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Corona-Newsticker

Robert-Koch-Institut erwartet dynamischen Anstieg der Fallzahlen

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. Es sei damit zu rechnen, dass sich der Anstieg der Fallzahlen im Laufe des Herbstes und Winters noch beschleunigen wird. 

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). Foto: AFP-POOL

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  • 10/21/20211:42:05 AM

    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 95,1. Es gibt 19.572 Neuinfektionen und 116 weitere Todesfälle.
    Kroatien und Bulgarien ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete.
    Neuseeland knüpft Lockerungen an ein 90-Prozent-Impfziel.
    Schlagersänger Tony Marshall erholt sich im Krankenhaus von einer Covid-Erkrankung.
    • Der Grundschulverband befürwortet Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen.
  • 10/22/202110:11:26 AM


    Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab Sonntag zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilt das Robert Koch-Institut mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

    Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt. Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Gestrichen werden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras.
    • Touristen an der Uferpromenade im kroatischen Zadar. Foto: Marko Dimic/Pixsell/Xinhua/dpaTouristen an der Uferpromenade im kroatischen Zadar. Foto: Marko Dimic/Pixsell/Xinhua/dpa
  • 10/22/20219:21:20 AM

    Nach Zirkusaufführungen in der Freien Waldorfschule in Freiburgs Stadtteil St. Georgen ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Für einen großen Teil der Schüler gilt nun Fernlernunterricht. Bis Donnerstag wurden 44 Fälle registriert, darunter 30 Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft und 13 Folgefälle in Familien und bei Besuchern, wie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald bestätigt.

    Bislang seien keine schweren Verläufe bekannt. Der Ausbruch wird auf mehrere Zirkusaufführungen zurückgeführt, die zwischen dem 8. und 10. Oktober in der Schule veranstaltet wurden. Nach Angaben der Behörde fanden die Veranstaltungen mit einem 3G-Konzept statt. Sie geht von einer Aerosolbildung während der Veranstaltungen aus. Insgesamt könnten 1500 Zuschauer betroffen sein. Nach Informationen der «Badischen Zeitung» trugen Schüler auf der Bühne und einige Zuschauer keine Maske; der Schule zufolge hatten einige Zuschauer ein gesundheitliches Attest.
  • 10/22/20218:51:43 AM


    Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal geimpft. Das sind knapp 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent), wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. 66,1 Prozent der Gesamtbevölkerung (54,9 Millionen Menschen) ist inzwischen vollständig geimpft. Am Donnerstag wurden in Deutschland rund 192.700 Dosen verabreicht.

    Bei aktuell im Mittel rund 124.400 Impfungen pro Tag wird laut Impfdashboard des Gesundheitsministeriums im Schnitt rechnerisch mehr als eine Person pro Sekunde geimpft. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. So hieß es in einem Bericht Anfang Oktober, dass die Quote bei einmal und vollständig Geimpften ab 18 Jahren bis zu 5 Prozentpunkte höher sein dürfte.
    • Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer. Foto: Sven Hoppe/dpaCovid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer. Foto: Sven Hoppe/dpa
  • 10/22/20218:32:18 AM

    Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilt. Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.

    Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Die Behandlungskosten pro Patient betragen nach Angaben der AOK durchschnittlich 10.200 Euro. Im Winter könnten die Ausgaben auf 180 Millionen Euro pro Woche steigen, sollte die Impfquote nicht zulegen und die Prognose des RKI von einer 7-Tage-Inzidenz von 400 pro 100.000 Einwohnern eintreten.
    • Covid-19-Intensivstation in Pulsnitz. Foto: Robert Michael/dpaCovid-19-Intensivstation in Pulsnitz. Foto: Robert Michael/dpa
  • 10/22/20218:03:01 AM
    Offensivspieler Christoph Baumgartner von der TSG 1899 Hoffenheim ist trotz vollständigen Impfschutzes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der österreichische Nationalspieler befinde sich nun in häuslicher Isolation und zeige keine Symptome, teilt der Fußball-Bundesligist am Morgen via Twitter mit.

    Im Auswärtsspiel beim FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird die TSG damit höchstwahrscheinlich ohne den 22-Jährigen auskommen müssen. Zuletzt war auch Bayern-Trainer Julian Nagelsmann trotz vollständigen Impfschutzes positiv getestet worden.
  • 10/22/20217:34:53 AM

    Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. "Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird", schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie, der am Donnerstagabend erschienen ist.

    Auch Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) teilt am Donnerstagabend mit, es sei in der kommenden Zeit "mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung der Bevölkerung zu rechnen". Derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen. Die vergangenen Monate hätten zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu weiteren Kündigungen von Stammpflegekräften geführt, so die Divi.
  • 10/22/20216:58:17 AM

    Die Sozialgerichte in Bayern erwarten eine Corona-Klagewelle - auch wegen der möglichen Spätfolgen einer Infektion. "Long Covid ist ja ein Begriff. Man kann davon ausgehen, dass deswegen Klagen bei den Sozialgerichten eingehen", sagt der Präsident des Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, in der Münchner Abendzeitung. "Das Gleiche gilt für die Rentenversicherung, wenn es um die Erwerbsminderung infolge von Long Covid geht. Diese Angelegenheiten werden uns laufend beschäftigen."

    In vielen Fällen werde Corona als Berufskrankheit anerkannt. Bundesweit seien das bis August 2021 schon 103.000 Fälle. Außerdem sei Corona in 10.000 Fällen als Arbeitsunfall anerkannt worden.
  • 10/22/20215:46:26 AM

    Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland kündigt angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante einen neuen Fahrplan im Kampf gegen das Virus an. Lockerungen der Corona-Einschränkungen sollen in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, teilt die Regierung mit.

    Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sagte, sie sei anfangs dagegen gewesen, ein Impfziel zu setzen. Niemand solle zurückgelassen werden. "Die Delta-Variante hat es uns sehr schwer gemacht, unsere Strategie des Ausmerzens beizubehalten." Wenn das Impfziel erreicht sei, werde Neuseeland mit einem Ampelsystem zu einer Strategie "der Minimierung und des Schutzes" übergehen.
    • Foto: Mark Mitchell/Mark Mitchell/NZME/dpaFoto: Mark Mitchell/Mark Mitchell/NZME/dpa
  • 10/22/20215:11:51 AM

    In Australien fürchten Bienenzüchter angesichts der Corona-Pandemie um die Zukunft ihrer Tiere. Auf dem Kontinent gibt es noch keine Varroamilben, die ganze Bienenvölker vernichten können. Folglich haben diese keine Resistenz gegen den Schädling entwickelt. Eine gewisse Abwehr besitzen aber einige europäische Bienenvölker. Um den Genpool der eigenen Bienenvölker zu stärken, importiert Australien deshalb Bienenköniginnen aus Europa.

    Doch die Corona-Pandemie sorgt für ein massive Verzögerungen bei der Post. Eine Sendung mit 250 Königinnen sei sieben Tage verschollen gewesen, fast alle Tiere seien gestorben, berichtet der australische Verband der Bienenköniginnenzüchter. "Sie kommen tot an, sie kommen gestresst an oder sie kommen einfach gar nicht an."
    • Foto: Soeren Stache/dpa-Zenbtralbild/dpaFoto: Soeren Stache/dpa-Zenbtralbild/dpa
  • 10/22/20213:42:21 AM

    Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 95,1 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 19.572 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche lag der Wert bei 11.518 Ansteckungen.


    Deutschlandweit werden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 116 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle. Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 4.437.280 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI mit 2,68 an (Donnerstag 2,45). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden.
    • Foto: Oliver Berg/dpaFoto: Oliver Berg/dpa
  • 10/22/20211:48:50 AM

    Schlagersänger und Entertainer Tony Marshall (83, «Der letzte Traum») erholt sich im Krankenhaus von einer Covid-Erkrankung. Er befinde sich auf dem Weg der Besserung und nicht in Intensivbehandlung, bestätigt seine Familie der Deutschen Presse-Agentur. Auch seine Frau Gabriele sei krank gewesen. Während Tony Marshall wegen einer Vorerkrankung aber noch stationär begleitet werde, habe die 83-Jährige die Erkrankung mit mildem Verlauf in häuslicher Pflege auskuriert und sei genesen.
    Die drei erwachsenen Kinder des Paares sind "dankbar, dass es diesen Impfschutz gibt, und überzeugt, dass die Infektion ohne Impfung einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können". Dass die Familie die Corona-Infektion öffentlich machte, erklärt sie mit dem medialen Druck der vergangenen Tage. Im Namen des Künstlers dankte die Familie für die Anteilnahme, appellierte jedoch an alle - insbesondere die Medien - Marshall Ruhe und Zeit zur Genesung zuzugestehen.
    • Foto: Uli Deck/dpaFoto: Uli Deck/dpa
  • 10/22/202112:02:43 AM

    Der Grundschulverband befürwortet angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen. "Die Testung von Kindern und Schulpersonal muss bis auf Weiteres fortgeführt werden", sagt der Verbandsvorsitzende Edgar Bohn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht sei zwar aus pädagogischer Sicht sinnvoll an den Grundschulen, aber in der aktuellen Situation "nur dann vertretbar, wenn dies mit flankierenden Maßnahmen abgesichert wird". So müsse durch den Einsatz von Raumluftanlagen "größtmögliche Sicherheit gewährleistet sein".

    Zudem müssten bei einem Anstieg der Erkrankungen die notwendigen Maßnahmen schnell ergriffen werden, etwa das erneute Tragen von Masken.
    • Foto: Sebastian Gollnow/dpaFoto: Sebastian Gollnow/dpa
  • 10/21/202110:57:04 PM

    Angesichts der teils dramatischen Corona-Lage in einigen EU-Staaten will die EU mehr gegen Impf-Skepsis tun. Insbesondere Desinformationen in sozialen Netzwerken müssten bekämpft werden, heißt es in den Schlussfolgerungen des EU-Gipfels in Brüssel. Zwar hätten die Impfkampagnen in Europa erheblichen Fortschritt gebracht. Dennoch bleibe die Lage in einigen Ländern sehr ernst. In Rumänien etwa lag die 14-Tage-Inzidenz nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zuletzt fast bei 1000. Nur gut ein Drittel der Rumänen ist vollständig geimpft.
    In der Gipfel-Erklärung dringen die Staats- und Regierungschefs zudem darauf, Einreisen in die EU sowie das Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft weiter zu koordinieren. Auch die Vorbereitung auf künftige Krisen dieser Art müsse vorangetrieben werden.
    • Foto: Sven Hoppe/dpaFoto: Sven Hoppe/dpa
  • 10/21/20216:20:39 PM

    Angesichts immer neuer Höchststände bei den Corona-Zahlen in Russland sollen in der Hauptstadt Moskau Geschäfte und viele Freizeiteinrichtungen eine Woche lang schließen. Geöffnet bleiben sollen vom 28. Oktober bis 7. November aber Apotheken und Supermärkte, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin in seinem Blog schrieb. Einkaufszentren, Kinos und Fitnessclubs bleiben demnach zu.

    Für diese Zeit gelten landesweit von Präsident Wladimir Putin verordnete arbeitsfreie Tage, um eine weitere schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.
    • Foto: Ulf Mauder/dpaFoto: Ulf Mauder/dpa
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