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Wüst bei Demo: «Präsident Putin, beenden Sie diesen Krieg!»

Düsseldorf (dpa/lnw)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat der Ukraine bei einer Protestkundgebung in Düsseldorf erneut Solidarität und Hilfe zugesagt. Vor mehreren Hundert Demonstrierenden appellierte er an Wladimir Putin: «Präsident Putin, beenden Sie diesen Krieg!»

Von dpa

Hendrik Wüst (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz zum russischen Angriff auf die Ukraine. Foto: David Young/dpa

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in der Nacht zum Donnerstag eine Militäroperation in den Regionen Donezk und Luhansk angeordnet. In NRW waren am Donnerstag zahlreiche Solidaritätskundgebungen und -aktionen für die Ukraine geplant.

Auch der Vorsitzende der NRW-SPD und Vize-Bundesparteichef Thomas Kutschaty sprach in Düsseldorf von einer Zäsur in der europäischen Friedensordnung und appellierte an den russischen Präsidenten: «Wladimir Putin, stoppen Sie diesen Angriffskrieg sofort!» Jetzt müssten harte Sanktionen kommen. «Wir akzeptieren einen solchen Aggressor nicht.»

Die Landesparteichefin der Grünen, Mona Neubaur, versicherte der Ukraine, ebenso wie alle anderen Parteispitzen, ihre volle Solidarität. An der Kundgebung, zu der private Bürger und der Ukraine zugewandte Kirchen und Verbände aufgerufen hatten, nahm auch fast das ganze Landeskabinett teil.

Die Generalkonsulin der Ukraine in Düsseldorf, Iryna Shum, dankte den Demonstrierenden, die trotz strömenden Regens und Kälte gekommen sind, für ihr «großes Zeichen der Solidarität». Nun gebe es Krieg mitten in Europa, weil Völkerrecht mit Füßen getreten worden sei. Sie sei dennoch überzeugt: «Alles wird gut.» Die Generalkonsulin der USA in Düsseldorf, Pauline Kao, sagte: «Ukraine, we stand with you» (zu deutsch etwa: «Ukraine, wir stehen Dir bei»). In NRW leben laut Wüst etwa 30 000 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit.

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