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Corona-Newsticker

Wieder viele Corona-Infizierte in Schlachtbetrieben

In einem Schlacht- und Zerlegebetrieb im Landkreis Cloppenburg hat es erneut einen größeren Corona-Ausbruch gegeben - bei insgesamt 65 Menschen aus der Region ist eine Corona-Infektion nachgewiesen worden. In einem weiteren Schlacht- und Zerlegebetrieb in Essen wurden fünf Neuinfektionen festgestellt. 

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

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  • 10/21/20211:42:05 AM
    Das Wichtigste kompakt

    • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 85,6. Es gibt 16.077 Neuinfektionen und 67 weitere Todesfälle.
    • Die Arbeit des Robert Koch-Instituts (RKI) stößt in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen.
    • Die US-Arzneimittelbehörde genehmigt Auffrischungsimpfungen der Hersteller Moderna sowie Johnson & Johnson.
    • Eine weitgehend unbekannte Mutante der Delta-Variante ist aufgetaucht.
    • WHO: In der Region Europa sind rund eine Milliarde Corona-Impfungen verabreicht worden
  • 10/21/20215:29:10 AM
    Die USA haben bisher im Kampf gegen Covid-19 nach eigenen Angaben 200 Millionen Impfdosen in 100 Länder weltweit gespendet. Die Arbeit sei aber noch lange nicht beendet, erklärt ein hoher Beamter des Weißen Hauses. Um das Auftreten neuer Varianten zu verhindern, müsse die Welt weiter impfen.

    »Heute haben die Amerikaner 200 Millionen Gründe, stolz zu sein.«

    Weißes Haus
  • 10/21/20214:48:34 AM


    Die Arbeit des Robert Koch-Instituts (RKI) stößt in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhielt das RKI von den ostdeutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9.

    Ob es einen Zusammenhang mit der Stärke der rechtspopulistischen AfD im Osten gibt, die gegen die Corona-Politik der Bundesregierung Front machte, ist unter Politikern und Fachleuten umstritten.
    • Foto: Michael Kappeler/dpaFoto: Michael Kappeler/dpa
  • 10/21/20214:01:34 AM

    Aufatmen bei Millionen Menschen im Großraum Melbourne: Im australischen Bundesstaat Victoria endet in der Nacht zum Freitag nach 262 Tagen der bisher längste Lockdown der Welt. Die Lockerungen sollen eintreten, weil mittlerweile 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Ministerpräsident Scott Morrison bestätigt, dass in der Region an der Ostküste mittlerweile 70,51 Prozent der Bürger im Alter von über 16 Jahren zwei Impfdosen erhalten hätten.

    Die Öffnung werde aber schrittweise erfolgen, so dass zunächst nur einige Maßnahmen gelockert würden, so Morrison. "In australischer Manier machen wir vorsichtige, aber bewusste Schritte, damit wir sicher öffnen können und auch offen bleiben können."
    • Foto: James Ross/AAP/dpaFoto: James Ross/AAP/dpa
  • 10/21/20212:47:45 AM

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt am achten Tag in Folge. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 85,6 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 16.077 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit werden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 72 Todesfälle gewesen.

    Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 4.417.708 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gibt das RKI mit 4.182.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, steigt auf 94.875.
    • Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaFoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
  • 10/21/202112:58:56 AM

    Ein internationales Forscherteam fordert vor dem Weltklimagipfel dazu auf, den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Pandemie mit dem Kampf gegen den Klimawandel zu kombinieren. "Wir haben die Wahl. Der Aufschwung nach Covid-19 kann ein grüner Aufschwung sein, mit dem wir den Weg zu einer verbesserten menschlichen Gesundheit und zu verringerten Ungleichheiten einschlagen", sagt Anthony Costello, Exekutivdirektor des jährlich erscheinenden Lancet-Countdown-Berichts zum Einfluss des Klimawandels auf die Gesundheit. "Oder er kann nach altem Schema erfolgen und uns alle in Gefahr bringen."

    Nach aktuellem Stand werde lediglich weniger als jeder fünfte Dollar, der für die Erholung nach der Corona-Pandemie ausgegeben werde, zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen, kritisiert Erstautorin Maria Romanello. "Wir erholen uns von einer Gesundheitskrise in einer Weise, die unsere Gesundheit in Gefahr bringt."
    • Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpaFoto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa
  • 10/20/202111:18:11 PM

    Nach dem Corona-Mittel von Biontech/Pfizer erteilt die zuständige US-Behörde auch Genehmigungen für Auffrischungsimpfungen der Hersteller Moderna sowie Johnson & Johnson. Zudem erlaubt die Arzneimittelbehörde FDA, Vakzine zu mischen, sodass zwei oder mehr Injektionen künftig von verschiedenen Herstellern kommen können. Die Auffrischungsimpfungen, sogenannte Booster, von Moderna dürfen alle Menschen über 65 Jahren sowie alle Erwachsene mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko bekommen. Die zweite Injektion muss mindestens sechs Monate her sein. Das Vakzin von Johnson & Johnson können sich Menschen ab 18 Jahren zwei Monate nach der Impfung nochmals spritzen lassen. Booster-Impfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer sind in den USA auch schon offiziell genehmigt und angelaufen.

    Rund 170 Millionen Menschen in den USA sind bislang mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft, rund 15 Millionen mit dem von Johnson & Johnson.
    • Foto: Paul Sancya/AP/dpaFoto: Paul Sancya/AP/dpa
  • 10/20/202110:17:40 PM

    In der Region Europa sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO rund eine Milliarde Corona-Impfungen verabreicht worden. "Das ist eine großartige Leistung», teilt der Regionaldirektor der WHO Europa, Hans Kluge, mit. Laut WHO ist damit rund ein Drittel der Region geimpft. Dennoch müsse zur Eindämmung der Pandemie die Impfbereitschaft gesteigert und regionale Unterschiede überwunden werden, so Kluge. Eine flächendeckende Impfquote von 70 Prozent sei weiterhin das Ziel, um die Krise einzudämmen.
    • Foto: Wolfgang Kumm/dpaFoto: Wolfgang Kumm/dpa
  • 10/20/20219:20:10 PM

    Die Millionenmetropole New York erlässt in der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre städtischen Angestellten. Bis zum 1. November müssten rund 160.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa Polizisten und Mitarbeiter von Behörden und der Feuerwehr, mindestens eine erste Impfdosis nachweisen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit. Wer das nicht tut, wird ohne Gehalt freigestellt, bis er eine Impfung nachweisen kann.

    Für rund die Hälfte der etwa 300.000 städtischen Angestellten, darunter Lehrer, besteht bereits seit einigen Wochen eine Impfpflicht. Von den restlichen nun betroffenen rund 160.000 Mitarbeitern sind städtischen Angaben zufolge rund 46.000 noch ungeimpft. Wenn sie bis zum 29. Oktober mindestens eine Impfdosis nachweisen, bekommen sie eine Prämie von 500 Dollar. Mehrere Verbände, beispielsweise die Gewerkschaft der Feuerwehr, haben Widerstand gegen die Verordnung angekündigt.
    • Foto: Michael Nagle/XinHua/dpaFoto: Michael Nagle/XinHua/dpa
  • 10/20/20217:46:33 PM

    Trotz steigender Infektionszahlen plant die Regierung in London vorerst weiterhin keine Rückkehr der Corona-Maßnahmen in England. Das sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid bei einer Pressekonferenz in London.

    Zuletzt wurden im Vereinigten Königreich bis zu knapp 50.000 tägliche Neuinfektionen registriert. Die Zahl der täglichen Krankenhauseinweisungen liegt bei fast 1000. Bei den Todesfällen wurde am Dienstag mit 223 gemeldeten Fällen ein Stand wie zuletzt im März erreicht.
    • Gesundheitsminister Sajid Javid und Dr. Jenny Harries, Leiterin der britischen Gesundheitsbehörde, informieren über die Corona-Lage. Foto: Toby Melville/PA Wire/dpaGesundheitsminister Sajid Javid und Dr. Jenny Harries, Leiterin der britischen Gesundheitsbehörde, informieren über die Corona-Lage. Foto: Toby Melville/PA Wire/dpa
  • 10/20/20217:28:55 PM

    In Brasilien hat ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik schwere Vorwürfe gegen Präsident Jair Bolsonaro erhoben und eine Anklage empfohlen. Im Abschlussbericht von Senator Renan Calheiros werden Bolsonaro neun teilweise schwere Verbrechen während der Corona-Pandemie zu Last gelegt. Insgesamt sollen laut der Empfehlung weitere 65 Personen und Geschäftsleute sowie zwei Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden.

    Der Untersuchungsausschuss hatte auf dem Höhepunkt einer außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie im April seine Arbeit aufgenommen, um die Handlungen und Unterlassungen der brasilianischen Regierung in der Pandemie zu beleuchten. Nach den USA und Indien verzeichnet Brasilien mit fast 22 Millionen Fällen die meisten Corona-Infektionen. Zuletzt überschritt das größte Land in Lateinamerika die Marke von 600.000 Corona-Toten.

    Rechtspopulist Bolsonaro verharmlost das Coronavirus trotzdem seit Beginn der Pandemie und lehnt Schutzmaßnahmen sowie Einschränkungen ab. Auch den Sinn von Impfungen zieht er in Zweifel. Er hat mehrmals betont, dass er selbst noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sei.
    • Foto: Silvia Izquierdo/AP/dpaFoto: Silvia Izquierdo/AP/dpa
  • 10/20/20216:59:00 PM

    Hohe Corona-Zahlen: Lettland zieht die Notbremse - und geht erneut in den Lockdown. Die Regierung in Riga fährt das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land für vier Wochen stark zurück. Das Kabinett verhängte umfassende Beschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre zum 15. November.

    Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, dürfen von 21. Oktober nur Geschäfte für den täglichen Bedarf offen bleiben. Auch Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportstätten bleiben zu, gastronomische Betriebe dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Zudem dürfen die Bürger ihre Wohnung von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen. Für die meisten Arbeitnehmer gilt eine Homeoffice-Pflicht, der Schulbetrieb wird auf Fernunterricht umgestellt.
    • Die Altstadt von Riga. Foto: Matti Björkman/Lehtikuva/dpDie Altstadt von Riga. Foto: Matti Björkman/Lehtikuva/dp
  • 10/20/20216:14:32 PM


    Mit einer Verschärfung der Corona-Regeln reagiert Tschechien auf steigende Infektionszahlen. Von kommender Woche an muss an allen Arbeitsplätzen in Innenräumen eine FFP2-Maske getragen werden, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech nach einer Kabinettssitzung bekanntgab. Ausgenommen sind Angestellte, die allein im Büro sitzen. Über die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Klassenzimmern wurde sich die scheidende Regierung indes nicht einig.

    Die Gültigkeitsdauer von Antigen- und PCR-Tests wird auf einen beziehungsweise drei Tage verkürzt, um mehr Anreize fürs Impfen zu schaffen. "Das Testen ist keine Lösung", sagte Vojtech. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Tests bei Erwachsenen künftig nur noch auf ärztliche Empfehlung.
    • Gesundheitsminister Adam Vojtech. Foto: Deml Ondøej/CTK/dpaGesundheitsminister Adam Vojtech. Foto: Deml Ondøej/CTK/dpa
  • 10/20/20215:25:24 PM


    Nach einem mutmaßlichen Betrug in Millionenhöhe mit Corona-Tests haben Fahnder Objekte in Berlin, Dessau und Schwarzenberg durchsucht. Dabei seien Geschäftsunterlagen und "beträchtliche Vermögenswerte" wie Grundstücke und eine fünfstellige Summe Bargeld gesichert worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Unter Verdacht ist demnach der Geschäftsführer einer GmbH, die vornehmlich in Berlin-Wedding Corona-Testzentren betrieben habe.

    Gemeinsam mit weiteren Beschuldigten soll er für Mai und Juni 2021 Leistungen für Tests rechtswidrig abgerechnet haben. Die Tests soll es entweder gar nicht oder nicht in der abgerechneten Form gegeben haben. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin seien knapp 3,2 Millionen Euro zu Unrecht eingelöst worden.
  • 10/20/20214:26:18 PM


    Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben die nötigen Vorbereitungen für die Corona-Impfung von Kindern im Alter von fünf bis einschließlich elf Jahren getroffen. Mit den Impfungen solle begonnen werden, sobald in den kommenden Wochen die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für diese Altersgruppe vorliege, sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients. Es gehe dabei um rund 28 Millionen Kinder in den USA.

    Ein Gremium der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA soll am kommenden Dienstag über eine mögliche Zulassung beraten, die Experten der Gesundheitsbehörde CDC in der Folgewoche. Damit könnte die Impfung der Kinder dieser Altersgruppe womöglich schon im kommenden Monat beginnen. Die Fünf- bis Elfjährigen bekämen im Fall der Zulassung einen spezifischen Impfstoff, der unter anderem eine geringere Dosis des Wirkstoffs aufweist als jener für Ältere.
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