die Zahl der Erstanträge im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr laut Bamf um rund 44 Prozent auf 84.583 Anträge - der größte Einzelposten entfiel auf das bevölkerungsreichste Bundesland NRW. Bei etwa jedem siebten Erstantrag handelte es sich um ein in Deutschland geborenes unter einjähriges Kind. Die meisten Erstanträge kamen bundesweit von Staatsangehörigen aus Syrien (24 492), gefolgt von Afghanistan (15.093), dem Irak (7512) und der Türkei (6217).

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