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Urteil: Jagdfeld-Klage gegen Signal Iduna

Investor Anno August Jagdfeld wirft der Dortmunder Signal-Iduna-Versicherung eine Rufmordkampagne vor und fordert Schadenersatz. Nach jahrelangem Rechtsstreit soll jetzt ein Urteil verkündet werden.

dpa

Der Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld sitzt zu Beginn der Verhandlung im Landgericht Dortmund. Foto: Guido Kirchner

Dortmund (dpa/lnw) - In dem seit Jahren geführten Rechtsstreit des Hotel-Investors Anno August Jagdfeld gegen die Dortmunder Signal-Iduna-Versicherung will das Dortmunder Landgericht heute (9.00 Uhr) ein Urteil verkünden. Jagdfeld wirft dem Konzern eine gezielte Rufmordkampagne im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Berliner Hotels Adlon vor. Den ihm dabei entstandenen Schaden beziffert er auf bis zu eine Milliarde Euro. Der Investor hatte für das Adlon-Projekt einen Fonds aufgelegt, an dem sich die Signal Iduna mit fünf Millionen Euro beteiligte. Als es später Unstimmigkeiten gab, hatte sich eine Anleger-Schutzgemeinschaft gebildet, deren Sprecher öffentlich schwere Vorwürfe gegen Jagdfeld erhob.

In dem Prozess ging es vor allem um die Frage, inwiefern sich die Versicherung die Äußerungen des Sprechers der Schutzgemeinschaft zurechnen lassen muss. Der Mann selbst ist bereits verstorben. Die Signal-Iduna-Versicherung weist den Vorwurf einer gezielten Kampagne zur Schädigung des Rufs des Investors zurück.

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