1. www.wn.de
  2. >
  3. NRW
  4. >
  5. Wüst lehnt Null-Promille-Grenze für E-Scooter ab

  6. >

Verkehr

Wüst lehnt Null-Promille-Grenze für E-Scooter ab

Düsseldorf (dpa/lnw) - In der Debatte um sicheres Fahren mit E-Tretrollern lehnt Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) eine strikte Null-Promille-Grenze ab. «Man muss nicht gleich mit Verboten kommen. Die Anbieter sind in der Pflicht, die Nutzer von E-Scootern vor Vertragsabschluss zu verpflichten, die bestehenden Regeln im Straßenverkehr einzuhalten», sagte Wüst der «Bild»-Zeitung (Freitag). Es müsse klar vermittelt werden, dass E-Tretroller nicht auf Gehwegen und nicht zu zweit gefahren werden dürfen und dieselbe Promillegrenze wie beim Auto gilt. Zudem sollte ein Helm empfohlen werden.

dpa

Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Caroline Seidel

Nach dem Willen des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach sollten E-Scooter nur vollkommen nüchtern gefahren werden. Der Politiker begründete seinen Vorstoß mit steigenden Unfallzahlen bei E-Tretroller-Fahrten und forderte Verleiher und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf, aktiv zu werden. Das Bundesverkehrsministerium sieht hingegen keinen Handlungsbedarf, die Promille-Grenze für Nutzer von E-Scootern zu verschärfen.

Startseite
ANZEIGE