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Nährstoffe nutzen

Das beste Hausmittel für den Garten: So wird Laub zu Kompost

Berlin/Bonn (dpa/tmn)

Das Gelb, Orange und Rot der Bäume im Herbst ist eine Pracht. Der wahre Wert des Laubs hat allerdings nichts mit der Farbe zu tun, sondern mit seiner Verrottung auf einem Kompost.

Von dpa

Ab auf den Kompost! Das mühsam zusammengeharkte Herbstlaub wird so zu neuer Erde oder wertvollem Dünger. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Das beste Mittel für gesunde Pflanzen finden Sie kostenlos in Ihrem Garten und in Ihrer Küche: Grünabfälle, die auf einem Kompost zu Dünger und auch zu neuer reichhaltiger Erde werden. Denn bei der Verrottung gehen die Nährstoffe aus den Pflanzenresten nicht verloren.

Gerade jetzt im Herbst kann sich die Anlage des Kompostes lohnen, denn das viele Herbstlaub der Bäume muss ja schließlich irgendwo hin. Das Laub darf dabei keinen zu hohen Anteil im Kompost haben, denn Laub verrottet grundsätzlich eher schlecht.

Kompost gut schichten - so geht's

Daher sollte man immer wieder nur dünne Schichten Blätter darauf geben, gefolgt von anderem Material wie Grünschnitt, kompostierbaren Küchenabfällen, Holzhäcksel von Gehölzschnitt.

Laub von Walnuss, Eiche, Kastanie und Pappel sollte man laut der Landwirtschaftskammer NRW vor dem Kompostieren auch schreddern, um die Verrottung zu beschleunigen. Mancher Experte rät gar, alles Laub zu zerkleinern.

Geräte dafür kann man zeitweise im Baumarkt leihen. Oder man fährt beim Rasenschnitt mit dem Mäher über die im Gras liegenden Blätter. Dabei wird es direkt zerkleinert und sogar schon mit dem Rasenschnitt vermengt - so eine Mischung ist für den Kompost sowieso das Beste. Alternativ können Sie Blätter in eine leere Regentonne geben und mit dem Rasentrimmer darin zerkleinern.

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