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Krankenhäuser

Uniklinik: Wieder so viele Patienten wie vor Hacker-Angriff

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Düsseldorfer Uni-Klinik behandelt nach einem Hacker-Angriff mit weitreichenden Folgen inzwischen mit 800 bis 900 Patienten wieder so viele wie zuvor. Das teilte die Klinik am Montag mit. Der Krisenstab, offiziell Krankenhauseinsatzleitung genannt, trat am Montag zum letzten Mal zusammen. «Auch die Erreichbarkeit per E-Mail ist seit der letzten Woche wiederhergestellt», so ein Sprecher am Montag.

dpa

Ein Rettungswagen fährt an der Zentralen Notaufnahme der Uniklinik Düsseldorf vorbei. Foto: Marius Becker

Vor einem Monat war die Uni-Klinik nach einem Hacker-Angriff unter anderem von der Notfallversorgung abgemeldet worden. Etliche Operationen wurden verschoben. Seit dem 23. September ist die Notaufnahme wieder geöffnet. Auch bei den stationären Patienten sei die übliche Belegung von rund 1000 Betten «fast wieder erreicht», so die Uni-Klinik.

In der Zeit des IT-Ausfalls war die Krankenhauseinsatzleitung einberufen worden, die jetzt wieder aufgelöst werden konnte. Professor Frank Schneider, ärztlicher Direktor der Uni-Klinik, sagte: «Auch wenn noch nicht alle IT-Systeme wieder laufen, wie vor dem Ausfall, kommt die ausgeweitete Arbeitsfähigkeit zur richtigen Zeit.» Denn inzwischen nehme die Zahl der Corona-Patienten wieder zu: Nachdem im Sommer zum Teil nur eine Handvoll Patienten in der Uni-Klinik behandelt worden seien, sei die Zahl der stationär aufgenommenen Patienten inzwischen wieder auf 20 gestiegen, zwei davon auf Intensivstation.

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