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Corona-Newsticker

Voraussichtlich bald Impfungen für Kinder in den USA

In den USA könnten Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren bereits Anfang November beginnen. In Deutschland wird es wohl einen späteren Impfstart geben. Noch fehlen die Zulassung der EU-Arzeimittelbehörde sowie die Empfehlung der Ständigen Impfkommission.

Ein Kinderarzt impft ein Kind. Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte (Symbolbild)

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  • 10/26/202111:43:58 AM

    Das Wichtigste kompakt

    • RKI registriert 10.473 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 113,0.
    66,3 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
    Deutschland hat seit Jahresbeginn nach Angaben von Medizinern etwa 4000 Intensivbetten verloren.
    US-Experten beraten über Biontech-Impfstoff für Kinder.
    • Die Afrikanische Union erhält bis zu 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs vom US-Konzern Moderna.
  • 10/26/20215:17:59 PM

    Die Corona-Pandemie bleibt für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC). Dies beschloss WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf Empfehlung des unabhängigen Notfallausschusses, der sich alle drei Monate trifft, um die Lage neu zu beurteilen. Mit der Erklärung einer Notlage sind unter anderem besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden. "Eine Analyse der derzeitigen Situation und Prognosemodelle legen nahe, dass die Pandemie noch lange nicht vorbei ist", teilte der Ausschuss mit.

    Er rief alle Länder auf, weiterhin sämtliche Schutzmaßnahmen anzuwenden. Die Pandemie habe Auswirkungen auf humanitäre Einsätze, Massenmigration, Bevölkerungsverschiebungen und andere Krisen. Die Länder sollten Vorbereitungen treffen, um sich darauf einzustellen und ihre Hilfsbudgets anpassen. Er appellierte an die Länder, das Ziel der WHO zu unterstützen, dass bis Ende des Jahres 40 Prozent der Bewohner jedes Landes auf der Welt gegen das Virus geimpft sind.
    • Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpaFoto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa
  • 10/26/20214:38:28 PM

    Angesichts weiter steigender Infektionszahlen rücken Auffrischungs-Impfungen als Corona-Schutz im Herbst und Winter zusehends in den Blick - vor allem für Menschen mit höheren Risiken. Die dafür meist nötige dritte Spritze haben inzwischen 1,61 Millionen Menschen bekommen, wie aus Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Mediziner, Patientenschützer und Politiker fordern mehr Tempo bei solchen Impf-Verstärkern ("Booster"), die in der Regel sechs Monate nach der zweiten Spritze gegeben werden können.

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt Auffrischungs-Impfungen unter anderem für Menschen ab 70 Jahre und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Angeraten werden sie zudem für Pflegepersonal und medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten sowie Menschen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben.
  • 10/26/20213:59:22 PM

    Der deutsche Ausbildungsmarkt erholt sich langsam von den Folgen der Corona-Krise. In Handel, Handwerk und Freien Berufen wurden bis Ende September 435.383 Ausbildungsverträge geschlossen, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mitteilte. Das entspreche einem Anstieg von rund zwei Prozent im Vergleich zu 2020. Im Corona-Jahr war die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um etwa 11,5 Prozent zum Vorjahr auf 426.707 gefallen. Im Jahr 2019 vor Ausbruch der Pandemie wurden demnach noch 482.062 Verträge geschlossen.

    Die Bewältigung der Pandemie ist laut DIHK aber nicht die einzige Herausforderung für Ausbildungsbetriebe. Ein Problem sei auch die mangelnde Popularität der Berufsausbildung bei jungen Menschen. Voraussichtlich gebe es im Jahr 2021 zum vierzehnten Mal in Folge mehr freie Stellen als Bewerber ohne Ausbildungsplatz.
    • Archivfoto: Sebastian Gollnow/dpaArchivfoto: Sebastian Gollnow/dpa
  • 10/26/20213:26:16 PM

    In der EU wurde im vergangenen Jahr erstmals mehr Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt als mit fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas. Nach einem von der EU-Kommission veröffentlichten Bericht lag der Anteil von Windkraft & Co an der Stromerzeugung 2020 bei 38 Prozent. Fossile Energieträger kamen hingegen nur noch auf 37 Prozent, Atomkraftwerke auf 25 Prozent. Die Treibhausgasemissionen konnten dem Bericht zufolge um rund 31 Prozent unter den Wert von 1990 gedrückt werden. Einen signifikanten Einfluss darauf hatte allerdings auch die Corona-Pandemie, die die Wirtschaftsaktivität und damit auch den Stromverbrauch einbrechen ließ.
    • Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpaFoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
  • 10/26/20212:48:41 PM

    Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland dürfte in diesem Jahr weniger stark ausfallen als erhofft. Nach führenden Wirtschaftsforschungsinstituten will nun auch die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose für 2021 deutlich senken. Als Hauptgründe gelten die Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie sowie Lieferengpässe und Rohstoffknappheit. Eine kräftige Erholung der Konjunktur nach dem coronabedingten Einbruch 2020 wird erst im kommenden Jahr erwartet.

    Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur erwartet die Bundesregierung für das laufende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 2,6 Prozent. Im April hatte die Regierung noch mit einem Plus von 3,5 Prozent gerechnet. Für 2022 erwartet die Bundesregierung nun ein Wachstum von 4,1 Prozent statt wie bisher 3,6 Prozent.
    • Foto: Jens Kalaene/dpa-Zenralbild/dpaFoto: Jens Kalaene/dpa-Zenralbild/dpa
  • 10/26/20212:18:52 PM


    In Tschechien ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Krankenhauspatienten erstmals seit Mai wieder über die Tausendermarke gestiegen. Von den 1055 Patienten sind 156 in einem ernsten Zustand oder müssen beatmet werden, wie aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums in Prag hervorgeht. Zur gleichen Zeit vor einem Jahr waren es rund fünfmal so viele Menschen. Landesweit sind in den Kliniken noch ausreichend Kapazitäten an Allgemein- und Intensivbetten frei.

    Der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtech warnte vor einer "Pandemie der Ungeimpften". Wer sich noch impfen lassen wolle, solle nicht zögern und dies lieber heute als morgen tun. Zuletzt stieg das Interesse sprunghaft an. Am Montag wurden 29.072 Spritzen verabreicht - doppelt so viele an einem Tag wie eine Woche zuvor.
  • 10/26/20211:53:07 PM

    Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat persönlich die Tür an seinem Amtssitz in Wien für Impfwillige geöffnet. Van der Bellen hatte zum Nationalfeiertag 300 Menschen zum Impfen in die Hofburg eingeladen. Das Hilfswerk Johanniter stand mit Impfdosen in den Räumen des Amtssitzes bereit. 230 Menschen meldeten sich zu dem Besuch an, die anderen reihten sich spontan ein, wie das Präsidentenbüro berichtete. Vor der Hofburg demonstrierten einige Impfgegner gegen alle Corona-Maßnahmen.

    Mit der Aktion will van der Bellen dazu beitragen, die Impfrate zu erhöhen. 63,7 Prozent der Österreicher sind bislang vollständig gegen das Corona-Virus geimpft. Wegen steigender Corona-Infektionszahlen haben die österreichischen Behörden angekündigt, dass die Bewegungsfreiheit von Ungeimpften ab einer bestimmten Belegung der Intensivstationen mit Covid-Patienten eingeschränkt wird.
    • Foto: Lisa Leutner/AP/dpaFoto: Lisa Leutner/AP/dpa
  • 10/26/20211:17:24 PM


    An den Schulen in Schleswig-Holstein gilt ab November keine Maskenpflicht mehr am Sitzplatz. Für nicht geimpfte und nicht genesene Kinder und Jugendliche bleibe die Testpflicht bestehen, kündigte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in Kiel an. "Wir bitten herzlich darum, dass alle verantwortungsbewusst mit dem Schritt umgehen." Sollte es in einer Lerngruppe zu einer Infektion kommen, gelten dort für fünf Tage eine tägliche Testpflicht und eine Maskenpflicht.

    Nach den Herbstferien hatten die Mädchen und Jungen in den Schulgebäuden zunächst weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Begründet hatte das Bildungsministerium die Maßnahme mit dem erhöhten Infektionsrisiko durch Reiserückkehrer nach den zweiwöchigen Ferien. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Montag in Schleswig-Holstein auf 58,0. Eine Woche zuvor hatte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch 32,6 betragen.
  • 10/26/202112:50:12 PM

    Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren könnten in den USA Anfang November beginnen - in Deutschland müssen sich impfwillige Eltern voraussichtlich auf einen deutlich späteren Start einstellen. Der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Jakob Maske, rechnet mit einer Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA frühestens Mitte November. "Wir werden dann auf die Stiko-Empfehlung warten." Für Deutschland sei die Frage der Bewertung des Impfstoffs für Fünf- bis Elfjährige noch offen, sagte der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens.

    "Wir haben noch keine Datengrundlage für unsere Bewertung und Empfehlung", so Mertens. Erst einmal sei die Zulassung durch die EMA wichtig. "Die Stiko hat die Daten aus der Zulassungsstudie zur Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht gesehen und bewertet." Klar sei aber, dass eine solche Studie mit weniger als 3000 Probanden das Risiko seltener Nebenwirkungen nicht erfassen könne.
    • Foto: Oliver Berg/dpaFoto: Oliver Berg/dpa
  • 10/26/202112:20:57 PM



    Der Vorstoß für eine Beendigung der epidemischen Lage ist nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) ein "falsches Signal" angesichts der steigenden Corona-Werte. Während Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) diesen Schritt für richtig hält, seien die Ministerpräsidenten dagegen, betont der Regierungschef in Stuttgart. "Ich war darüber wie die anderen Kollegen nicht sehr glücklich", sagt Kretschmann.

    Seit Tagen wird über dieses Thema kontrovers diskutiert, nicht zuletzt angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen in Deutschland und auch in Baden-Württemberg. Kritiker befürchten einen "Flickenteppich" an Maßnahmen und Regelungen, wenn die "epidemische Lage nationaler Tragweite" ausläuft.
    • Foto: Bernd Weißbrod/dpaFoto: Bernd Weißbrod/dpa
  • 10/26/202111:42:48 AM



    Die Afrikanische Union erhält bis zu 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs vom US-Konzern Moderna. Bis Jahresende sollen die ersten 15 Millionen davon ausgeliefert sein. Der Corona-Beauftragte der Afrikanischen Union (AU), Strive Masiyiwa, begrüßte nun die Ankündigung als großen Schritt vorwärts.

    Bisher seien insgesamt 17 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen ausgeliefert worden, in den kommenden drei Wochen werde man auf 35,2 Millionen Dosen kommen, sagte er auf einer Pressekonferenz der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC. Die AU kauft die Impfstoffe zentral für die Länder der Union, die Bestellungen aufgeben müssen.
  • 10/26/202111:40:13 AM
    Trainer Julian Nagelsmann betont aus eigener aktueller Corona-Erfahrung den Wert einer Impfung, wirbt aber zugleich um Akzeptanz für seinen Spieler Joshua Kimmich beim FC Bayern München. "Ich habe meine Meinung gesagt zum Thema Impfen. Ich merke ja selbst, wie ein Symptomverlauf ist, wenn man geimpft ist. Und ich weiß aus gewissen Klinikkreisen, wie es andersrum sein kann, wenn man nicht geimpft ist", sagt Nagelsmann in der Pressekonferenz zum anstehenden DFB-Pokalspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei Borussia Mönchengladbach.
  • 10/26/202111:33:46 AM

    Der Impfstatus von Joshua Kimmich wird den Bayern-Star nach Einschätzung des Arbeitsrechtlers Gregor Thüsing nicht daran hindern, weiter im Profifußball anzutreten. Zwar müsse sich der 26-Jährige vor den Partien auf Corona testen lassen, für eine Impfung bestehe aber keine rechtliche Verpflichtung, sagte der Professor für Arbeitsrecht an der Universität Bonn der Deutschen Presse-Agentur. Anders sei das etwa bei Zuschauern. Ihnen kann nach aktueller Gesetzeslage der Zutritt zum Stadion verweigert werden, wenn sie weder genesen noch geimpft sind.
  • 10/26/202111:25:56 AM

    Die Impfdebatte um Joshua Kimmich wird weiter sehr emotional geführt. Der langjährige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist über der Wucht der öffentlichen Diskussion um den bislang nicht geimpften Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich keineswegs verwundert. "Corona verfolgt uns jetzt seit anderthalb Jahren. Es überrascht mich nicht, dass es jetzt ein großes Politikum ist", sagt der 66-Jährige am Rande der Premiere einer Doku-Serie über den FC Bayern in München: "Man sollte die Kirche trotzdem im Dorf lassen."

    Der 26 Jahre alte Kimmich hatte am Wochenende nach dem 4:0 des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen 1899 Hoffenheim eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Reaktionen und Kritik zur Folge gehabt.
    • Foto: Monika Skolimowska/dpaFoto: Monika Skolimowska/dpa
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