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Wim Wenders Stipendium für sechs junge Filmemacher

Düsseldorf (dpa/lnw) - Sechs junge Filmemacher werden in diesem Jahr mit dem Wim Wenders Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW gefördert. Damit setzten der preisgekrönte Regisseur und die Filmstiftung auch ein Statement für das Kino in Corona-Zeiten. Denn 2020 würden bewusst mehr Projekte ausgezeichnet, «weil die Einreichungen uns in ihrer Vielseitigkeit überzeugt haben», teilte Wenders am Donnerstag mit.

dpa

Kinosessel in einem Kinosaal. Foto: Sebastian Gollnow

Das Stipendium trage dazu bei, den Filmemachern «gerade in dieser schwierigen Zeit für das Kino und für unser so sehr auf soziale Kontakte bezogenes Handwerk» Zeit und Handlungsspielraum zu gewähren. «Mehr denn je braucht «Film» neue Formen und durchaus auch andere Präsentationsformen, um das Kino als kollektive Erfahrung zu stärken», so Wenders.

Die Stipendien haben eine Gesamthöhe von 100 000 Euro. Sie gehen an die chilenische Regisseurin Loreto Quijada («Aus-länder»), an Felix Reinecker («San Salvador»), Christian Zipfel («Pestizid»), Leri Matehha («W»), Eliza Petkova und Constanze Schmitt («Stille Beobachter») sowie an Arne Körner («Kaftans Reise»). Die Filmprojekte reichen vom Langspielfilm über ein ungewöhnliches Tierporträt bis hin zu Straßenkino und einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm.

Die Filmstiftung lobt das Stipendium seit 2014 gemeinsam mit der Wim Wenders Stiftung aus. Die Stipendien sollen jungen Filmemachern die Entwicklung ihrer filmischen Ideen ermöglichen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury unter Vorsitz von Wenders.

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