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Richtig gießen

Darum sollte Erde im Topf nicht hart werden

Berlin (dpa/tmn) -

Wenn man Topfpflanzen nicht regelmäßig gießt, zieht die Blumenerde ihre Struktur zusammen. Das erschwert das weitere Gießen. Experten geben Tipps, wie man das harte Substrat wieder feucht bekommt.

Von dpa

Es ist wichtig, Pflanzen nicht erst dann zu gießen, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Es liegt auf der Hand: Eine Pflanze braucht ausreichend Wasser zum Überleben. Genau wie wir Menschen. Wartet man mit dem Nachgießen, bis die Erde im Topf komplett ausgetrocknet ist, ist es vielleicht noch nicht zu spät. Aber trotzdem ungünstig.

Denn: «Ausgetrocknete und verhärtete Substrate und Erden können zu Pflanzenschäden führen, die auf den ersten Blick nicht immer gleich zu erkennen sind», so Reiner Höpken, Vorsitzender des Bundesverbands Einzelhandelsgärtner.

Und die Trockenheit der Erde erschwert das weitere Gießen: Das Substrat hat sich dann nämlich zu einem Block zusammengezogen. Das Gießwasser dringt darin kaum ein, sondern läuft daran vorbei. Es kommt also nicht bei der Pflanze an, die es so dringend benötigt.

Was kann man tun?

Stark eingetrocknete Erdballen werden am einfachsten nass, indem man sie in einen mit Wasser gefüllten Eimer taucht, so Olaf Beier, Vorsitzender der Einzelhandelsgärtner im Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland.

Ist der Topfballen zu groß, um ihn zu tauchen, stellt man ihn auf einen Untersetzer. Dann gießt man den Topfballen wie gewohnt von oben. Überschüssiges Wasser geht in den Untersetzer - und bleibt erst mal darin. Der Ballen sollte es aufsaugen können.

«Gegebenenfalls muss dieser Vorgang so oft wiederholt werden, bis der Ballen auch bis in das obere Drittel ausreichend feucht geworden ist», so Beier.

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