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Zwei junge Menschen bei Badeunfällen gestorben

Köln/Lünen (dpa/lnw)

Das zuletzt sonnige und warme Wetter lädt zum Bade-Ausflug im Freien ein - und verleitet manche zum Schwimmen in gefährlichen Gewässern. Zwei junge Menschen verloren dadurch nun ihr Leben.

Von dpa

Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung». Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Zwei junge Menschen sind bei Badeunfällen in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Ein 13 Jahre altes Mädchen war am Mittwochabend beim Schwimmen im Rather See in Köln plötzlich verschwunden, teilten Feuerwehr und Polizei mit. Rettungskräfte hatten aus der Luft, vom Land, auf und unter Wasser nach der Vermissten gesucht. Schließlich fanden Taucher die 13-Jährige in etwa zweieinhalb Meter Tiefe und brachten sie an Land. Der Rettungsdienst hatte umgehend mit Reanimationsmaßnahmen begonnen, die im Rettungshubschrauber und im Krankenhaus fortgesetzt wurden. Das Mädchen war dann am Donnerstag im Krankenhaus gestorben.

Der Polizei zufolge gehört der See zu einem Kieswerk. Baden sei dort nicht erlaubt. Näheres zum Unfallgeschehen oder der genauen Todesursache gab es zunächst nicht. Eine Obduktion des Mädchens sei geplant, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen bisher nicht vor.

In Lünen (Kreis Unna) wollte ein 20 Jahre alter Mann am Mittwoch den Datteln-Hamm-Kanal mit Freunden schwimmend überqueren und war plötzlich verschwunden, wie die Polizei mitteilte. Auch hier suchten Rettungskräfte mehrere Stunden nach dem Vermissten, ehe Taucher ihn im Wasser fanden und ans Ufer brachten. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen war der 20-Jährige kurz darauf im Krankenhaus gestorben. Auch hier sei eine Obduktion veranlasst worden, so ein Polizeisprecher am Freitag.

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