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Deutscher Sparkassenpräsident 

Buchholz scheitert auf dem Weg an die Spitze

Berlin/Münster

Lange wurde gerungen. Jetzt ist klar: Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe in Münster, wird nicht die neue deutsche Sparkassenpräsidentin.

Von Jürgen Stilling

Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe in Münster. Foto: SVWL

Das Ringen um den Anfang 2024 frei werdenden Chefsessel des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) ist beendet. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL) in Münster, konnte sich nicht durchsetzen. „Die Präsidenten und Präsidentinnen der regionalen Sparkassenverbände haben sich am Montag in einer gemeinsamen Sitzung mit großer Mehrheit auf Herrn Prof. Dr. Ulrich Reuter als Kandidaten für das Amt des Präsidenten verständigt“, berichtete der DSGV in einer Pressemitteilung. „Wir schlagen Herrn Prof. Reuter allen anderen Wahlberechtigten zur Wahl vor“, hieß es weiter.

Die offizielle Wahl soll in einer Mitgliederversammlung des DSGV am 22. März stattfinden, hieß es aus Branchenkreisen. An diesem Tag sind neben den elf regio­nalen Präsidenten die Chefs der Landesbanken und die kommunalen Spitzenverbände wahlberechtigt. Doch die Wahl gilt nunmehr als sicher.

Reuter soll ab dem 1. Januar auf Helmut Schleweis folgen, der nun entgegen mancher Spekulationen nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

Buchholz hatte zwar niemals offiziell ihre Kandi­datur angemeldet, ihrem in Medienberichten immer wieder unterstellten Interesse an der Position aber niemals widersprochen. Als SVWL-Präsidentin ist Buchholz seit 1. April 2017 tätig. Ihre zweite fünfjährige Amtszeit begann im April des vergangenen Jahres.

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