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Corona-Newsticker

Polen und Schweiz werden Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung stuft Polen und die Schweiz aufgrund hoher Infektionszahlen ab Sonntag als Hochrisikogebiete ein. Das bedeutet unter anderem, dass Personen, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind, nach ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen.

Polen und die Schweiz sind als Hochrisikogebiete eingestuft worden. Das bedeutet unter anderem, dass Personen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, nach ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen.  Davon erfasst sind auch Skiurlauber, wie hier im schweizerischen Parsenn. Foto: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

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  • 12/3/20215:03:33 PM
    Das Wichtigste kompakt

    • RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 442,1. Es gibt 74.352 Neuinfektionen und 390 Todesfälle.
    • Infolge eines Corona-Ausbruchs sind in einem Pflegeheim in Rudolstadt in Thüringen 18 Menschen gestorben.
    • Spahn erwartet "traurigen Höhepunkt" rund um Weihnachten.
    Mediziner kritisieren die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern als unzureichend.
    • Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet durch die neuen Corona-Einschränkungen eine Zunahme der Aggressivität.
  • 12/3/20215:07:41 PM


    Die Luftwaffe hat heute sechs Intensivpatienten aus Bayern zur Behandlung nach Nordrhein-Westfalen geflogen. Das zur Corona-Hilfe eingesetzte Spezialflugzeug A310 MedEvac sei am Nachmittag in Memmingen gestartet, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Nach der Landung in Paderborn sollten die Patienten dort weiterbehandelt werden.

    Einen weiteren Einsatz gab es auch für das zum Transport von Corona-Patienten umgebaute Überwachungsflugzeug A319OH. Es war in Deutschland gestartet, um zwei an Corona erkrankte Bundeswehrsoldaten aus Lettland zurück nach Köln zu fliegen. Wegen technischer Probleme auf dem Flughafen Riga musste es allerdings zunächst wieder umkehren.
  • 12/3/20214:16:27 PM


    Insgesamt 18 Menschen sind nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rudolstadt gestorben. Bei 14 von ihnen bestand kein vollständiger Impfschutz, wie das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt mitteilt. Nur eine Person habe demnach drei Impfungen erhalten, drei weitere waren doppelt geimpft. Bei einer ersten Meldung von vergangener Woche hatte das Landratsamt berichtet, dass Angehörige von Heimbewohnern diesen von der Impfung abgeraten hatten. Damals waren sieben Tote gezählt worden. Von 141 Heimbewohnern war rund ein Drittel nicht geimpft, heißt es in der Mitteilung von heute.

    Behauptungen in sozialen Netzwerken, wonach die Todesfälle in Zusammenhang mit einer Booster-Impfung stünden, widersprach das Landratsamt und verwies auf den Anteil der Ungeimpften unter den Todesfällen. Auch habe es genügend Impfmöglichkeiten für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen gegeben. "Die Nicht-Impfung ist in diesen Fällen also eine bewusste Entscheidung der Bewohner beziehungsweise von deren Angehörigen und Betreuern und liegt nicht an Terminengpässen in der Impfstelle", hieß es.
    • Foto: Sina Schuldt/dpaFoto: Sina Schuldt/dpa
  • 12/3/20213:46:46 PM


    Das Tanzen in den Berliner Clubs ist wegen der heftig gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen ab Mitte nächster Woche verboten. Zwar werden die Clubs wegen rechtlicher Fragen noch nicht geschlossen, "aber es darf nicht mehr getanzt werden", sagt der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler (SPD), nach einer Sondersitzung des Senats. Vom Bund sei beschlossen worden, Clubs bei hohen Inzidenzwerten über 350 zu schließen, der rechtliche Prozess dazu laufe aber noch. Wenn der Bund nächste Woche die Gesetze anpasse, werde man auch in Berlin erneut beraten. Das Verbot des Tanzens sei aber auch schon ohne Beteiligung des Parlaments nach dem Infektionsschutzgesetz möglich.
    • Foto: Sophia Kembowski/dpaFoto: Sophia Kembowski/dpa
  • 12/3/20213:28:34 PM

    In Nordrhein-Westfalen haben von diesem Samstag an grundsätzlich nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf, also etwa Supermärkte oder Apotheken. Das teilt das Landesgesundheitsministerium zur aktualisierten Corona-Schutzverordnung mit. Clubs und Diskotheken in NRW müssen auch ab diesem Samstag schließen.

    Die Zuschauerzahlen bei Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen müssen ab Samstag grundsätzlich auf 30 Prozent ihrer eigentlichen Kapazitäten reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000. Solange diese Deckelung nicht überschritten wird, dürfen auch bis zu 50 Prozent der Gesamtkapazität genutzt werden.
    • Foto: Malte Krudewig/dpaFoto: Malte Krudewig/dpa
  • 12/3/20213:15:54 PM

    Auch in Rheinland-Pfalz entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. "Wir haben heute im Kabinett noch einmal intensiv beraten und entschieden, dass Menschen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung von der Testpflicht der 2G-plus-Regelung ausgenommen sind", teilt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit.


    Die Auffrischungsimpfung erhöhe den Impfschutz enorm. "Sie brauchen dann deshalb beispielsweise für ihren Besuch in einem Restaurant oder beim Betreten eines Fitnessstudios keinen weiteren Test mehr."
  • 12/3/20213:10:44 PM



    Wer in Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, braucht trotz der 2G-plus-Regel keinen aktuellen Coronatest mehr vorzulegen. Diese Erleichterung trete ab Samstag in Kraft, teilt das Gesundheitsministerium in Hannover mit.
    Niedersachsen reagiere mit der neuen Regelung auf wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen die Gefahr einer Infektion und einer Übertragung des Coronavirus "nach dem Erhalt der Auffrischungsimpfung ausgesprochen gering ist", heißt es. Auch sollten die stark beanspruchten Testkapazitäten entlastet werden.

    In Niedersachsen gilt seit Mittwoch in vielen Regionen die Warnstufe zwei: Danach haben in Gastronomie, Sport und Veranstaltungen auch Geimpfte und Genesene nur mit einem zusätzlichen Test Zugang. Daran gibt es massive Kritik von Veranstaltern wie von Bürgern.
    • Foto: Ole Spata/dpaFoto: Ole Spata/dpa
  • 12/3/20213:03:07 PM


    In Niedersachsen ist der erste Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Eine Sequenzierung nach einem Verdachtsfall habe ergeben, dass es sich um eine Infektion mit der Omikron-Variante B.1.1.529 handele, teilt das Landesgesundheitsamt (NLGA) in Hannover mit. Der erste Verdachtsfall im Land war am Montag bekanntgeworden.

    Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestand laut Gesundheitsministerium bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte.
  • 12/3/20212:39:39 PM


    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) übt Kritik am Verhalten des Virologen und Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens. Mertens hatte öffentlich in einem Podcast der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erklärt, die Kommission werde eine Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren bis um den 11. Dezember veröffentlichen. Für sich selbst hatte er die Entscheidung jedoch vorweggenommen und gesagt, er würde ein etwa sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen Corona impfen lassen, wenn er als Vater die Entscheidung zu treffen hätte.

    "Ich glaube, wir sollten in Bezug auf Sicherheit und Stabilität der Empfehlung wieder auf normale Verfahren zurückkehren und dies weder in Talkshows noch im Podcast ankündigen", sagt Söder. Der Ministerpräsident ist ein erklärter Befürworter des Impfens von kleinen Schulkindern. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagt, Mertens sei zu einer Sitzung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in der kommenden Woche geladen. Dort solle die Thematik noch einmal besprochen werden.
    • Foto: Sven Hoppe/dpaFoto: Sven Hoppe/dpa
  • 12/3/20212:27:49 PM



    In Bayerns Sport-Arenen wird es wegen der bedrohlichen Corona-Lage wieder leer. Das bayerische Kabinett beschloss nun wegen der vierten Corona-Welle eine entsprechende Verschärfung der Maßnahmen. Die Geisterspiele-Regelung gilt bereits ab diesem Samstag und betrifft große überregionale Sportveranstaltungen, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündet.

    Mit Blick auf die Dauer der neuen Regelung teilt ein Sprecher des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration auf dpa-Anfrage mit: "Die zugrundeliegende 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt zwar mit Ablauf des 15.12. außer Kraft." Der Ministerpräsident habe jedoch die Gültigkeit der Regelung bis zum Jahresende angekündigt.
  • 12/3/20212:12:56 PM
    »Wir hätten viel früher diese Konsequenz im Umgang mit ungeimpften Bürgerinnen und Bürgern an den Tag legen müssen. Denn sie treffen ihre Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, eben nicht nur mit Folgen für sich selbst - sondern in dieser Pandemie immer auch mit Folgen für alle anderen. Das haben die letzten Wochen schmerzhaft gezeigt.«

    Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn über die nun von Bund und Ländern beschlossenen umfassenden Beschränkungen für Ungeimpfte. 
  • 12/3/20211:46:22 PM

    Der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechtfertigt die Rückkehr von Bund und Ländern zur Sieben-Tage-Inzidenz als wesentlichen Maßstab bei der Corona-Bekämpfung. Zuletzt hatten die Regierungschefs die Hospitalisierungsinzidenz (HI) zur entscheidenden Grundlage gemacht. Sie gibt an, wie viel Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufgenommen wurden.

    "Die Hospitalisierungsinzidenz zum Maßstab der Coronamaßnahmen zu machen, war in der Theorie eine gute Idee: Sie spiegelt die Zahl der schweren Fälle und die Belastung des Gesundheitswesens wider. Praxis: Der Wert läuft ohnehin der Dynamik hinterher, der Meldeverzug verschlimmert's"", schreibt Braun bei Twitter.
  • 12/3/20211:34:30 PM

    Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde gibt es in Teilen der Kulturbranche Erleichterung, dass viele Veranstaltungen weiter möglich sind. "Es ist gut, dass es nicht zu einer pauschalen Beschränkung des kulturellen Lebens gekommen ist, sondern gezielt dort angesetzt wird, wo das Infektionsgeschehen wirksam eingedämmt werden kann", teilt Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburger Kultursenator, mit.

    Der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, Gerald Mertens, sprach von "Erleichterung, dass grundsätzlich weiter gespielt werden kann." Grundsätzlich hatten allerdings bereits vor den aktuellen Beschlüssen viele Veranstalter von großen Schwierigkeiten berichtet.
  • 12/3/20211:00:21 PM


    RKI-Präsident Lothar Wieler hat eine umfassende und schnelle Umsetzung der beschlossenen schärferen Corona-Maßnahmen angemahnt. Die neue Virusvariante Omikron sei in Deutschland angekommen, könne noch ansteckender sein als die Delta-Variante und auch bereits Geimpfte und bereits Genesene leichter infizieren, sagt der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

    Omikron könnte nach seinen Worten in noch kürzerer Zeit zu noch mehr Fällen führen als die Delta-Variante.
  • 12/3/202112:54:58 PM

    In Polen, das am Sonntag von Deutschland als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft werden soll, hat das Gesundheitsministerium trotz hoher Corona-Zahlen vorsichtigen Optimismus geäußert. "Wir befinden uns auf dem Höhepunkt der vierten Corona-Welle", sagt ein Ministeriumssprecher in Warschau. Er erwarte eine baldige Trendumkehr zu sinkenden Infektionszahlen. In einzelnen Regionen wie der Wojewodschaft Karpatenvorland im Südosten Polens sei diese Trendumkehr bereits eingetreten.
    • Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen als Hochrisikogebiete ein. Foto: Patrick Pleul/dpaWegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen als Hochrisikogebiete ein. Foto: Patrick Pleul/dpa
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