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Corona-Newsticker

Länder beraten mit Merkel und Scholz über Corona-Krise

Gemeinsam mit Merkel und Scholz wollen die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag über die Corona-Krise beraten. Die neue Virusvariante versetzt die Welt in Alarmstimmung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das globale Risiko der neue Corona-Variante Omikron vorsorglich als „sehr hoch“ ein.

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz stehen über Einsetzung und Aufgabenstellung des Corona-Krisenstabs in engem Kontakt. Foto: Michael Kappeler/dpa POOL/dpa

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  • 11/29/20213:08:32 PM
    Das Wichtigste kompakt

    • RKI registriert 29.364 Neuinfektionen und 73 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 452,4 wieder einen Höchststand.
    • Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Kliniken.
    Corona-Beratungen von Bund und Ländern sind für den morgigen Dienstag geplant.
    • Pläne der Ampel-Koalition: Kurzfristige Verschärfung der Corona-Maßnahmen - Schließung von Bars und Clubs.
    • Die WHO schätzt das globale Risiko der neuen Variante Omikron vorsorglich als "sehr hoch" ein.
  • 11/29/20216:25:00 PM

    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech zieht angesichts der großen Impf-Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. In dieser Woche werde der Bund 5,8 Millionen Impfdosen erhalten, weil eine eigentlich erst für kommende Woche vorgesehene Liefercharge von 2,9 Millionen Dosen auf diese Woche vorgezogen werde, teilt eine Unternehmenssprecherin am Montagabend mit.

    Demnach reagiert Biontech mit dem Schritt auf den hochschnellenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle Biontech zwei Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der übernächsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, heißt es in dem Bericht.
  • 11/29/20216:07:41 PM

    US-Präsident Joe Biden hat angesichts der neuen Variante des Coronavirus vor übertriebener Angst gewarnt. Omikron sei "ein Grund zur Sorge, kein Grund zur Panik", sagt er im Weißen Haus. Die Variante unterstreiche die Dringlichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, inklusive einer Auffrischungsimpfung, sagt Biden.


    Die Experten gehen davon aus, dass die bisherigen Impfungen in gewissem Maß auch bei der neuen Variante vor schweren Krankheitsverläufen schützten, sagt er.
    • Foto: Carolyn Kaster/AP/dpaFoto: Carolyn Kaster/AP/dpa
  • 11/29/20215:30:02 PM

    Großbritannien will wegen der Verbreitung der Omikron-Variante allen Erwachsenen bereits drei Monate nach ihrer zweiten Corona-Impfung eine Booster-Dosis anbieten. Das teilt das zuständige Impfkomitee in London mit. Die Experten empfehlen Drittimpfungen für alle Erwachsenen mit einem Abstand von mindestens drei Monaten nach der zweiten Dosis. Dies werde den Schutz vor der Omikron-Variante erhöhen, da dieser ersten Erkenntnissen zufolge bei einem höheren Antikörper-Level besser sei, heißt es von den Experten.
  • 11/29/20214:57:22 PM

    Die Gesundheitsminister der Länder drücken bei den Corona-Impfungen für Kinder aufs Tempo. Man begrüße es, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA nun einen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige zugelassen habe, sagt Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) nach einer Schaltkonferenz der Minister von Bund und Ländern in München.


    Nun werde die EU-Kommission aufgefordert, den Impfstoff schneller zur Verfügung zu stellen als am 20. Dezember. "Wir hoffen, dass das vorgezogen werden kann, damit wir da auch noch schneller mit den Impfungen anfangen können." Diese Forderung untermauerten die Länder mit einem einstimmigen Beschluss.
    • Ein Junge in den USA kneift während einer Corona-Impfung die Augen zusammen. Foto: Keith Birmingham/The Orange County Register/AP/dpaEin Junge in den USA kneift während einer Corona-Impfung die Augen zusammen. Foto: Keith Birmingham/The Orange County Register/AP/dpa
  • 11/29/20214:43:49 PM

    Eine für diesen Dienstag geplante gemeinsame virtuelle Kabinettssitzung von Bayern und Sachsen fällt aus. Das teilt ein Regierungssprecher in München mit. Ursprünglich war geplant, dass die beiden Landesregierungen gemeinsam über die aktuelle Corona-Lage beraten. In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bundesweit mit Abstand am höchsten, und auch Bayern bewegt sich weiter in der Spitzengruppe. Zu den Gründen für die Absage sagte der Regierungssprecher zunächst nichts.
  • 11/29/20214:15:50 PM
    Wegen akuter Sorgen vor einem Kollaps des deutschen Gesundheitssystems und der neuen Omikron-Variante rücken schnelle neue Corona-Beschränkungen näher. Am morgigen Dienstag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Dabei wird es darum gehen, ob zur Bewältigung der sich verschärfenden Pandemielage härtere Maßnahmen notwendig sind. Hinweise auf ihren Handlungsspielraum erwartet sich die Politik zuvor vom Bundesverfassungsgericht.
  • 11/29/20214:05:57 PM
    An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren fast 126.000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87.000).
  • 11/29/20213:29:53 PM

    Der designierte Justizminister Marco Buschmann (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Abgeordneten des Bundestags ohne Fraktionszwang über eine Corona-Impfpflicht entscheiden. "Bei solchen medizinethischen Themen hat es sich in der Vergangenheit bewährt, sie zur Gewissensfrage zu erklären", sagt Buschmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das Parlament diskutiert dann anhand von Gruppenanträgen." Solche Gruppenanträge sind dem RND-Bericht zufolge bereits in Vorbereitung.
    • Foto: Jonas Güttler/dpaFoto: Jonas Güttler/dpa
  • 11/29/20213:06:56 PM

    Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen war die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitstärkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Berlin mit.


    Die Zahl von 3.161.348 Schutzimpfungen wurde demnach lediglich in der 23. Kalenderwoche im Juni dieses Jahres übertroffen, als die niedergelassenen Ärzte rund 3,38 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft hatten. Die Hausarztpraxen übernehmen den Angaben zufolge mit 75 Prozent den Löwenanteil aller Impfungen.
  • 11/29/20212:55:46 PM
    »Das Gebot der Stunde ist jetzt, dass der Impfstoffnachschub in die Praxen ungehindert fließen kann. "Nicht kleckern, sondern klotzen" muss jetzt das Motto sein.«

    Dominik von Stillfried, Vorstandschef des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, zu den Corona-Impfungen.
    • "Nicht kleckern, sondern klotzen." Symbolfoto: Robert Michael/dpa
  • 11/29/20212:34:29 PM


    Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) fordert die erst kürzlich ausgelaufene "epidemische Lage nationaler Tragweite" noch in den kommenden Tagen zurück, um in der Corona-Lage über schärfere Maßnahmen entscheiden zu können. Er spricht sich zudem dafür aus, eine Bundesnotbremse, wie sie von Ende April bis Ende Juni 2021 in Kraft war, ebenfalls in der laufenden Woche zu verhängen. "Dann wäre für alle klar, was gilt", sagt Lucha dem Deutschlandfunk. Nur in einer erklärten Notlage können Landesregierungen auf einfachem Verordnungsweg weitreichende Maßnahmen ergreifen.

    Die "epidemische Lage nationaler Tragweite" war nach dem Entschluss der Ampelkoalition einen Tag nach Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes im Bund am vergangenen Donnerstag ausgelaufen. Das geänderte Infektionsschutzgesetz sieht keine Lockdown-Maßnahmen mehr vor, bis die epidemische Lage erneut vom Bundestag festgestellt oder das Infektionsschutzgesetz ein weiteres Mal verändert wird.
  • 11/29/20211:33:44 PM


    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht sich einem Medienbericht zufolge für ein einheitliches Vorgehen in Deutschland gegen das Aufflammen der Corona-Pandemie ausgesprochen. "Ich will eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz nur, wenn daraus auch verbindlich eine schnelle gesetzliche Konsequenz im Bundestag entsteht", sagt Ramelow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Demnach rät er, "sofort einheitliche Maßnahmen analog der Bundesnotbremse vorzubereiten".

    Morgen wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über Verfassungsbeschwerden gegen die Corona-Notbremse des Bundes aus dem Frühjahr erwartet.
    • Foto: Wolfgang Kumm/dpaFoto: Wolfgang Kumm/dpa
  • 11/29/202112:46:47 PM

    Im Saarland werden die Corona-Maßnahmen insbesondere für Ungeimpfte deutlich verschärft. Der Landtag nahm heute bei einer Sondersitzung das geänderte Covid-19-Maßnamensgesetz in zweiter Lesung einstimmig an; Linke, AfD und Linke enthielten sich. Morgen soll es im Ministerrat beschlossen werden und voraussichtlich zwei Tage später in Kraft treten.

    Ministerpräsident Tobias Hans nennt es "nur folgerichtig", dass die neuen Maßnahmen Nicht-Geimpfte in stärkerem Maße treffen werden als die Geimpften. Er kündigt für die kommenden Wochen scharfe Kontrollen an. Man werde auch vor harten Sanktionen nicht zurückschrecken, wo gegen die Auflagen verstoßen werde.
  • 11/29/202112:40:46 PM

    Mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage in Deutschland sollte nach Ansicht einer Expertengruppe jetzt die rechtliche Grundlage für eine Art Not-Schutzschalter und andere weitreichende Maßnahmen geschaffen werden. "Gerade in Hinblick auf die neue Omikron-Variante ist eine solche Vorsorge dringend erforderlich", heißt es in einer Stellungnahme der Gruppe um die Physikerin und Modelliererin Viola Priesemann.

    Neben dem Notfall-Maßnahmenbündel solle die Kontaktnachverfolgung bei Menschen mit Omikron-Infektion "aktuell absolute Priorität" haben. Hierfür sollten ausreichend Personal und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Nötig sei auch eine systematische genomische Erfassung.
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