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Corona-Newsticker

Mehr als zehn Prozent in Deutschland sind „geboostert“

In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. 8,6 Millionen Menschen bekamen bisher eine sogenannte Booster-Impfung, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht.

Foto: Oliver Berg, dpa/Symbolbild

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  • 11/27/20212:05:40 PM
    Das Wichtigste kompakt

    • Das RKI registriert 67.125 Neuinfektionen und 303 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 444,3 wieder einen Höchststand.
    • Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen.
    • Gut zehn Prozent der Menschen in Deutschland haben eine Booster-Impfung bekommen.
    • Die neue Omikron-Variante ist sehr wahrscheinlich auch schon in Deutschland angekommen.
  • 11/27/20213:31:38 PM


    Eine Bande in Italien soll Internetnutzer betrogen haben, die sich für gefälschte Corona-Impfzertifikate interessiert haben - jetzt sind Ermittler den mutmaßlichen Betrügern auf die Schliche gekommen. Eine Einheit gegen Internet-Kriminalität der Finanzpolizei machte die italienischen Staatsbürger in den Regionen Venetien, Ligurien, Apulien und auf der Insel Sizilien aus, wie die Guardia di Finanza mitteilt.

    Sie seien Administratoren eines Kanals im Messenger-Dienst Telegram gewesen. Hier seien Nutzern gefälschte Corona-Impf-Zertifikate für 100 Euro angeboten worden. Die Bezahlung sollte in Kryptowährungen erfolgen. Erhalten hätten die Kunden jedoch nichts, erklärt ein Polizeioberst. Bei ihren Untersuchungen entlarvten die Polizisten das Netzwerk der kriminellen Bande und fanden zahlreiche Fotos von Personalausweisen und Gesundheitskarten sowie Chatverläufe.
    • Handout: Guardia di Finanza/dpaHandout: Guardia di Finanza/dpa
  • 11/27/20213:18:44 PM

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt seine dreitägige Reise in die Golfregion wegen der Entwicklung der Pandemie in Deutschland kurzfristig ab. Er wollte mit seiner Frau Elke Büdenbender eigentlich morgen in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen. Am Mittwoch war ein Besuch in Katar geplant.
  • 11/27/20213:02:27 PM
    Angesichts des rasanten Anstiegs der Neuinfektionen hält Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci einen erneuten Lockdown für erforderlich. "Ich fordere den Bund auf, eine Bundesnotbremse einzusetzen", sagt die geschäftsführende Senatorin der Berliner Morgenpost. Zugleich bittet sie die Menschen in Berlin, Großveranstaltungen vor allem in Innenräumen zu meiden.
    • Foto: Fabian Sommer/dpa/ArchivFoto: Fabian Sommer/dpa/Archiv
  • 11/27/20212:29:48 PM
    UPDATE I Aus dem am Freitagabend in München angekommenen Flug mit Passagieren aus Kapstadt sind zwei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gibt eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums bekannt. Beide seien isoliert. Um welche Variante des Virus es sich dabei handelt, ist noch unklar.

    Es laufe die Genomsequenzierung um herauszufinden, ob es sich bei den Proben tatsächlich um die Variante Omikron handelt. Die Öffentlichkeit werde über das Ergebnis sofort informiert, sobald es vorliege.
  • 11/27/20211:57:45 PM

    UPDATE | Die neue Omikron-Variante ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden, twittert der Grünen-Politiker.


    "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", so der in Hessen auch für Gesundheit zuständige Minister. Die am 21. November über den Frankfurter Flughafen eingereiste Person ist den Angaben nach vollständig geimpft.
  • 11/27/20211:42:57 PM


    Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, bezeichnet die Corona-Lage als "sehr ernst". Sie erklärt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Gerade mit Blick auf die Berichte über die Virusvariante B.1.1.529 nehmen wir die Situation sehr ernst und beraten uns mit Experten. Derzeit wissen wir wenig über die Variante. Daher ist es richtig, den Flugverkehr nach Südafrika einzuschränken. Denn es ist Vorsicht geboten."
    • Foto: Kay Nietfeld/dpaFoto: Kay Nietfeld/dpa
  • 11/27/20211:00:43 PM
    Der Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona, Andrew Pollard, geht nicht von einem dramatischen Neuanfang der Pandemie durch die neue Variante Omikron aus.

    » Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie wie im letzten Jahr geben wird.«

    Andrew Pollard, Immunologe

    Der Immunologe von der Universität Oxford sagte in einem BBC-Interview, man müsse einige Wochen warten, um sichere Ergebnisse zu haben, es gebe jedoch Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden. Die nun im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante vereint Mutationen, die bereits bei früher als besorgniserregend eingestuften Varianten aufgetreten waren. "Trotz dieser Mutationen haben die Impfstoffe schwere Erkrankungen verhindert, während wir uns von Alpha, Beta und Gamma bis hin zu Delta bewegt haben", so Pollard.
  • 11/27/202112:39:25 PM

    Derweil setzt das mit Corona-Intensivpatienten überlastete Bayern die Verlegung aus besonders strapazierten Krankenhäusern in andere Bundesländer fort. Bis zum Abend sollten zwei Patienten von München aus nach Hamburg und jeweils zwei nach Köln, Düsseldorf und Dortmund geflogen werden. Mit Krankenwagen sollten weitere drei Patienten von Schwaben aus ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz gebracht werden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums.

    Gestern hatte ein Airbus der Bundeswehr bereits sechs Intensivpatienten aus Bayern ausgeflogen. Der Luftwaffen-Airbus solle erst am Sonntag wieder im Einsatz sein und sechs weitere Intensivpatienten nach Norddeutschland bringen. Die anderen Flüge erfolgten mit Ambulanz-Flugzeugen privater Anbieter. Insgesamt sollen bis zum Sonntagabend 30 Intensivpatienten ausgeflogen sein.
  • 11/27/202112:37:45 PM
    Die bisherigen Verlegungen von Intensivpatienten innerhalb Deutschlands wegen der regionalen Überlastung von Intensivstationen reichen nach Ansicht des Grünen-Gesundheitsexperten Janosch Dahmen womöglich nicht aus. "Anhand der Neuinfektionszahlen müssen wir davon ausgehen, dass Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen», sagt Dahmen der Welt am Sonntag. "Weil der Bedarf so eklatant ansteigen könnte, werden möglicherweise auch Verlegungen in EU-Nachbarstaaten notwendig", fügt der Bundestagsabgeordnete hinzu.


    Dahmen schätzt, dass bundesweit über zivile und militärische Rettungshubschrauber und Ambulanzflugzeuge gerade einmal 25 bis 50 Patienten gleichzeitig verlegt werden können. Er fordert Gespräche mit privaten Luftrettungsbetreibern über Kapazitätserweiterungen. Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich seit gestern erstmals an der Verlegung von Corona-Intensivpatienten innerhalb Deutschlands
    • Foto: Julian Stratenschulte/dpaFoto: Julian Stratenschulte/dpa
  • 11/27/202112:20:33 PM

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. "Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren", heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme.

    "Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen." Mit Blick auf Kinder und Jugendliche empfiehlt die Leopoldina vorgezogene Weihnachtsferien und regelmäßige Corona-Tests mindestens dreimal pro Woche. Während des gesamten Aufenthalts in den Schulen sollten Lehrer und Schüler aller Klassenstufen Masken tragen.
  • 11/27/202112:16:01 PM

    Angesichts eines Omikron-Verdachtsfalls in Deutschland spricht sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans eindringlich für eine schnelle Ministerpräsidentenkonferenz aus. Man stehe erneut vor einer "Stunde Null in der Pandemiebekämpfung", sagte der CDU-Politiker nach einer Mitteilung der Staatskanzlei in Saarbrücken. "Eine nationale Notlage erfordert den Schulterschluss aller Länder, sowie alter und neuer Bundesregierung."

    Es brauche rasch bundeseinheitliche Maßnahmen zur Eindämmung, Engpässe bei der Bereitstellung von Impfstoff müssten mit aller Macht beseitigt werden, sagte Hans - "damit jetzt der Impf-Turbo gezündet werden kann von der Arztpraxis bis zu den Impfzentren". Auch Zahnärzte, Veterinäre und Apotheken müssten in die Impfkampagne einbezogen werden. "Es braucht eine Omikron-MPK mit geschäftsführender und neuer Bundesregierung - jeder Tag zählt", sagte Hans.
  • 11/27/202111:59:42 AM


    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kündigt in der sich dramatisch zuspitzenden Pandemie konsequentes Handeln an. Man werde alles tun, was getan werden muss, sagt Scholz beim Bundeskongress der Jusos und spricht von "wieder neuen dramatischen Herausforderungen". Es gebe nichts, was nicht in Betracht genommen werde. Ehrgeiziges Ziel sei, dass jetzt alle Betreffenden eine Booster-Impfung zur Auffrischung bekommen.
    • Foto: Frank Rumpenhorst/dpaFoto: Frank Rumpenhorst/dpa
  • 11/27/202111:49:24 AM

    Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft sieht verheerende Folgen der aktuellen Corona-Entwicklung. Fachleute hätten die zu erwartende Steigerung der Corona-Inzidenzen bereits Mitte des Jahres vorausgesagt. "Die Tatsache, dass diese Warnungen die bisherige Regierung nicht zu den gebotenen Maßnahmen veranlasst hat, hat nun leider auch für die Veranstaltungswirtschaft verheerende Folgen", teilte Verbandspräsident Prof. Jens Michow mit.

    Jetzt würden wieder zahlreiche Veranstaltungen mit der Folge abgesagt, dass den Veranstaltern erhebliche Verluste und zusätzliche Kosten entstehen. "Ohnehin haben schon viele Menschen aus Infektionsgründen Angst, Konzerte zu besuchen. Kaum jemand hat Lust, zwei- oder dreistündige Konzerte mit einer Maske zu erleben oder aufgrund von Abstandsregeln getrennt von seiner Familie zu sitzen." Das alles wirke sich schon seit Monaten erheblich auf den Kartenverkauf aus. "Soweit nun auch noch für die 2G die Vorlage negativer Testergebnisse gefordert wird, macht die Mehrzahl der Besucher das nun gar nicht mehr mit."
    • Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZBFoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
  • 11/27/202111:23:50 AM

    Im Mittelstand wächst angesichts steigender Corona-Infektionszahlen die Sorge vor einem neuen Lockdown. Der Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds, Ludwig Veltmann, sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Viele gerade kleinere und mittlere Unternehmen würden endgültig aus dem Wettbewerb katapultiert. Ebenso betroffen wären Hunderttausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."


    Veltmann kritisiert die Politik: "Statt die Infektionswege endlich systematisch digital zu erfassen, wird nach wie vor auf zu langsame klassische Methoden gesetzt, mit denen die Pandemie letztlich nicht beherrscht werden kann."
    • Symbolbild: Monika Skolimowska/dpaSymbolbild: Monika Skolimowska/dpa
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