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Lieferbeziehungen

Wüst: Kalte Wohnungen bei Energie-Engpässen keine Option

Köln (dpa/lnw)

Bei Energie-Engpässen in Deutschland infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine dürfen Ministerpräsident Hendrik Wüst zufolge kalte Wohnungen im nächsten Winter keine Option sein. Es gelte stattdessen zu schauen, wo in der Industrie ein Abschalten am wenigsten Auswirkungen haben würde, sagte der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl am 15. Mai am Freitag im «Morgenmagazin» von WDR 2. Da die Grundstoffindustrie am Anfang der Produktion stehe, müsse sie ausgenommen bleiben. Um von russischer Energie unabhängig zu werden, brauche es drei Bausteine.

Von dpa

Hendrik Wüst beim Besuch einer Anlaufstelle für Geflüchtete beim Caritasverband Dortmund. Foto: Dieter Menne/dpa/Archivbild

Es müssten neue Lieferbeziehungen aufgebaut werden. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien müsse schneller gehen. «Wir sind hier unter den Langsamen noch die Schnellsten», meinte Wüst zu NRW im Bundesländervergleich. Er bleibe zwar dabei, dass man 2030 aus der Kohleverstromung raus müsse, aber Kraftwerke sollten in Reserve gehalten werden, um sie notfalls nutzen zu können, sagte der NRW-Regierungschef.

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