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Wüst hält Kohleausstieg bis 2030 weiter für möglich

Düsseldorf (dpa/lnw)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hält trotz der Unsicherheiten durch den russischen Krieg gegen die Ukraine einen früheren Kohleausstieg bis 2030 weiterhin für möglich. Entlang der Verabredungen müssten aber die nächsten Schritte «mit Blick auf die neuen Herausforderungen und die neue Bedeutung des Themas Versorgungssicherheit natürlich noch mal sehr genau abgewogen werden», sagte Wüst am Dienstag nach einem Krisengespräch mit den Spitzen von Gewerkschaften und Wirtschaft. «Aber es gibt das klare Bekenntnis zu den Klimazielen und zum Kohleausstieg», betonte er.

Von dpa

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: David Young/dpa

Zuvor hatte NRW-Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) die Überprüfung des Kohle- und Atomausstiegs gefordert. Vorfestlegungen im Zusammenhang mit dem geplanten früheren Kohleausstieg bis 2030 sollten «aktuell unbedingt vermieden werden», hatte er in einem Papier zur Energiesicherheit geschrieben.

Die Ampel-Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, den für 2038 vereinbarten Ausstieg aus der Kohleverstromung «idealerweise» bereits 2030 zu schaffen.

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