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Corona-Newsticker

Biontech: Zulassung für Kinder von fünf bis elf wird geprüft

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft aktuell die Zulassung für den Impfstoff Biontech/Pfizer auch für Kinder von fünf bis elfJahren.

Impfstoff von Biontech/Pfizer wird aufgezogen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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  • 10/19/20212:47:48 AM
    Das Wichtigste kompakt
    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 75,1. Es gibt 6771 Neuinfektionen und 88 weitere Todesfälle.
    • Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hegt keine Bedenken dagegen, die sogenannte "epidemische Lage nationaler Tragweite" auslaufen zu lassen.
    • Wegen dramatischer Corona-Zahlen führt die russische Metropole St. Petersburg zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen Leben ein.
    • Auch Lettlands Regierung plant einen neuerlichen Lockdown.
    • Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft nun auch die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren.
  • 10/19/20212:44:12 AM

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8.

    Das RKI meldet binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Wert bei 4971 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden zudem 88 Todesfälle verzeichnet - genau so viele wie vor einer Woche.
    • Foto: Peter Kneffel/dpaFoto: Peter Kneffel/dpa
  • 10/19/20211:53:13 AM


    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat angesichts der Corona-Impfquote in Deutschland keine Bedenken dagegen, die sogenannte "epidemische Lage nationaler Tragweite" auslaufen zu lassen. "Ich kann den Schritt nachvollziehen und halte das auch für unproblematisch", sagt Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Die "epidemische Lage" ist Grundlage für zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich bei Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder dafür ausgesprochen, die Regelung am 25. November auslaufen zu lassen.
  • 10/19/202112:33:20 AM


    Angesichts dramatisch angestiegener Corona-Infektionszahlen führt die russische Ostsee-Metropole St. Petersburg zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen Leben ein. Ab dem 1. November müssen Erwachsene etwa bei Sport-Großveranstaltungen nachweisen können, dass sie geimpft oder genesen sind, wie die Petersburger Stadtverwaltung mitteilte. Ab Mitte November ist ein entsprechender Nachweis per QR-Code demnach auch beim Besuch von Fitnessstudios, Theatern, Kinos und Museen notwendig.

    Ab Dezember soll die Regelung zudem auf Gastronomie und Einzelhandel ausgeweitet werden. Ausgenommen ist, wer belegen kann, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Arbeitgeber wurden angewiesen, nicht geimpfte Über-60-Jährige ins Homeoffice zu versetzen. Ungenehmigte Veranstaltungen werden künftig auf maximal 40 Teilnehmer begrenzt.
  • 10/18/202111:33:27 PM

    Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, spricht sich gegenüber der Bild für eine Abschaffung der regelmäßigen Corona-Tests an Schulen aus - denn Kinder erkrankten selten schwer an Covid-19:

    »Wir brauchen die anlasslosen Corona-Massentests in Schulen nicht mehr. Was uns aktuell wirklich Sorgen bereitet: Die Kinderstationen sind voll mit ganz jungen Patienten, die an Atemwegserkrankungen durch das RSV leiden.«

    Corona-Fälle seien laut Fischbach die Ausnahme. Der riesige logistische Aufwand der Schnell-Tests lohne sich nicht und führe nicht selten zu falschen Ergebnissen.   
  • 10/18/20219:26:07 PM
    Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen in Lettland plant die Regierung in Riga einen neuerlichen Lockdown.


    Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, soll vom 21. Oktober bis 15. November das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land zurückgefahren werden. Dies kündigt Ministerpräsident Krisjanis Karins nach einer mehrstündigen Sitzung des Corona-Krisenstab an. Die Regierung muss dem Vorhaben am Mittwoch in einer Kabinettssitzung noch zustimmen.
    • Lettlands Ministerpräsident Krisjanis Karins. Foto: Darko Bandic/AP/dpaLettlands Ministerpräsident Krisjanis Karins. Foto: Darko Bandic/AP/dpa
  • 10/18/20217:37:16 PM

    Der Aufschwung der chinesischen Wirtschaft verliert deutlich an Fahrt. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im dritten Quartal nur noch um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal ist es der bisher schwächste Wert in diesem Jahr. Im Zeitraum von Januar bis September lag das Wachstum damit zusammengerechnet bei 9,8 Prozent. Chinas Wirtschaft hatte nach überwundener Corona-Pandemie zunächst eine kräftige Erholung hingelegt.
    • Der Hafen von Qingdao. Foto: Li Ziheng/XinHua/dpaDer Hafen von Qingdao. Foto: Li Ziheng/XinHua/dpa
  • 10/18/20216:06:00 PM


    In einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt in Schleswig-Holstein gibt es einen Corona-Ausbruch. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind von den insgesamt 76 Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus "Hog'n Dor" derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Zwei geimpfte Infizierte seien im Krankenhaus, dort aber nicht auf der Intensivstation. Die Übrigen hätten keine oder nur leichte Symptome. Von den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seien 15 nachweislich mit Corona infiziert. Von diesen sei mehr als die Hälfte nicht geimpft.

    Zu Beginn des Monats waren in der Einrichtung Einzelfälle bekanntgeworden. Nachdem die Zahl der Infizierten zunahm, veranlasste der Infektionsschutz des Kreises Tests aller Bewohner und des gesamten Personals. Wie es zu dem Ausbruch kam, wird noch ermittelt.
  • 10/18/20215:25:19 PM

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft nun auch die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Das teilte die EMA in Amsterdam mit. Die Hersteller hatten bereits in der vergangenen Woche angekündigt, entsprechende Daten zu den klinischen Untersuchungen an die EMA zu schicken. Die Studien zeigen nach Angaben der Unternehmen, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen bekamen die Kinder dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis. Der Impfstoff Cominarty ist zur Zeit in der EU nur für Menschen ab zwölf Jahre zugelassen.

    Die Experten prüfen nach Angaben der EMA nun die Daten. Eine Empfehlung über die Erweiterung der Zulassung wird in einigen Monaten erwartet. Die endgültige Entscheidung liegt dann bei der EU-Kommission. Das aber gilt als Formsache.
    • Foto: Sven Hoppe/dpaFoto: Sven Hoppe/dpa
  • 10/18/20214:17:38 PM

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass zentrale Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch dann weiter gelten, wenn die "epidemische Lage nationaler Tragweite" nicht verlängert wird. "Kein Bundesland wäre so verrückt, bei den derzeitigen Fallzahlen auf Zugangsbeschränkungen für geschlossene Räume zu verzichten oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn zu begraben", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Dinge, die notwendig sind, werden weitergeführt, das ist für mich ganz klar."
  • 10/18/20213:53:29 PM

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. Das Robert Koch-Institut stufe "das Risiko für geimpfte Personen als moderat ein", somit könne angesichts der aktuellen Impfquote die epidemische Lage am 25. November 2021 als bundesweite Ausnahmeregelung auslaufen und beendet werden, wurde Spahn der Bild-Zeitung zufolge von Teilnehmern zitiert. "Damit wird ein seit dem 28. März 2020 und damit mithin seit fast 19 Monaten bestehender Ausnahmezustand beendet."

    Die Entscheidung liegt allerdings beim Bundestag. Der hatte die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" erstmals im März 2020 zu Beginn der Pandemie festgestellt und danach immer wieder verlängert, zuletzt Ende August für weitere drei Monate.
    • Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpaFoto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
  • 10/18/20213:03:09 PM

    Seit dem offiziellen Start des EU-Impfnachweises Anfang Juli sind der EU-Kommission zufolge 591 Millionen Zertifikate ausgestellt worden. "Das digitale Covid-Zertifikat der EU ist ein Symbol für ein offenes und sicheres Europa", teilte die für Gesundheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides mit. Die Einführung der international anerkannten Zertifikate sei ein Beispiel für gute Zusammenarbeit in der EU.

    Mit dem digitalen Zertifikat können EU-Bürger europaweit Impfungen, Tests und Genesungen nachweisen. Vom Sommerurlaub bis zu kleineren Ausflügen in benachbarte Länder können so viele Freizeitaktivitäten vereinfacht werden. Laut der Brüssler Behörde hat vor allem die Luftfahrt- und Reisebranche von dem Nachweis profitiert. 43 Länder von vier Kontinenten seien mittlerweile an die nötige Technik angeschlossen - weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Der Kommission zufolge haben insgesamt 60 Drittstaaten ihr Interesse bekundet, ebenfalls die EU-Zertifikate nutzen zu wollen.
    • Archivfoto: Michael Kappeler/dpaArchivfoto: Michael Kappeler/dpa
  • 10/18/20212:30:05 PM

    Die Corona-Pandemie hat einer Untersuchung zufolge zu einer neuen Welle an Antisemitismus und Islamhass geführt. Diese habe sich insbesondere auf Social-Media-Plattformen ausgebreitet, existierende antijüdische und antimuslimische Narrative seien neu verpackt und Minderheiten für die Pandemie verantwortlich gemacht worden, heißt es in einem Bericht der Denkfabrik IFFSE (Institute for the Freedom of Faith & Security in Europe Foundation).

    Die Untersuchung hält fest, dass soziale Plattformen zu Beginn der Pandemie von der Welle an Online-Rassismus überwältigt waren. Trotz einiger Bemühungen, den Schaden zu reduzieren, hätten die Unternehmen nicht effektiv genug gehandelt. Verschwörungserzählungen hätten im Netz neues Publikum gefunden. Zugleich habe sich der Online-Hass auch offline gezeigt - insbesondere auf Demos gegen Lockdowns oder das Impfen. Vor allem in Deutschland hätten Glaubensgemeinschaften eine erhöhte wahrgenommene Bedrohung unter Juden und Muslimen festgestellt.
  • 10/18/20211:39:46 PM

    Der frühere US-Außenminister Colin Powell ist infolge von Komplikationen nach einer Corona-Infektion gestorben. Powell, ein pensionierter General und einstiger Chef des Generalstabs der US-Streitkräfte, starb im Alter von 84 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Powell sei vollständig gegen das Coronavirus geimpft gewesen, hieß es. "Wir haben einen herausragenden und liebevollen Ehemann, Vater, Großvater und einen großen Amerikaner verloren", erklärte die Familie.

    Powell, ein Sohn jamaikanischer Einwanderer aus New York, wurde 2001 unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush der erste schwarze Außenminister der USA.
    • Foto: dpaFoto: dpa
  • 10/18/202112:43:06 PM

    Nach der Aufnahme von Rekordschulden in der Corona-Pandemie möchte die Europäische Kommission die Haushaltsregeln für EU-Länder vereinfachen. Das geht aus einem Entwurf für ein Papier hervor, mit dem die Brüsseler Behörde eine Reformdebatte anstoßen will. In dem Entwurf fordert die Kommission "einfachere fiskalische Regeln" und eine "bessere Umsetzung". Eine umfangreiche Überarbeitung der Regeln, wie sie einige EU-Länder gefordert hatten, wird nicht explizit erwähnt.

    Die Flexibilität der Regeln habe eine zeitgemäße Antwort auf die Corona-Krise erlaubt, schreibt die Kommission. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt wurde im vergangenen Jahr ausgesetzt, da die Länder enorme Schulden aufnehmen mussten, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Der Pakt sieht vor, dass EU-Länder nicht mehr als 60 Prozent der Wirtschaftsleistung an Schulden aufnehmen. Haushaltsdefizite sollen bei 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedeckelt werden. Der Pakt soll zum Jahr 2023 wieder in Kraft treten. Die durchschnittliche Schuldenquote in der EU lag 2020 allerdings bei 92 Prozent, wie aus dem Entwurf hervorgeht.
    • Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpaFoto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa
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