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Corona-Newsticker

Sachsen schafft Grundlage für eigene Schutzmaßnahmen

Bei den Corona-Impfungen haben inzwischen 13,9 Millionen Geimpfte eine zusätzliche Auffrischungsdosis. Sachsens Landtag hat am Montag unterdessen die epidemische Lage im Freistaat festgestellt und so die rechtliche Grundlage für eigene Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie geschaffen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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  • 12/6/202112:31:49 PM
    Das Wichtigste kompakt

    Sieben-Tage-Inzidenz fällt leicht auf 441,9. Es gibt 27.836 Neuinfektionen und 81 Todesfälle.
    • Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) soll neuer Bundesgesundheitsminister werden.
    • Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt rechnet mit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland nicht vor Mitte März.
    Fast zwei Drittel der Deutschen sind für eine Impfpflicht.
  • 12/6/20216:02:35 PM


    Nach einem Angriff auf das Haus des belgischen Europaabgeordneten Pascal Arimont solidarisiert sich das EU-Parlament mit dem Politiker. Das Haus des Abgeordneten in der deutschsprachigen Gemeinschaft an der Grenze zu Deutschland wurde in der Nacht zum Samstag angegriffen. Arimont geht davon aus, dass der Angriff mit seiner öffentlichen Befürwortung der Corona-Impfung zusammenhängt.

    "Wir werden diese Art von Hass niemals akzeptieren", schreibt Parlamentspräsident David Sassoli am Montag auf Twitter. Manfred Weber (CSU), Fraktionschef der Christdemokraten, sagt, man sei schockiert und unterstütze Arimont.
  • 12/6/20215:34:56 PM




    Eine Allianz von Wissenschaftsorganisationen hat zu mehr Sachlichkeit in der Berichterstattung über die Corona-Pandemie aufgerufen. "Gerade in Krisensituationen und einem ohnehin schon emotionalisierten Themenfeld ist Sachlichkeit in Diskussion und Berichterstattung in besonderer Weise geboten und weitaus zielführender", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Appell.

    Zu den Organisationen zählen unter anderem die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Hochschulrektorenkonferenz.
  • 12/6/20215:11:46 PM


    Die EU-Staaten haben bislang mehr als 350 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an anderer Länder gespendet. Der Staatenbund sei damit der größte Spender weltweit, sagt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag.

    Ein Großteil - rund 300 Millionen Dosen - sei an die UN-Initiative Covax gegangen. Covax verteile sie nun an Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen. Zusammen mit der UN-Initiative, den Herstellern, den Spendern und den Empfängern arbeite man daran, das Tempo der Lieferungen zu erhöhen.
    • Foto: Zheng Huansong/XinHua/dpaFoto: Zheng Huansong/XinHua/dpa
  • 12/6/20214:51:59 PM


    Die Zahl der in Dänemark registrierten Omikron-Fälle steigt stark. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Montagnachmittag mitteilt, wurden mittlerweile insgesamt 261 Infektionen mit der Variante des Coronavirus entdeckt. Darunter waren 73 Fälle, die per Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden, sowie 188 per Varianten-PCR-Test bestätigte Infektionen.

    Man finde eine stetig steigende Zahl an Omikron-Fällen in Dänemark, schrieb das Institut dazu. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Gesamtwert in der täglich aktualisierten Aufstellung bei 183 gelegen.
  • 12/6/20214:29:16 PM

    Sachsens Landtag hat am Montag die epidemische Lage im Freistaat festgestellt und so die rechtliche Grundlage für eigene Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie geschaffen. Allerdings braucht es dafür auch die Mitwirkung des Bundes. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) räumte ein, dass man erst noch die neue Gesetzeslage auf Bundesebene abwarten müsse, die neue Koalition in Berlin arbeite jedoch mit Hochdruck daran. Auf Antrag der AfD fand die Abstimmung namentlich statt. Bis auf die AfD-Abgeordneten stimmten alle mit Ja.
  • 12/6/20214:07:30 PM

    Mehr als 150 Unternehmen und Marken in Deutschland wollen ab Dienstag gemeinsam für die Corona-Impfung werben. Mit dabei sind nach Angaben der Berliner Werbeagentur Antoni, die sich die Kampagne ausgedacht hat, unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, die Sparkasse und die Volksbanken ebenso wie Burger King und McDonald's. Medienpartner der Kampagne ist die Bild-Zeitung.

    Überschrift der Kampagne ist das auch von der Bundesregierung genutzte #ZusammenGegenCorona, die Unternehmen sollen unter diesem Hashtag auf ihren Social-Media-Kanälen aber jeweils mit eigenen Slogans für die Impfung werben.
  • 12/6/20212:47:54 PM


    In Thailand ist der erste Fall der Omikron-Variante nachgewiesen worden. Bei der infizierten Person handele es sich um einen amerikanischen Staatsbürger, der vor knapp einer Woche aus Spanien in das südostasiatische Urlaubsland eingereist sei, teilt das Gesundheitsministerium in Bangkok mit. Zwei Tests am 30. November und am 3. Dezember hätten ergeben, dass es sich mit 99-prozentiger Sicherheit um die Omikron-Virusvariante handele, so die Behörden.

    Das Land hat seine Grenzen Anfang November wieder für Touristen aus Dutzenden Ländern geöffnet, darunter auch Deutschland. Die Angst vor einer Ausbreitung der neuen Variante ist deshalb groß.
  • 12/6/20211:35:59 PM

    Die geschäftsführende Bundesregierung verurteilt den Fackelaufmarsch von Gegnern der Corona-Politik vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping auf das Schärfste. "Dazu muss man sehr klar sein: Was da geschehen ist vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin, dieser Aufmarsch, ist zutiefst empörend", erklärt Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Das ist nicht nur ein Angriff auf die Privatsphäre von Frau Köpping, der Ministerin, es ist auch ein Angriff auf die Demokratie."
  • 12/6/202112:43:05 PM



    Die britische Impfstoffentwicklerin Sarah Gilbert mahnt weitere Investitionen in die Abwehr künftiger Pandemien an. Die wissenschaftlichen Fortschritte im Kampf gegen tödliche Viren dürften nicht aufgrund wirtschaftlicher Einbußen verloren gehen, zitiert die BBC die Wissenschaftlerin der Universität Oxford. "Dies wird nicht das letzte Mal sein, dass ein Virus unsere Leben und Lebensgrundlagen bedroht", sagte Gilbert. "Die Wahrheit ist: Das nächste Virus könnte schlimmer sein. Es könnte ansteckender sein oder tödlicher oder beides." Gilberts Team hat gemeinsam mit dem Pharmakonzern Astrazeneca einen Corona-Impfstoff entwickelt.

    "Wir können nicht zulassen, dass wir alles durchgemacht haben, was wir durchgemacht haben, und dann feststellen, dass die enormen wirtschaftlichen Verluste, die wir erlitten haben, bedeuten, dass es immer noch keine Finanzierung für die Vorbereitung auf eine Pandemie gibt", sagt Gilbert.
    Mit Blick auf die Omikron-Variante sagte die Forscherin, dass diese vermutlich eine höhere Übertragbarkeit habe und Impfstoffe weniger wirksam gegen eine Infektion seien.
  • 12/6/202112:15:33 PM

    In Russland haben die Behörden die ersten beiden Fälle der neuartigen Omikron-Variante nachgewiesen. Insgesamt seien zehn Rückkehrer aus Südafrika positiv getestet worden, teilt die nationale Behörde für Verbraucherschutz in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Durch Genomsequenzierung seien bei zwei von ihnen Infektionen mit der Omikron-Variante festgestellt worden.

    Im flächenmäßig größten Land der Erde, das über fünf eigene Impfstoffe verfügt, ist vor allem die verhältnismäßig niedrige Impfquote ein Problem: Bislang sind erst knapp 44 Prozent der 146 Millionen Einwohner vollständig geimpft. Viele Russen sind skeptisch gegenüber dem Präparat Sputnik V, das bislang weder von der EU-Arzneimittelbehörde noch der Weltgesundheitsorganisation zugelassen ist. Im Gegenzug sind in Russland keine westlichen Präparate erlaubt. Zuletzt wurden dort mehr als 32.100 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Im selben Zeitraum zählten die Behörden 1184 Corona-Todesfälle. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen deutlich höher liegen.
  • 12/6/202111:53:48 AM

    Afrika will seine Impfstoffproduktion von aktuell weniger als einem Prozent schleunigst ausbauen. "Omikron ist da ein Weckruf", mahnt John Nkengasong vom Afrikanischen Zentrum für Infektionskrankheiten (Africa CDC) auf einer Fachkonferenz in Ruandas Hauptstadt Kigali. Bis 2040 peile die Afrikanische Union die Produktion von 60 Prozent auf dem Kontinent an. Der Aufbau einer kontinentalen Impfstoffproduktion sei nicht nur im Kampf gegen die Corona-Pandemie notwendig, sondern auch gegen andere Krankheiten wie Malaria oder Ebola.

    Seit dem Aufbau einer entsprechenden Plattform vor acht Monaten durch die Afrikanische Union (AU) habe es erste Fortschritte gegeben, sagte Ruandas Präsident Paul Kagame. Dazu zähle die Gründung der Afrikanischen Medizin-Agentur (AMA). In Afrika sind gerade mal 7 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
    • Ein an Covid-19 erkrankter Patient wird im Tshwane District Hospital in Pretoria mit Sauerstoff behandelt. Foto: Jerome Delay/AP/dpaEin an Covid-19 erkrankter Patient wird im Tshwane District Hospital in Pretoria mit Sauerstoff behandelt. Foto: Jerome Delay/AP/dpa
  • 12/6/202111:34:00 AM

    Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne der Erde setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in einem nun veröffentlichten Bericht mitteilte. Das entsprach einem währungsbereinigten Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist der sechste jährliche Zuwachs in Folge.
  • 12/6/202111:26:25 AM

    Nach mehreren Corona-Fällen bei den Füchsen Berlin ist auch die nächste Partie des Handball-Bundesligisten abgesagt worden. Das für Dienstag geplante Spiel in der European League beim Schweizer Meister Pfadi Winterthur kann nicht stattfinden. Das teilt die European Handball Federation (EHF) mit. Ein neuer Termin für die Partie steht noch nicht fest.
  • 12/6/202111:13:35 AM

    Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt rechnet mit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland nicht vor Mitte März. In der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv bezeichnet sie die zum 15. März geplante Teil-Impfpflicht in der Pflege und Medizin als "ersten Schritt". "Wenn das der erste Schritt ist, dann muss der zweite ja danach kommen, logischerweise." Sie hoffe aber, dass die allgemeine Pflicht nicht "deutlich später" folge.

    Im Bundestag soll in dieser Woche die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Weg gebracht werden: Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen, von Arztpraxen oder Rettungsdiensten sollen nach bisher bekannten Plänen bis 15. März 2022 Nachweise als vollständig Geimpfte oder Genesene bei der Leitung vorlegen müssen - oder Arzt-Bescheinigungen, dass man nicht geimpft werden kann.
    • Foto: Kay Nietfeld/dpaFoto: Kay Nietfeld/dpa
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