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Kriegsgräberfürsorge

Volksbund: «Mehr Anfragen wegen Ukrainekrieg»

Essen (dpa/lnw)

Mit Führungen, Vorträgen und Mitmachaktionen will der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im September Kriegsgräber in Nordrhein-Westfalen in den Mittelpunkt rücken. «Frieden ist nicht selbstverständlich - das zeigt der Ukraine-Krieg auf erschreckende Weise», sagte der NRW-Landesvorsitzende des Volksbundes, der SPD-Politiker Thomas Kutschaty, am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms.

Von dpa

Kriegsgräber sind auf dem Friedhof Ohlsdorf zu sehen. Foto: Marcus Brandt/dpa

Am 1. September 1939 hatte mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begonnen. NRW-weit sind in über 2100 Kriegsgräberstätten mehr als 330.000 Tote der beiden Weltkriege bestattet.

Der Ukrainekrieg habe offensichtlich bei vielen älteren Menschen der Nachkriegsgeneration in Deutschland Erinnerungen geweckt, sagte Kutschaty. Die Zahl der Anfragen nach dem Verbleib von Vermissten und Angehörigen habe sich in NRW und andernorts spürbar erhöht.

Der Volksbund plant etwa Führungen über große Friedhöfe in Essen und Dortmund, einen «Hürtgenwaldmarsch» am Ort einer verlustreichen Schlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges in der Eifel, Lesungen und ein Benefizkonzert eines Heeresmusikkorps zugunsten des Erhalts der Gräber.

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