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Corona-Newsticker

Omikron hat Deutschland und weitere europäische Länder erreicht

Um die Ausbreitung der Omikron-Variante einzudämmen, schließt Israel seine Grenzen für Ausländer. Innerhalb Deutschlands werden weitere Intensivpatienten in weniger belastete Regionen ausgeflogen. Bundespräsident Steinmeier ruft die Bürger zu freiwilligen Kontaktbeschränkungen auf.

Blick in den Innenraum des Fluges KLM 598 aus Kapstadt nach Amsterdam. Mehrere Omikron-Infizierte waren an Bord der Maschine. Foto: -/Third Party/UGC über AP/dpa

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  • 11/28/20215:20:45 PM

    Das Wichtigste kompakt

    • Das RKI registriert 44.401 Neuinfektionen und 104 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 446,7 wieder einen Höchststand.
    • Die besorgniserregende neue Variante Omikron hat Deutschland und weitere europäische Länder erreicht.
    • Bundespräsident Steinmeier ruft die Bürger zu freiwilligen Kontaktbeschränkungen auf.
    • Innerhalb Deutschlands werden weitere Intensivpatienten in weniger belastete Regionen ausgeflogen.
    • Omikron: Israel schließt Grenzen für Ausländer.
  • 11/29/202112:00:31 AM

    Die Parteichefs von FDP und Grünen fordern eine deutliche Ausweitung der Impfkampagne. Bis Weihnachten müssten viele Millionen Menschen Auffrischungsimpfungen bekommen und Erstimpfungen verabreicht werden, sagt FDP-Chef Christian Lindner in der ARD-Sendung "Anne Will":

    »Jeder, der medizinisch verantwortbar eine Spritze halten kann, um eine Impfung zu geben, soll das in den nächsten Wochen tun.«

    Aus seiner Sicht sollte sich auch Apotheken beteiligen, wenn das medizinisch möglich und jemand ausgebildet sei. Er wisse, dass das unter Ärzten kritisch gesehen werde, das müsse aber zurückstehen.
    • Foto: Michael Kappeler/dpaFoto: Michael Kappeler/dpa
  • 11/28/202110:57:34 PM

    Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hält weitere Schritte zum Infektionsschutz für notwendig. "Die geschäftsführende und neue Bundesregierung wird sich damit beschäftigen müssen, welche zusätzlichen Regelungen kurzfristig auf den Weg gebracht werden müssen, um flankierend zu den schon möglichen Schutzmaßnahmen eine noch konsequentere Bekämpfung der Pandemie zu ermöglichen", sagt Dahmen in einem Interview mit der Welt.

    Besonders schwer betroffene Bundesländer müssten flächendeckende Maßnahmen verhängen können, vom Verbot von Großveranstaltungen und Versammlungen bis hin zu flächendeckenden Schließungen der Gastronomie. Aber auch schon jetzt müsse stärker durchgegriffen werden.
    • Foto: Kay Nietfeld/dpaFoto: Kay Nietfeld/dpa
  • 11/28/20219:51:11 PM

    Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich auf einen Zeitplan für ein Abkommen zur besseren Bewältigung von Pandemien verständigt. Das gibt die deutsche diplomatische Vertretung in Genf bekannt. Es wurde ein Konsens erzielt, dass Verhandler spätestens im März zusammentreten. Nach einem Zwischenbericht im Mai 2023 soll dann das Verhandlungsergebnis im Mai 2024 vorliegen.

    Diese Woche tagt eine WHO-Ministerkonferenz im Hybridformat, um diesen Prozess mittels einer Resolution auf den Weg zu bringen. Im entsprechenden Resolutionsentwurf ist die Rede von Verhandlungen über "einen Vertrag, ein Abkommen oder eine andere internationale Übereinkunft der WHO" über die Verhinderung und Bewältigung von Pandemien. Es ist somit noch unklar, ob schlussendlich ein rechtlich bindender Pakt oder etwas Unverbindlicheres ausgearbeitet wird. Das Ziel ist jedenfalls, für die schnelle und faire Verteilung von Medikamenten und Impfstoffen auf der ganzen Welt zu sorgen.
    • Das Logo der Weltgesundheitsorganisation. Foto: Peter Klaunzer/Keystone/dpaDas Logo der Weltgesundheitsorganisation. Foto: Peter Klaunzer/Keystone/dpa
  • 11/28/20218:56:56 PM


    Marokko setzt alle Flüge in das nordafrikanische Land für zunächst zwei Wochen aus. Ab kurz vor Mitternacht am Montagabend dürften vorerst keine Flugzeuge mehr in Marokko landen, berichtet die Staatsagentur MAP. Die Flüge nach Marokko würden ausgesetzt, um bisherige Erfolge im Kampf gegen das Virus zu erhalten, heißt es.
  • 11/28/20218:22:18 PM

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ruft angesichts der neuen Variante zu Vorsorgemaßnahmen und raschem Handeln auf. "Wir nehmen diese Omikron-Variante sehr ernst und wissen, dass wir uns jetzt in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden", sagt sie bei einem Besuch in Lettland. Noch sei nicht alles bekannt und die Wissenschaftler und Hersteller bräuchten zwei oder drei Wochen, um sich ein vollständiges Bild über die Qualität der Mutation zu machen.

    "Die allgemeine Devise lautet: Hoffe auf das Beste und bereite dich auf das Schlimmste vor", sagt die EU-Kommissionspräsidentin. Höchste Priorität habe jetzt Abstand halten, Kontakte reduzieren und so viel wie möglich impfen und auffrischimpfen. "Wir müssen Zeit kaufen".
    • Ursula von der Leyen in Lettland. Foto: Alexander Welscher/dpaUrsula von der Leyen in Lettland. Foto: Alexander Welscher/dpa
  • 11/28/20217:52:08 PM


    Großbritannien beruft ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister ein. Die Fachminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen werden morgen über die aktuellen Pandemie-Entwicklungen sprechen, wie die britische Regierung mitteilt.

    Großbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Neben Deutschland und Frankreich gehören auch Italien, die USA, Kanada und Japan zu dem Bündnis.
  • 11/28/20217:24:03 PM


    Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen. Mit Blick auf die Corona-Bekämpfung sagt FDP-Chef Christian Lindner in der ZDF-Sendung "Berlin direkt": "Dazu wird es in der nächsten Woche ja einen Krisenstab geben. An der Spitze wird ein deutscher General stehen."

    Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung ist für die Leitung des Stabes Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.
    • Foto: Nicolas Armer/dpaFoto: Nicolas Armer/dpa
  • 11/28/20217:01:42 PM
    Nach der Entdeckung der Omikron-Variante sowie einem ungewöhnlich starken Anstieg der Neuinfektionszahlen verschärft Südafrika seine Maßnahmen. Präsident Cyril Ramaphosa stellt in einer TV-Rede unter anderem eine Impfpflicht für bestimmte Bereiche vor, die aber noch bestimmt würden.

    Trotz weiterer Versammlungsrestriktionen zum Jahresende lässt er die bisherige niedrige Alarmstufe zunächst bestehen. Er kritisiert zudem die zahlreichen Reiserestriktionen gegen Südafrika als wissenschaftlich unbegründet und ruft zur Aufhebung auf.
  • 11/28/20217:00:49 PM
    UPDATE I Der vermeintliche Ausbruch bei den alpinen Skirennfahrern am Rande des Weltcups in Lake Louise hat sich nach Angaben des Ski-Weltverbands als falscher Alarm entpuppt. Wie die FIS mitteilt, seien neun der zehn zunächst positiv getesteten Sportler bei einem zweiten PCR-Test negativ getestet worden.

    Da die einzige tatsächlich infizierte Person kaum Kontakt mit anderen gehabt habe, werde der Weltcup-Tross wie geplant weiterziehen zu den Speedrennen in den USA.
    • Symbolbild: Frank Gunn/The Canadian Press/AP/dpaSymbolbild: Frank Gunn/The Canadian Press/AP/dpa
  • 11/28/20215:50:14 PM


    Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es nun Omikron-Verdachtsfälle. Es gebe in Essen und in Düsseldorf Fälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden, teilt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit. Ein Sprecher des Ministeriums sagt auf dpa-Anfrage, es könne wahrscheinlich erst morgen gesagt werden, um wie viele Verdachtsfälle es sich handelt.
  • 11/28/20215:34:12 PM
    Ein weiterer Verdachtsfall der Omikron-Variante ist in Bayern nachgewiesen worden. Der Passagier sei am Freitag aus Südafrika in München angekommen und positiv getestet worden, teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Die Reiseanamnese habe zusammen mit einem speziellen, auf bestimmte Mutationen ausgerichteten PCR-Test (VOC-PCR) vom Max-von-Pettenkofer-Institut einen hochgradigen Verdacht erbracht, dass es sich hier um einen Fall der neuen Variante handele, sagt eine Sprecherin.
  • 11/28/20215:26:52 PM



    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert eine allgemeine Impfpflicht und kündigt strengere Regeln für das Land an. Mit der Omikron-Variante gebe es eine neue Lage, sagt er der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. "Wir werden uns massiv anstrengen müssen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu treiben", so Weil.

    "Erste Untersuchungen zeigen, dass vor allem Booster-Impfungen auch gegen diese Mutation eine gute Wirkung entfalten können. Deshalb ist spätestens jetzt eine allgemeine Impfpflicht unabdingbar. Wir müssen den Impfdruck unbedingt erhöhen."
    • Foto: Julian Stratenschulte/dpaFoto: Julian Stratenschulte/dpa
  • 11/28/20214:59:47 PM

    UPDATE I Bei einer Volksabstimmung über das Schweizer Covid-Zertifikat haben Maßnahmengegner eine deutliche Niederlage erlitten. Nach Auszählung aller Kantone unterstützten 62 Prozent der Wählerinnen und Wähler den 3G-Nachweis, der in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und in Freizeiteinrichtungen vorgezeigt werden muss.

    Die rechtskonservative SVP hatte gemeinsam mit mehreren anderen Gruppierungen das Referendum gegen den Covid-Pass unterstützt. Die Regierung hatte hingegen erfolgreich argumentiert, dass ohne solch einen Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Test Großveranstaltungen verboten werden müssten und es wieder zu landesweiten Schließungen kommen könne.
    • Foto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpaFoto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa
  • 11/28/20214:42:54 PM

    Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz hält es in der Debatte über weitere Corona-Maßnahmen wie Lockdown oder Impfpflicht für besser, politische Entscheidungen entlang der sich verändernden Lage anzupassen. Es heiße oft "haben wir ausgeschlossen, können wir nicht machen, da geht es um politische Glaubwürdigkeit", schreibt der Grünen-Politiker auf Twitter.


    "In dieser Pandemie ist Dickköpfigkeit aber gefährlicher als Ausgeschlossenes zu kassieren. Vielleicht hilft ja auch Keynes dabei", meint Bayaz und stellt ein Zitat des Ökonomen John Maynard Keynes dazu, das übersetzt heißt: "Wenn Tatsachen sich ändern, ändere ich meine Meinung. Was machen Sie, Sir?"
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