1. www.wn.de
  2. >
  3. Specials
  4. >
  5. Coronavirus
  6. >
  7. Coronavirus: Liveticker zur aktuellen Lage

  8. >

Corona-Newsticker

Biden: "Omikron Grund zur Sorge, aber nicht zu Panik"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das globale Risiko der neue Corona-Variante Omikron vorsorglich als „sehr hoch“ ein. US-Präsident Biden warnt unterdessen vor Panik.

US-Präsident Joe Biden äußerte sich zur neuen Omikron-Variante. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

In diesem Newsticker bekommen Sie alle grundlegenden Corona-Infos aus Deutschland und der Welt gebündelt und kostenfrei.
> Alle grundlegenden Corona-Infos aus dem Münsterland finden Sie hier (kostenfrei verfügbar).
> Unter folgendem Link steht das gesamte WN-Angebot vier Wochen kostenfrei zur Verfügung: https://link.wn.de/digitalbasiskostenlos

  • 11/29/20219:01:42 PM

    Das Wichtigste kompakt

    • RKI registriert 29.364 Neuinfektionen und 73 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 452,4 wieder einen Höchststand.
    • Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Kliniken.
    Corona-Beratungen von Bund und Ländern sind für den morgigen Dienstag geplant.
    • Pläne der Ampel-Koalition: Kurzfristige Verschärfung der Corona-Maßnahmen - Schließung von Bars und Clubs.
    • Die WHO schätzt das globale Risiko der neuen Variante Omikron vorsorglich als "sehr hoch" ein.
    • Die Gesundheitsminister der Länder wollen möglichst schnell mit den Corona-Impfungen für Kinder starten.
    • Impfstoffhersteller Biontech will angesichts der großen Nachfrage früher als geplant Millionen Impfdosen an Deutschland liefern.
  • 11/29/202110:24:38 PM


    Mehrere Hundert Menschen haben laut Polizei in Thüringer Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Rund 650 Menschen nahmen nach Angaben eines Polizeisprechers in Erfurt an einem ungenehmigten "Corona-Spaziergang" teil. Viele hatten Kerzen dabei, Mund-Nasen-Schutz trugen sie nicht. Der Protest sei "friedlich und weitestgehend störungsfrei" verlaufen.

    Thüringenweit war in den Sozialen Netzwerken zum Protest gegen die Corona-Politik von Land und Bund aufgerufen worden. Außerhalb der Landeshauptstadt sei die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen überwiegend im zweistelligen Bereich geblieben, sagte der Polizeisprecher.
  • 11/29/20219:48:06 PM

    Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert in der ARD-Sendung "Hart aber fair" schnellere Entscheidungen im Kampf gegen die Pandemie, "die dann bundeseinheitlich gelten". Was man tun müsse, liege auf der Hand: "Kontakte reduzieren", und zwar "gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien".

    Als mögliche Maßnahmen nannte sie in der Sendung die Schließung von Bars und Diskotheken sowie die Absage von Veranstaltungen.

    »Ich finde, in dieser Woche müssen wir klarhaben, wie das weitergehen soll. Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum.«

    Katrin Göring-Eckardt
  • 11/29/20219:08:39 PM

    Mehrere Hundert Menschen haben laut Polizei in sächsischen Städten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Sachsens Corona-Notfallverordnung gestattet derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern. Diese Zahl wurde in allen Fällen überschritten. Die Zusammenkünfte müssen unterbunden werden, forderte der Ostbeauftragte der bisherigen Bundesregierung, Marco Wanderwitz auf Twitter. "Dass in Sachsen in dieser Corona-Lage Gestörte und Rechtsradikale offenbar 'erfolgreich' Tag für Tag den Rechtsstaat mit öffentlichen Zusammenkünften vorführen, macht schweren Schaden."

    Rund 700 Menschen nahmen nach Angaben einer Polizeisprecherin in Freiberg an einem ungenehmigten "Corona-Spaziergang" teil. Der Versuch, sie frühzeitig anzusprechen und die Versammlung aufzulösen, habe "wenig gefruchtet". Die nicht angemeldeten "Spaziergänge" und Aktionen seien aber soweit wie möglich aus der Innenstadt heraus gelenkt worden und ruhig verlaufen. Auch in Chemnitz und Zwickau liefen bis zu 300 Menschen im Protest gegen die Corona-Politik von Land und Bund durch die Stadt. Proteste gab es laut Polizei auch in Dresden, Neustadt in Sachsen, Pirna, Sebnitz, Riesa und Großenhain.
    • "Corona-Spaziergang" in Freiberg. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa
  • 11/29/20218:31:26 PM


    Die Stadt Frankfurt sieht ihre Impfkampagne durch fehlenden Impfstoff ausgebremst. Obwohl die Impfaktionen des Gesundheitsamtes von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen würden und die Nachfrage zuletzt stark angezogen habe, müsse die Stadt nun ihre Impfangebote einschränken - weil die vom Gesundheitsamt bestellten Impfstoffmengen von Seiten des Bundes einseitig reduziert worden seien, teilt das Gesundheitsam mit.

    Von diesem Dienstag an seien keine Impfungen an der Hauptwache mehr möglich. "Auch Sonderimpfaktionen müssen abgesagt werden", heißt es. Auch für die erst am Morgen gestartete Neuauflage des Impf-Expresses in einer Straßenbahn reiche es nicht mehr, er müsse pausieren.

    »Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin - und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte.«

    Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD)
  • 11/29/20218:11:40 PM
    Vor der Runde der Länderchefs mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am morgigen Dienstag hat die rheinland-pfälzische Landeschefin Malu Dreyer (SPD) eine bundesweite Regulierung von Großveranstaltungen gefordert. "Ich bin ganz klar dafür, dass man Großveranstaltungen zahlenmäßig deckeln muss", sagt sie bei einem Treffen mit der hessischen SPD in Wiesbaden. Es gehe nicht, dass so viele Menschen im Fußballstadion zusammen sind. "Das ist auch psychologisch nicht vermittelbar."
    • Foto: Andreas Arnold/dpaFoto: Andreas Arnold/dpa
  • 11/29/20217:33:25 PM
    Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Peter Adrian, setzt in der Corona-Krise darauf, dass die Wirtschaft nicht noch einmal heruntergefahren werden muss. "Ich hoffe wirklich inständig, dass wir diesen weiteren Lockdown vermeiden können, denn die Unternehmen sind in den verschiedensten Branchen von den vorangegangenen Ereignissen so gebeutelt, dass es meiner Meinung nach nicht mehr zumutbar wäre", sagt er im Bayerischen Rundfunk.
  • 11/29/20217:03:48 PM



    Gegen dieses Nickerchen war Snooker-Profi Mark Williams machtlos. Weil der 46 Jahre alte Engländer immer noch an den Spätfolgen seiner Corona-Erkrankung leidet, schlief er mitten in einem Spiel ein. "Mein Kopf senkte sich und ich wachte auf und hatte ungefähr fünf Sekunden lang keine Ahnung, wo ich war", sagt Williams nach seiner 5:6-Niederlage gegen Anthony Hamilton bei der UK Championship im Barbican in York.

    Der dreimalige Weltmeister saß in seinem Stuhl und führte 3:2, als er ungewollt einnickte, während Hamilton am Tisch agierte. "Ich möchte mich bei jedem entschuldigen, der heute Abend zugeschaut hat. In 30 Jahren als Profi bin ich noch nie zuvor in meinem Stuhl eingeschlafen. Es hat übrigens nichts mit Anthony zu tun, ich habe mich von Covid noch nicht ganz erholt. Etwas peinlich und nicht professionell", twittert Williams.
  • 11/29/20216:25:00 PM

    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech zieht angesichts der großen Impf-Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. In dieser Woche werde der Bund 5,8 Millionen Impfdosen erhalten, weil eine eigentlich erst für kommende Woche vorgesehene Liefercharge von 2,9 Millionen Dosen auf diese Woche vorgezogen werde, teilt eine Unternehmenssprecherin am Montagabend mit.

    Demnach reagiert Biontech mit dem Schritt auf den hochschnellenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle Biontech zwei Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der übernächsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, heißt es in dem Bericht.
  • 11/29/20216:07:41 PM

    US-Präsident Joe Biden hat angesichts der neuen Variante des Coronavirus vor übertriebener Angst gewarnt. Omikron sei "ein Grund zur Sorge, kein Grund zur Panik", sagt er im Weißen Haus. Die Variante unterstreiche die Dringlichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, inklusive einer Auffrischungsimpfung, sagt Biden.


    Die Experten gehen davon aus, dass die bisherigen Impfungen in gewissem Maß auch bei der neuen Variante vor schweren Krankheitsverläufen schützten, sagt er.
    • Foto: Carolyn Kaster/AP/dpaFoto: Carolyn Kaster/AP/dpa
  • 11/29/20215:30:02 PM

    Großbritannien will wegen der Verbreitung der Omikron-Variante allen Erwachsenen bereits drei Monate nach ihrer zweiten Corona-Impfung eine Booster-Dosis anbieten. Das teilt das zuständige Impfkomitee in London mit. Die Experten empfehlen Drittimpfungen für alle Erwachsenen mit einem Abstand von mindestens drei Monaten nach der zweiten Dosis. Dies werde den Schutz vor der Omikron-Variante erhöhen, da dieser ersten Erkenntnissen zufolge bei einem höheren Antikörper-Level besser sei, heißt es von den Experten.
  • 11/29/20214:57:22 PM

    Die Gesundheitsminister der Länder drücken bei den Corona-Impfungen für Kinder aufs Tempo. Man begrüße es, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA nun einen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige zugelassen habe, sagt Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) nach einer Schaltkonferenz der Minister von Bund und Ländern in München.


    Nun werde die EU-Kommission aufgefordert, den Impfstoff schneller zur Verfügung zu stellen als am 20. Dezember. "Wir hoffen, dass das vorgezogen werden kann, damit wir da auch noch schneller mit den Impfungen anfangen können." Diese Forderung untermauerten die Länder mit einem einstimmigen Beschluss.
    • Ein Junge in den USA kneift während einer Corona-Impfung die Augen zusammen. Foto: Keith Birmingham/The Orange County Register/AP/dpaEin Junge in den USA kneift während einer Corona-Impfung die Augen zusammen. Foto: Keith Birmingham/The Orange County Register/AP/dpa
  • 11/29/20214:43:49 PM

    Eine für diesen Dienstag geplante gemeinsame virtuelle Kabinettssitzung von Bayern und Sachsen fällt aus. Das teilt ein Regierungssprecher in München mit. Ursprünglich war geplant, dass die beiden Landesregierungen gemeinsam über die aktuelle Corona-Lage beraten. In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bundesweit mit Abstand am höchsten, und auch Bayern bewegt sich weiter in der Spitzengruppe. Zu den Gründen für die Absage sagte der Regierungssprecher zunächst nichts.
  • 11/29/20214:15:50 PM
    Wegen akuter Sorgen vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems und der neuen Omikron-Variante rücken schnelle neue Corona-Beschränkungen näher. Am morgigen Dienstag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Dabei wird es darum gehen, ob zur Bewältigung der sich verschärfenden Pandemielage härtere Maßnahmen notwendig sind. Hinweise auf ihren Handlungsspielraum erwartet sich die Politik zuvor vom Bundesverfassungsgericht.
  • 11/29/20214:05:57 PM
    An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren fast 126.000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87.000).
Tickaroo Live Blog Software
  • Wie hoch sind die Inzidenzen aktuell in Deutschland?
  • Wie ist die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland?
Startseite
ANZEIGE