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Gesundheit

Wuppertal stimmt über Standort einer forensischen Klinik ab

Jahrelang hat Wuppertal sich mit dem künftigen Standort einer forensischen Klinik beschäftigt. Heute soll das Baurecht dafür geschaffen werden. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass es keine Mehrheit geben wird. Dann will das Land das Heft in die Hand nehmen.

dpa

Das Rathaus in Wuppertal-Barmen. Foto: Roland Weihrauch

Wuppertal (dpa/lnw) - Der Wuppertaler Stadtrat entscheidet heute in seiner Sitzung über den Standort einer geplanten geschlossenen Klinik für psychisch kranke Straftäter und Suchtkranke. Allerdings lehnt die örtliche CDU inzwischen den Standort des Projekts ab, so dass eine Mehrheit fraglich ist. Die forensische Klinik soll in einem ländlichen Gebiet im Norden Wuppertals entstehen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat bereits angekündigt, dass die Klinik im Fall einer fehlenden Mehrheit auf einem Gelände des Landes an einem anderen Ort in Wuppertal gebaut werden soll. Es soll eine Einrichtung mit 150 Plätzen entstehen.

Das Land plant an insgesamt fünf Standorten in NRW den Bau neuer geschlossener Anstalten für psychisch- und suchtkranke Straftäter. «Wir brauchen in Nordrhein-Westfalen dringend neue Plätze für den Maßregelvollzug», erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Wegen der Coronavirus-Pandemie tagt der Rat in der Stadthalle.

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