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Video-Interview mit NRW-Schulministerin

Yvonne Gebauer zu den "Fridays for Future"-Demos

Münster

Sie sind hartnäckig. Trotz angedrohter Sanktionen demonstrieren jeden Freitagvormittag Tausende Schüler für den Klimaschutz. Das Engagement unterstützt Schulministerin Yvonne Gebauer – beim Schulstreik hört diese Unterstützung aber auf. Ihr Argument: Inzwischen kenne jeder die Bewegung „Fridays for Future“ – für die Aufmerksamkeit muss keiner mehr die Schule schwänzen.

Hilmar Riemenschneider

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: dpa

Die Einladung steht: Über die Ziele der Schülerbewegung „Fridays for Future“ möchte Schulministerin Gebauer (FDP) gerne mit den Initiatoren sprechen. Noch steht die Antwort aus. Es wird dabei nicht nur ums das Thema Schulstreik gehen, bei dem Gebauer eine eindeutige Meinung hat, weil die Schulpflicht nicht verhandelbar sei.

„Ich hab für beste Bildung zu sorgen“, sagt sie im Video-Interview. „Die kann natürlich nur dann stattfinden, wenn die Schüler in der Schule sind.“ Sie appelliert an die Schüler, nicht mehr in der Unterrichtszeit, sondern am Nachmittag zu demonstrieren.

Bei der Schulpflicht hart

Wenn sie mit den Schülern sprechen könnte, Gebauer würde ihnen auch erklären, dass das sie mit dem neuen Lehrplan für das G9-Abitur an den Gymnasien das Thema Klimaschutz stärker im Erdkundeunterricht verankern will. Damit sollen sich die Schüler stärker in der Schule mit dem Thema auseinandersetzen können.

Auch wenn jetzt schon die Bewegung „Parents for Future“ ihre demonstrierenden und schulstreikenden Kinder unterstützt: Bei der Schulpflicht bleibt Gebauer aber hart. Die sei im internationalen Vergleich ein hohes Gut, „weil sie dazu führt, das bei uns tatsächlich jedes Kind Bildung bekommt.“

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