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Handball-Bundesliga

Weitere Gespräche nach Kündigung von Nationalspielerinnen

Dortmund (dpa)

Ein erstes Krisentreffen nach der Kündigung von zwei Nationalspielerinnen beim Handball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist ergebnislos geblieben. Nach dem Meeting am Montag vertagten sich die Teilnehmer und vereinbarten Stillschweigen über die Hintergründe des Falls. «Es wird in dieser Woche weitere Gespräche geben. Danach hoffen wir, die Sache zeitnah abschließen zu können», sagte BVB-Abteilungsleiter Andreas Heiermann am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Wasserstandsmeldungen wären in dieser Situation jetzt nicht hilfreich.»

Von dpa

Ein Spielball liegt auf einem Handballfeld. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Zuvor hatte Heiermann bestätigt, die fristlose Kündigung der derzeit krankgeschriebenen Nationalspielerinnen nicht akzeptiert zu haben. Zu den Hintergründen der Kündigung schweigen die Beteiligten. Heiermann hatte indes bestätigt, dass an dem Treffen am Montag auch Vertreter der Anlaufstelle bei Gewalt und Missbrauch im Spitzensport teilnehmen sollten. Die Initiative «Anlauf gegen Gewalt» war vom Verein Athleten Deutschland, der sich zu dem Fall ebenfalls nicht äußern wollte, ins Leben gerufen worden.

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Handballbundes, Mark Schober, sagte am Montagabend vor der DHB-Präsidiumssitzung am Dienstag der dpa, «der Sachverhalt» sei dem Verband bekannt. «Aufgrund der Persönlichkeitsrechte der beiden Spielerinnen geben wir da keinen Kommentar zu ab, wir sind im aktuellen Verfahren auch nicht Partei», ergänzte er.

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