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Corona-Newsticker

Stiko: Kinder-Impfung bei Vorerkrankung empfohlen - möglich auch ohne

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können. 

Sollen fünf- bis elfjährige Kinder gegen Corona geimpft werden? Noch gibt es keine finale Stiko-Empfehlung zu dieser Frage. Foto: Jan Woitas/dpa

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  • 12/9/20211:13:30 PM

    Das Wichtigste kompakt

    Stiko empfiehlt die Impfung von Kindern von 5 bis 11 mit Vorerkrankungen und Risiko-Kontakt.
    • RKI: 70.611 Neuinfektionen und 465 Todesfälle binnen eines Tages. Inzidenz liegt bei 422,3.
    • Statistisches Bundesamt: Pandemie führte zu Übersterblichkeit.
    Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten in Deutschland auf Tiefstand.
    • In Deutschland haben mindestens 69,3 Prozent der Bevölkerung einen vollen Impfschutz.
    • Unicef: Pandemie hat zusätzlich 100 Millionen Kinder in Armut gestürzt - größte Krise seit Bestehen von Unicef.
  • 12/9/20212:16:43 PM
    Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können, heißt es ausdrücklich in einer Mitteilung des Expertengremiums zu einem Beschlussentwurf. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.
  • 12/9/20211:49:43 PM

    Die Corona-Pandemie darf nach Auffassung des neuen Bundesjustizministers Marco Buschmann keine dauerhaften Einschränkungen nach sich ziehen. Nach seinem Amtsantritt im Ministerium sagt der FDP-Politiker in Berlin: "Die erste Aufgabe und die wichtigste Aufgabe der neu gebildeten Bundesregierung ist die Überwindung der Corona-Krise."

    Die Menschen seien bereit gewesen, bis heute viele "Zumutungen" auf sich zu nehmen, um sich selbst und ihre Mitmenschen zu schützen - "aber genau daran wollen wir uns nicht als neue Normalität gewöhnen". "Der Schutz der Grundrechte und der Freiheit muss nach der Überwindung der Pandemie eine Top-Priorität der Regierungspolitik werden", betont Buschmann.
    • Buschmann bei seinem Amtseid. Foto: Kay Nietfeld/dpaBuschmann bei seinem Amtseid. Foto: Kay Nietfeld/dpa
  • 12/9/202112:59:38 PM

    Wer sich in Österreich nicht impfen lässt, muss ab Februar 2022 mit hohen Geldstrafen rechnen. Der heute in Wien vorgestellte Gesetzentwurf sieht Geldstrafen von 600 Euro in einem verkürzten Verfahren und von bis zu 3600 Euro in einem ordentlichen Verfahren vor.

    Betroffene könnten sich aber aus der Strafe herausimpfen, sagt Verfassungsministerin Karoline Edtstadler. Das gelte dann als "tätige Reue". "Wenn ein Nachweis vorliegt, wird das Verfahren eingestellt", so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Ausnahmen von der Impfpflicht werde es geben für Kinder unter 14 Jahren, für Schwangere, für Genesene bis zu 180 Tage nach der Covid-Erkrankung und für Menschen mit einem ärztlichen Attest. Weit mehr als eine Million Menschen seien in Österreich weiterhin nicht geimpft, sagt Edtstadler. "Das ist zu viel."
  • 12/9/202112:57:47 PM

    Das Comeback von Fußball-Profi Felix Uduokhai beim FC Augsburg verschiebt sich. "Er wurde positiv auf Corona getestet", berichtet Trainer Markus Weinzierl vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel des FCA gegen den 1. FC Köln an diesem Freitag. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger befinde sich in Quarantäne und habe bisher keine Symptome.
    • Foto: Stefan Puchner/dpaFoto: Stefan Puchner/dpa
  • 12/9/202112:40:15 PM
    Die zunehmende Radikalisierung bei Corona-Protesten erfordert nach Ansicht der Amadeu Antonio Stiftung eine klare Antwort der Politik. Die Bewegung nur zu beobachten sei gefährlich, sagt Geschäftsführer Timo Reinfrank.

    "Diese Szene hat das auch als Ermutigung verstanden, dass man eben zu lange nicht reagiert hat. Es gab viel zu wenig repressive Maßnahmen." Die Polizei habe das alles laufen lassen. Es gelte auch, Mediziner und medizinisches Personal vor Angriffen zu schützen. Leute, die unmittelbar bedroht werden, sollten durch einen Fonds gestärkt werden.
    • Foto: Sebastian Willnow/dpaFoto: Sebastian Willnow/dpa
  • 12/9/202112:29:06 PM

    Nach Worten des Intensivmediziners Christian Karagiannidis braucht Deutschland eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 200, um seine Intensivstationen arbeitsfähig zu halten. Das sagt der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters dem "Spiegel". Der Inzidenzwert liegt laut Robert Koch-Institut aktuell bei 422,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - also mehr als doppelt so hoch. "Wir haben die Fallzahlen viel zu lange viel zu weit nach oben schnellen lassen. Wir müssen jetzt mit den Inzidenzen dringend ein gutes Stück runter, damit wir für Omikron Platz haben."

    Angesprochen auf die sich oftmals wiederholenden Appelle aus der Wissenschaft an die Politik sagt Karagiannidis: "Manchmal kann ich mich selbst schon nicht mehr hören." Die Politik habe die Delta-Welle total unterschätzt und sich im kritischsten Moment in den Bundestagswahlkampf verrannt. "Ich würde empfehlen, dass die nächste Bundestagswahl verlegt wird, sollte sie noch einmal in eine kritische Phase einer Pandemie fallen."
  • 12/9/202112:02:54 PM

    Der FC Bayern München muss auch die englische Woche zum Jahresausklang in der Fußball-Bundesliga ohne Nationalspieler Joshua Kimmich bestreiten. Das teilt der Tabellenführer mit. Der Impfzauderer hatte sich zuvor nach einer Infektion freitesten können. Nach insgesamt einem Monat in Quarantäne - zunächst als Kontaktperson, dann als Infizierter - wollte er ursprünglich an diesem Samstag im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 sein Comeback im Team des Rekordmeisters feiern.

    "Ich freue mich, dass meine coronabedingte Quarantäne beendet ist. Mir geht es sehr gut, allerdings kann ich aufgrund von leichten Infiltrationen in der Lunge aktuell noch nicht voll trainieren", äußerte der 26-jährige Kimmich in einer Mitteilung des FC Bayern. Es gibt verschiedene Formen einer Infiltration. Dabei handelt es sich um das Eindringen fester oder flüssiger Substanz in biologisches Gewebe.
    • Kein Comeback vor Weihnachten: Joshua Kimmich. Foto: Sven Hoppe/dpaKein Comeback vor Weihnachten: Joshua Kimmich. Foto: Sven Hoppe/dpa
  • 12/9/202111:44:23 AM

    Etwa einer von 40 Schülern in Deutschland war in der vergangenen Woche direkt oder indirekt von Corona betroffen, entweder durch eigene Infektion oder durch Quarantänemaßnahmen. Wie aus veröffentlichten Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) hervorgeht, lag die Zahl der bekannten Infektionen bei Schülerinnen und Schülern in der Woche vom 29. November bis 5. Dezember bei 103.000. Das waren rund 10.000 mehr als in der Vorwoche. Leicht zurückgegangen auf rund 150.000 ist die Zahl der Schüler, die darüber hinaus in Quarantäne waren (Vorwoche 152.000).

    Die Statistik weist außerdem 7700 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche 7300) und zusätzlich rund 4000 Quarantäne-Fälle (unverändert zur Vorwoche). Zugrunde liegen hier Angaben zu etwa 885.000 Lehrkräften.
  • 12/9/202111:20:40 AM

    Die Pandemie hat in Deutschland zu einer Übersterblichkeit geführt - zu diesem Befund kommt das Statistische Bundesamt nach der Auswertung der Sterbefallstatistik seit Beginn der Pandemie. "Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre", sagt der Vizepräsident des Amtes, Christoph Unger. 2020 starben fünf Prozent mehr Menschen als 2019.

    Allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung wäre nur ein Anstieg der Sterbefallzahlen um zwei Prozent zu erwarten gewesen. Betrachtete man die ersten zwölf Monaten der Pandemie - März 2020 bis Februar 2021 - starben sogar 7,5 Prozent mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum. Die Todesursachenstatistik gibt Aufschluss, wer 2020 an und wer mit Corona gestorben ist. Laut Destatis starben knapp 40.000 Menschen an Covid-19 als Grundleiden, bei gut 8000 war Covid-19 als Begleiterkrankung auf der Todesbescheinigung verzeichnet. 70 Prozent der Covid-19-Toten waren 80 Jahre oder älter, die meisten hatten vielfältige Vorerkrankungen. Jeder sechste Covid-19-Fall im Krankenhaus endete tödlich.
  • 12/9/202111:02:57 AM

    Fast eine Million weitere Menschen in Deutschland haben innerhalb eines Tages eine Auffrischungsimpfung bekommen. 992.000 Dosen wurden gestern als sogenannte Booster-Impfungen verabreicht, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Insgesamt haben nun 16,6 Millionen Menschen die Auffrischung erhalten - das entspricht 20 Prozent der Bevölkerung.

    Gestern wurden insgesamt 1,1 Millionen Dosen Impfstoff verabreicht - darunter rund 80.500 Erstimpfungen. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben mindestens 57,6 Millionen Menschen oder 69,3 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 60,1 Millionen Menschen (72,3 Prozent) haben bisher mindestens eine Impfung.
  • 12/9/202110:58:14 AM

    Die neue Variante Omikron verbreitet sich über den Süden Afrikas hinaus und wurde bereits in elf Ländern des Kontinents festgestellt, darunter Tunesien, Senegal und Nigeria. "Wir werden ein Anziehen der Omikron-Fälle auf dem Kontinent erleben, daran habe ich keine Zweifel", sagt John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC).

    Vor allem die Feierlichkeiten zum Jahresende könnten ein Treiber bei den Infektionszahlen werden. Die bisherigen vorläufigen Daten zur neuen Variante gäben zwar Anlass zur Sorge, aber nicht zur Panik.
    • Foto: Pavlo Gonchar/SOPA/ZUMA/dpaFoto: Pavlo Gonchar/SOPA/ZUMA/dpa
  • 12/9/202110:51:10 AM

    Die künftige Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien, spricht sich mit Blick auf eine erwartete Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Kinderimpfungen für "niedrigschwellige Impfangebote" aus. Zudem müssten Eltern Teil des Beratungsgesprächs sein, sagt die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Deutschlandfunk. "Alle Eltern, die dies wünschen, sollten zunächst die Möglichkeit zu einer Beratung haben - und zwar einer kinderärztlichen - und dann ein Kind impfen lassen können." Die Abwägung für oder gegen die Impfung sei bei kleineren Kindern noch schwerer zu treffen als bei den älteren.

    Die Stiko empfiehlt Impfungen bisher ab zwölf Jahren. Erwartet wird demnächst eine Empfehlung auch zu Impfungen bei jüngeren Kindern von fünf bis elf Jahren. Es gibt schon länger Hinweise darauf, dass die Impfung zunächst ausdrücklich nur für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen und erkrankten Angehörigen ausdrücklich empfohlen werden könnte.
  • 12/9/202110:23:12 AM

    Ein erneuter allgemeiner Lockdown wäre aus Sicht des Bremer Regierungschefs Andreas Bovenschulte der falsche Weg. Wer Geschäfte, Kinos und Gaststätten flächendeckend für alle schließen wolle, der müsse auch ehrlich bekennen, dass er einen Lockdown ebenso für doppelt und dreifach Geimpfte wolle, auch wenn diese zusätzlich noch getestet seien. "Dann gäbe es gar keinen Anreiz mehr, sich impfen zu lassen", sagt Bovenschulte. Zudem gebe es bereits einen Lockdown für Ungeimpfte.

    Der Bürgermeister wirbt eindringlich noch einmal für das Impfen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes steht Bremen derzeit mit einer Impfquote von 80,8 Prozent an vollständig Geimpften an der Spitze der Bundesländer.
  • 12/9/202110:13:54 AM

    Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hält angesichts der aktuellen Entwicklung in der Pandemie eine gesetzliche Regelung zur sogenannten Triage für überfällig. "Der Impfstatus darf keine Rolle spielen" bei der Frage, wer im Falle einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems eine intensivmedizinische Behandlung erhalte, sagt DIMR-Direktorin Beate Rudolf. Auch eine Person, die sich "unvernünftig oder unsolidarisch" verhalte, habe ein Recht auf Gesundheit.

    In seinem aktuellen Jahresbericht mahnt das Institut mit Blick auf etwaige Engpässe in den Kliniken an: "Deutschland braucht menschen- und verfassungsrechtlich begründete Prinzipien als Grundlage für Priorisierungsentscheidungen der Ärzteschaft."
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