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Kicktipp

WM-Tippspiele: Löschanfragen als Boykott-Maßnahme

Münster/Düsseldorf

Die Nachfrage bei Tippspielen zur Fußball-WM ist im Vergleich zu vorherigen Turnieren regelrecht eingebrochen. Und viele Tipper bitten als Boykott-Maßnahme darum, die Tipprunde ganz zu löschen.

Deutschlands größter Tippspiel-Anbieter Kicktipp meldet zur WM in Katar nur halb so viele Anmeldungen wie vor vier Jahren. Foto: IMAGO/Matthias Koch

Auch bei den Tippspielen zur Fußball-Weltmeisterschaft ist die Nachfrage im Vergleich zu vergangenen Turnieren eingebrochen. Größter Anbieter von Tippspielen in Deutschland ist Kicktipp mit Sitz in Düsseldorf. Wie Kicktipp-Geschäftsführer Janning Vygen auf Anfrage unserer Redaktion am Dienstag mitteilte, seien für die WM Katar 250.000 Tipprunden mit insgesamt 2,4 Millionen Tippern angemeldet.

Bei der Weltmeisterschaft 2018 sei der Wert noch gut doppelt so hoch gewesen. Damals gab es laut Vygen 500.000 Tipprunden mit 5,1 Millionen Tippern. Auch die Fußball-EM im Jahr 2021 liege mit 370.000 Tipprunden und 3,7 Millionen Tippern noch deutlich über dem Katar-Wert.

„Die Gründe liegen ganz klar darin, dass viele Tipprunden und viele Tipper diesmal die WM boykottieren oder keine Lust darauf haben“, sagt Vygen. „Wir haben in der letzten Woche auch viel Anfragen dazu gehabt, wie man die WM-Tipprunde wieder löschen kann. Das sind Anfragen, die wir sonst fast nie haben.“

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