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Sternsinger

Wüsts Erinnerungen: «Hab dolle gefroren jedes Jahr»

Düsseldorf (dpa/lnw)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Montag in Düsseldorf rund 30 Mädchen und Jungen zum traditionellen Dreikönigssingen in der Staatskanzlei empfangen. Dabei sang er nicht nur «Gloria in excelsis deo» mit den kleinen Königen («watt - singen soll ich auch?»), sondern dankte ihnen auch für ihr Engagement. Ihr sichtbarer Segensspruch an den Häusern sei ein Zeichen für Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Von dpa

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

«Hättet Ihr gar nicht gedacht, dass Ihr sowas Bedeutsames tut, ne? Tut Ihr aber!», versicherte der Landesvater den Kindern aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn. «Waren Sie früher auch mal Sternsinger?», wollten die wissen. «Ja, war ich wirklich», grinste Wüst. «Ich hab das wirklich erlebt und dolle gefroren jedes Jahr.» Auch den Wissenstest der Kleinen, was denn der Segen «Christus mansionem benedicat» bedeute, bestand der Regierungschef: «Christus segne dieses Haus».

In diesem Jahr steht das Dreikönigssingen unter dem Motto «Kinder stärken, Kinder schützen - in Indonesien und weltweit» und widmet sich schwerpunktmäßig der Situation von Kindern in Asien. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk «Die Sternsinger» und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Seit ihrem Start 1959 ist sie eine der größten Solidaritätsaktionen von Kindern für Kinder weltweit.

In Anlehnung an die drei Weisen aus der Bibel tragen die Sternsinger goldene Kronen und einen farbigen Umhang. Als Caspar, Melchior und Balthasar gehen sie in Gruppen mit einem großen Stern, der den Stern von Bethlehem symbolisiert, an die Haustüren. Das Sternsingen ist seit 2015 immaterielles Weltkulturerbe der UN-Kulturorganisation Unesco.

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