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Corona-Newsticker

Grundschulverband befürwortet anhaltende Corona-Tests bei Kindern

Der Grundschulverband befürwortet angesichts der hohen Infektionszahlen Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat derweil eine neue Mutante der Corona-Variante Delta im Blick, die auch in Deutschland gefunden wurde.

Das weitere Vorgehen in der Corona-Krise im Herbst und im Winter ist Thema der Ministerpräsidentenkonferenz - auch Schutzmaßnahmen an Schulen werden ein Thema sein. Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

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  • 10/21/20211:42:05 AM
    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 95,1. Es gibt 19.572 Neuinfektionen und 116 weitere Todesfälle.
    Neuseeland knüpft Lockerungen an ein 90-Prozent-Impfziel.
    Schlagersänger Tony Marshall erholt sich im Krankenhaus von einer Covid-Erkrankung.
    • Der Grundschulverband befürwortet Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen.
  • 10/22/20218:03:01 AM
    Offensivspieler Christoph Baumgartner von der TSG 1899 Hoffenheim ist trotz vollständigen Impfschutzes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der österreichische Nationalspieler befinde sich nun in häuslicher Isolation und zeige keine Symptome, teilt der Fußball-Bundesligist am Morgen via Twitter mit.

    Im Auswärtsspiel beim FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird die TSG damit höchstwahrscheinlich ohne den 22-Jährigen auskommen müssen. Zuletzt war auch Bayern-Trainer Julian Nagelsmann trotz vollständigen Impfschutzes positiv getestet worden.
  • 10/22/20217:34:53 AM

    Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie, der am Donnerstagabend erschienen ist.

    Auch Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) teilt am Donnerstagabend mit, es sei in der kommenden Zeit "mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung der Bevölkerung zu rechnen". Derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen. Die vergangenen Monate hätten zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu weiteren Kündigungen von Stammpflegekräften geführt, so die Divi.
  • 10/22/20216:58:17 AM

    Die Sozialgerichte in Bayern erwarten eine Corona-Klagewelle - auch wegen der möglichen Spätfolgen einer Infektion. "Long Covid ist ja ein Begriff. Man kann davon ausgehen, dass deswegen Klagen bei den Sozialgerichten eingehen", sagt der Präsident des Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, in der Münchner Abendzeitung. "Das Gleiche gilt für die Rentenversicherung, wenn es um die Erwerbsminderung infolge von Long Covid geht. Diese Angelegenheiten werden uns laufend beschäftigen."

    In vielen Fällen werde Corona als Berufskrankheit anerkannt. Bundesweit seien das bis August 2021 schon 103.000 Fälle. Außerdem sei Corona in 10.000 Fällen als Arbeitsunfall anerkannt worden.
  • 10/22/20215:46:26 AM

    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland kündigt angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante einen neuen Fahrplan im Kampf gegen das Virus an. Lockerungen der Corona-Einschränkungen sollen in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, teilt die Regierung mit.

    Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sagte, sie sei anfangs dagegen gewesen, ein Impfziel zu setzen. Niemand solle zurückgelassen werden. "Die Delta-Variante hat es uns sehr schwer gemacht, unsere Strategie des Ausmerzens beizubehalten." Wenn das Impfziel erreicht sei, werde Neuseeland mit einem Ampelsystem zu einer Strategie "der Minimierung und des Schutzes" übergehen.
    • Foto: Mark Mitchell/Mark Mitchell/NZME/dpaFoto: Mark Mitchell/Mark Mitchell/NZME/dpa
  • 10/22/20215:11:51 AM

    In Australien fürchten Bienenzüchter angesichts der Corona-Pandemie um die Zukunft ihrer Tiere. Auf dem Kontinent gibt es noch keine Varroamilben, die ganze Bienenvölker vernichten können. Folglich haben diese keine Resistenz gegen den Schädling entwickelt. Eine gewisse Abwehr besitzen aber einige europäische Bienenvölker. Um den Genpool der eigenen Bienenvölker zu stärken, importiert Australien deshalb Bienenköniginnen aus Europa.

    Doch die Corona-Pandemie sorgt für ein massive Verzögerungen bei der Post. Eine Sendung mit 250 Königinnen sei sieben Tage verschollen gewesen, fast alle Tiere seien gestorben, berichtet der australische Verband der Bienenköniginnenzüchter. "Sie kommen tot an, sie kommen gestresst an oder sie kommen einfach gar nicht an."
    • Foto: Soeren Stache/dpa-Zenbtralbild/dpaFoto: Soeren Stache/dpa-Zenbtralbild/dpa
  • 10/22/20213:42:21 AM
    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 95,1 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 19.572 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Wert bei 11.518 Ansteckungen.


    Deutschlandweit werden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 116 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 4.437.280 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.
    • Foto: Oliver Berg/dpaFoto: Oliver Berg/dpa
  • 10/22/20211:48:50 AM

    Schlagersänger und Entertainer Tony Marshall (83, «Der letzte Traum») erholt sich im Krankenhaus von einer Covid-Erkrankung. Er befinde sich auf dem Weg der Besserung und nicht in Intensivbehandlung, bestätigt seine Familie der Deutschen Presse-Agentur. Auch seine Frau Gabriele sei krank gewesen. Während Tony Marshall wegen einer Vorerkrankung aber noch stationär begleitet werde, habe die 83-Jährige die Erkrankung mit mildem Verlauf in häuslicher Pflege auskuriert und sei genesen.
    Die drei erwachsenen Kinder des Paares sind "dankbar, dass es diesen Impfschutz gibt, und überzeugt, dass die Infektion ohne Impfung einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können". Dass die Familie die Corona-Infektion öffentlich machte, erklärt sie mit dem medialen Druck der vergangenen Tage. Im Namen des Künstlers dankte die Familie für die Anteilnahme, appellierte jedoch an alle - insbesondere die Medien - Marshall Ruhe und Zeit zur Genesung zuzugestehen.
    • Foto: Uli Deck/dpaFoto: Uli Deck/dpa
  • 10/22/202112:02:43 AM

    Der Grundschulverband befürwortet angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen. "Die Testung von Kindern und Schulpersonal muss bis auf Weiteres fortgeführt werden", sagt der Verbandsvorsitzende Edgar Bohn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht sei zwar aus pädagogischer Sicht sinnvoll an den Grundschulen, aber in der aktuellen Situation "nur dann vertretbar, wenn dies mit flankierenden Maßnahmen abgesichert wird". So müsse durch den Einsatz von Raumluftanlagen "größtmögliche Sicherheit gewährleistet sein".

    Zudem müssten bei einem Anstieg der Erkrankungen die notwendigen Maßnahmen schnell ergriffen werden, etwa das erneute Tragen von Masken.
    • Foto: Sebastian Gollnow/dpaFoto: Sebastian Gollnow/dpa
  • 10/21/202110:57:04 PM

    Angesichts der teils dramatischen Corona-Lage in einigen EU-Staaten will die EU mehr gegen Impf-Skepsis tun. Insbesondere Desinformationen in sozialen Netzwerken müssten bekämpft werden, heißt es in den Schlussfolgerungen des EU-Gipfels in Brüssel. Zwar hätten die Impfkampagnen in Europa erheblichen Fortschritt gebracht. Dennoch bleibe die Lage in einigen Ländern sehr ernst. In Rumänien etwa lag die 14-Tage-Inzidenz nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zuletzt fast bei 1000. Nur gut ein Drittel der Rumänen ist vollständig geimpft.
    In der Gipfel-Erklärung dringen die Staats- und Regierungschefs zudem darauf, Einreisen in die EU sowie das Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft weiter zu koordinieren. Auch die Vorbereitung auf künftige Krisen dieser Art müsse vorangetrieben werden.
    • Foto: Sven Hoppe/dpaFoto: Sven Hoppe/dpa
  • 10/21/20216:20:39 PM

    Angesichts immer neuer Höchststände bei den Corona-Zahlen in Russland sollen in der Hauptstadt Moskau Geschäfte und viele Freizeiteinrichtungen eine Woche lang schließen. Geöffnet bleiben sollen vom 28. Oktober bis 7. November aber Apotheken und Supermärkte, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin in seinem Blog schrieb. Einkaufszentren, Kinos und Fitnessclubs bleiben demnach zu.

    Für diese Zeit gelten landesweit von Präsident Wladimir Putin verordnete arbeitsfreie Tage, um eine weitere schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.
    • Foto: Ulf Mauder/dpaFoto: Ulf Mauder/dpa
  • 10/21/20215:35:42 PM

    Die Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie. Hingewiesen wird darin auch auf einen deutlichen Anstieg bei den übermittelten Ausbrüchen in medizinischen Einrichtungen sowie in Alten- und Pflegeheimen. Erstmals seit der Woche vom 3. bis 9. Mai sei die Sieben-Tage-Inzidenz bei Menschen über 90 Jahre vergangene Woche wieder auf über 50 gestiegen, hieß es.

    "Insbesondere bei jetzt deutlich steigenden Fallzahlen sollte unabhängig vom Impf-, Genesenen- oder Teststatus das grundsätzliche Infektionsrisiko und der eigene Beitrag zur Verbreitung von Sars-Cov2 reduziert werden", appelliert das RKI. Alle Menschen werden aufgerufen, weiter die Verhaltensregeln zum Schutz vor Ansteckungen einzuhalten (Abstand, Hygiene, Maske, Lüften, Corona-Warn-App). Unnötige enge Kontakte sollten laut RKI-Empfehlung reduziert und "Situationen insbesondere in Innenräumen, bei denen sogenannte Super-Spreading-Events auftreten können" möglichst gemieden werden.
    • Beurteilt die aktuelle Covid-19-Lage in Deutschland: Das Robert Koch-Institut. Foto: Tobias Kleinschmidt/dpaBeurteilt die aktuelle Covid-19-Lage in Deutschland: Das Robert Koch-Institut. Foto: Tobias Kleinschmidt/dpa
  • 10/21/20214:44:46 PM


    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat laut eigener Aussage eine neue Mutante der Corona-Variante Delta im Blick. Das Virus namens AY4.2 weise zwei zusätzliche Mutationen auf, teilte die WHO auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

    Kürzlich hatten Experten von einer - noch geringen - Ausbreitung der Mutante in Großbritannien berichtet. Auch Russland verzeichnete erste Fälle, wie ein Vertreter der Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor laut Agentur Interfax sagte. Neben den britischen Fällen hat es auch Nachweise von AY4.2 in Deutschland, USA und in Dänemark gegeben.

    Erstmals ist die Mutante der BBC zufolge im Juli von Experten entdeckt worden, seitdem hat ihr Anteil an den Corona-Fällen langsam zugenommen. Forscher gehen allerdings bislang nicht davon aus, dass die Mutante deutlich ansteckender sein könnte als die bisherige Delta-Variante.
    • Foto: Alberto Pezzali/AP/dpaFoto: Alberto Pezzali/AP/dpa
  • 10/21/20214:08:33 PM
    Angesichts wieder steigender Infektionszahlen hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor einem verfrühten Ende der Corona-Schutzvorkehrungen gewarnt. Am Rande der Jahrestagung der Regierungschefs der Länder in Königswinter bei Bonn sagte er:

    »Wer zu schnell in die Normalität möchte, verhindert sie möglicherweise.«
  • 10/21/20213:16:47 PM

    Ein Tankwart ist in Bremen nach einem Streit um die Maskenpflicht attackiert worden. Ein 21 Jahre alter Mann schlug und trat mehrfach auf den am Boden liegenden Verkäufer ein, wie die Polizei mitteilte. Der 67-Jährige wurde nach dem Angriff zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.




    Der 21-jährige Angreifer kehrte wenig später zum Tatort zurück und stellte sich der Polizei. Er hatte zuvor als Kunde die Tankstelle im Stadtteil Gröpelingen ohne Mund-Nase-Schutz betreten. Nachdem der Tankwart ihn auf die Tragepflicht aufmerksam gemacht hatte, kam er wenig später mit aufgesetzter Maske zurück und griff den Verkäufer an.

    Gegen den Bremer wird nun ermittelt. Vor wenigen Wochen hatte ein tödlicher Schuss nach einem Streit um die Maskenpflicht an einer Tankstelle im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein Entsetzen ausgelöst.
    • Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpaFoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
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