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Verband: Eilantrag gegen Düsseldorfs Sperrstunde eingereicht

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Düsseldorf ist beim Verwaltungsgericht nach Angaben des Branchenverbands Dehoga wie angekündigt ein Eilantrag gegen die Sperrstunde in der Landeshauptstadt eingereicht worden. Stellvertretend habe am Donnerstag ein Bar-Besitzer die Aufhebung der Sperrstunde ab 1 Uhr beantragt. Man halte die Regelung für unverhältnismäßig und kein geeignetes Mittel gegen die Corona-Pandemie, sagte der Geschäftsführer der Dehoga in NRW, Thomas Kolaric, der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

«Yes...we are Open» ist an einem geschlossenen Geschäft zu sehen. Foto: Sven Hoppe

Eine Bestätigung für den Eingang des Eilantrags, war am späten Donnerstagnachmittag beim Verwaltungsgericht nicht zu bekommen. Auch wie schnell über ihn entschieden werden könnte, blieb seitens des Gerichts unklar. Der Anwalt des Gastronomen Walid El Sheik, der mehrere prominente Bars in Düsseldorf betreibt, sagte, der Eilantrag seines Mandanten umfasse zehn Seiten. Er rechne für Anfang der Woche mit einer Entscheidung des Gerichts, so Rechtsanwalt Martin Wagner.

Düsseldorf als Risikogebiet hatte eine Sperrstunde zwischen 1 und 6 Uhr verhängt. Auch Kioske und Tankstellen dürfen in dieser Zeit keinen Alkohol verkaufen. Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf eine noch frühere Sperrstunde um 23 Uhr verständigt, sobald es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gibt. Diese Regelung ist aber noch nicht rechtskräftig.

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