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Sonderveröffentlichung

Betriebsrestaurant setzt auf saisonale und regionale Produkte

Die Mitarbeitenden täglich begeistern

Hier können Mitarbeitende und Gäste sich wohlfühlen: Das LVM-Betriebsrestaurant im Haupthaus ist großzügig und freundlich gestaltet, eine Glasfront lässt viel Licht rein, Holzelemente und grüne Farbtupfer sorgen für Atmosphäre. Im einladenden Außenbereich kann man bei schönem Wetter unter freiem Himmel Platz nehmen.

Frischer geht es nicht: Nachhaltige Angebote und regionale Lieferanten sind das A und O der Betriebskantine der LVM. Foto: LVM/Manss

Doch nicht nur das äußere Erscheinungsbild stimmt, auch die inneren Werte überzeugen. Dafür sorgt die 16-köpfige Küchencrew. Ab 7 Uhr putzt, schneidet und brutzelt sie in drei Küchen, damit um 11.30 Uhr die Essensausgabe im Haupthaus und in der Villa Kunterbunt beginnen kann. Für sauberes Geschirr und Besteck sorgen 24 Kolleginnen und Kollegen von Westfalenfleiß. Das integrative Projekt läuft bei der LVM schon seit 20 Jahren.

Durchschnittlich 1500 Essen täglich

„An einem normalen Arbeitstag geben wir rund 1500 Essen pro Tag in unseren Betriebsrestaurants heraus“, erklärt Küchenchef Florian Müller. Sein Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gäste „jeden Tag neu zu begeistern“. Der Anteil an Convenience-Produkten wurde auf ein Minimum reduziert. Vielmehr köchelt der Fond ganz klassisch 20 Stunden im Topf, um später eine tolle Soße daraus zaubern zu können. „Es wäre doch zu schade, Gemüse- oder Fleischabschnitte nicht zu nutzen. Nachhaltigkeit kann so einfach sein.“

Appetit machen beispielsweise eine bunte Bowl mit Münsterländer Hafenkäse, karamellisierten Äpfeln, Dörrobstrelish und Himbeervinaigrette; hausgeräucherte Pork Belly burnt Ends vom Nordwalder Schwein mit Cole-Slaw und Süßkartoffelpommes; Lachsfilet mit LVM-Kräutergarten-Marinade, frischem Gemüse, jungen Kartoffeln und Kressequark; veganes Rote Beete Thai-Curry mit Basmatireis und gerösteten Kichererbsen.

Die Küche setzt auf qualitativ hochwertige und möglichst saisonale Produkte von Lieferanten aus der Region. Die Kartoffeln stammen von einem Betrieb aus dem Münsterland und werden gebündelt mit dem Gemüse geliefert. Das spart Ressourcen.

Milch, Joghurt, Quark und Sahne kommen von einem Milchbauern mit angeschlossenem Molkereibetrieb aus Münster. Auch der überwiegende Teil der Schweine- und Rindfleischprodukte stammt von gut bekannten Betrieben aus der Umgebung, die sehr hohe Tierwohlstandards pflegen.

Weitere regional bezogene Lebensmittel sind neben saisonalem Obst und Gemüse unter anderem Backwaren, Erfrischungsgetränke, Honig, Erdbeeren, Spargel, Früchte und weitere Fleischprodukte. Im Zuge der Umgestaltung für mehr Biodiversität am LVM-Campus wurde im Innenhof auch ein vielfältiges Kräuterbeet angelegt. Die frischen Kräuter werden nicht nur in der Küche verarbeitet, sondern dienen auch den auszubildenden Köchinnen und Köche bei der Gewürz- und Pflanzenkunde. Seit 2005 sind Bio- und Fairtrade-Produkte im Sortiment.

Nur selten Currywurst – dann aber der Renner

So bietet die LVM den Mitarbeitenden und Gästen täglich ein ausgewogenes, abwechslungsreiches und preislich faires Mittagessen.

„Immer mehr Menschen legen Wert auf eine bewusste Ernährung“, weiß Florian Müller. Typische Kantinengerichte wie Spaghetti Bolognese oder Currywurst werden eher selten angeboten. „Wenn sie aber auf der Karte stehen, stehen die Leute Schlange – ab und zu sündigen ist ja vollkommen in Ordnung.“

Typische LVM-Klassiker sind Indonesische Weißkohlpfanne, gesottenes Rindfleisch (kalt aufgeschnitten) mit Bratkartoffeln und Spreewälder Soße sowie die Festtagssuppe.

Täglich gibt es ein subventioniertes Gericht. An der „Grünen Theke“ werden an der Wok-Station die Gerichte vor den Augen der Gäste à la minute zubereitet, und die Grilltheke macht ihrem Namen alle Ehre. Suppen und Eintöpfe, ein Salatbuffet, Gerichte vom Vortag (Überproduziertes wird vergünstigt angeboten, damit nichts weggeschmissen werden muss) sowie ein umfangreiches Dessertbuffet – von Griesscreme mit Rosmarin-Aprikosenkompott garniert mit Mandelkrokant bis hin zu Lavendel-Panna Cotta mit saisonaler Beerengrütze – komplettieren das Angebot. Vor gut einem Jahr wurden auch industriezuckerfreie Desserts eingeführt.

Wer im Homeoffice sitzt oder für die Familie Essen mit nach Hause nehmen möchte, kann sich im Vorfeld mit vorgeschnittenem Gemüse (Wok, westfälisch oder mediterran) im Mehrwegbehältnis versorgen. Die passende Soße gibt es im Einmachglas, ebenso wie Züricher Geschnetzeltes, veganes Thai-Curry oder Chili con carne.

„Feedback ist uns wichtig“, sagt Florian Müller. 90 Prozent der Rückmeldungen seien positiv, konstruktive Kritik werde gerne angenommen.

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