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Sonderveröffentlichung

Nachhaltiges Denken und Handeln sind nicht neu für die LVM

Kristall setzt ökologische Maßstäbe

Zweifelsohne: Der „Kristall“ auf dem LVM-Campus ist ein echter Hingucker. Der LVM Versicherung ging es allerdings bei Weitem nicht nur um architektonische Akzente.

Von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhielt die Versicherung für das Bürogebäude „Kristall“ die Platinzertifizierung Foto: LVM/HG Esch

Vielmehr hat sie mit dem „Kristall“ Maßstäbe im nachhaltigen Bauen und Betreiben eines Bürogebäudes gesetzt. Und das nicht nur mit bewährten, sondern auch mit innovativen Techniken und Methoden.

Der spektakuläre Turm mit der geneigten Glasfassade zeigt sich durch und durch „grün“ – von Beginn an hat Nachhaltigkeit den Bau bestimmt. Der LVM-Kristall war das erste Plusprimärenergie-Gebäude in Münster und gehört zu einem der ersten seiner Art in Deutschland. Plusprimärenergie – das heißt, dass die jährliche Energiebilanz des Gebäudes positiv ist. Zu dieser besonderen Klimafreundlichkeit tragen technische Maßnahmen wie eine Geothermie-Anlage zum Kühlen und Heizen, eine Photovoltaik-Anlage, Regenwassernutzung, eine Doppelfassade mit innerer Dreifachverglasung und eine biogasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplung bei. Für seine nachhaltige Bauweise und positive Energiebilanz wurde der „Kristall“ 2014 als erstes Gebäude in Münster von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) in Platin zertifiziert. Damit erreicht das Gebäude die höchste Auszeichnung, die die DGNB derzeit vergibt.

Doch schon bevor der Kristall gebaut wurde, hat die LVM begonnen, alternative Lösungen zu finden, um ressourcenschonender zu bauen.

„Als wir in den Jahren 2008 und 2010 die Gebäude LVM 6 und 7 an der Ecke Sperlichstraße/Von-Stauffenberg-Straße erstellt haben, wurde anstelle eines kompletten Neubaus ein bestehendes Gebäude kernsaniert und weiter verwendet. Der Gedanke dahinter war schon seinerzeit ein verantwortungsvoller Umgang mit bestehender Gebäudesubstanz“, erklärt Drazen Slacanin, Abteilungsleiter Immobilien bei der LVM. Dafür wurde das Gebäude dann auch von der Architektenkammer NRW als energieeffizient ausgezeichnet.

Ein weiteres Beispiel ist der Turm, der 1998 gebaut wurde. Auch hier hat die LVM das dahinterstehende Gebäude kernsaniert und aufgestockt, um es weiterzuverwenden. Für Außenstehende sieht es aus wie ein Gebäude aus einem Guss, aber es sind zwei unterschiedliche Bauten.

Grundsätzlich trägt die LVM schon bei der Planung neuer Bauprojekte Sorge dafür, dass beispielsweise eine Drittverwendungsfähigkeit gegeben ist. Das heißt, wenn eine Nutzungsart sich nicht mehr trägt, besteht die Möglichkeit ohne vollständigen Rückbau eine andere Nutzungsform zu schaffen. Zum Beispiel ein Hotelgebäude in Wohnraum zu verändern.

Recyclingkonzept

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