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Gefälschte E-Mails

Amazon-Kunden werden zum Ziel von Betrügern

Münster

Sie drohen mit Kontosperrungen und wollen vor allem eines: an die persönlichen Daten von Nutzern. Betrüger haben im Namen von Amazon E-Mails verschickt, in denen sie über angebliche verdächtige Anmeldeaktivitäten informieren.

Vera Szybalski

Mit gefälschten E-Mails versuchen Betrüger aktuell an die persönlichen Daten von Amazon-Kunden zu gelangen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät, solche Nachrichten zu ignorieren. Foto: dpa

Von der persönlichen Anrede sollte sich niemand täuschen lassen: Warn-E-Mails über verdächtige Aktivitäten beim eigenen Amazon-Konto, die derzeit offenbar vermehrt im Umlauf sind, sollten Nutzer ignorieren. Denn diese stammen nicht von dem Online-Versandhändler, sondern von Betrügern, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. In der Nachricht fordern die Absender die Amazon-Kunden zu einem manuellen Datenabgleich auf. Den Empfängern der E-Mails wird mitgeteilt, dass ihr Amazon-Konto vorläufig gesperrt wurde. Angeblich habe die Sicherheitsabteilung des Versandhändlers „verschiedene bedenkliche Anmeldeaktivitäten entdeckt”.

E-Mails wie diese sollten unbeantwortet in den Spam-Ordner verschoben werden, rät die Verbraucherzentrale NRW. Unter keinen Umständen solle auf beigefügte Links geklickt werden. Weder Amazon noch ein anderes seriöses Unternehmen würden Nutzer per E-Mail zur Angabe sensibler Kontodaten aufrufen. Mit den Phishing-E-Mails versuchen Betrüger an die persönlichen Daten von Nutzern zu gelangen. Empfänger solcher Nachrichten würden immer häufiger dazu aufgefordert, eine Datei zu öffnen, die entweder der E-Mail angehängt oder über einen beigefügten Link zu erreichen ist.

Amazon-Kunden seit Tagen im Fokus von Betrügern

Die Amazon-Nutzer stehen bereits seit Tagen im Fokus von Phishing-Betrügern. Während die neuesten E-Mails im Namen von Amazon mit dem Betreff „Verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt!” versendet wurden, wurde zuvor mit Kontosperrungen gedroht. Diese folgten angeblich, wenn die Amazon-Kunden nicht innerhalb einer genannten Frist auf ein Update reagieren würden, welches die Sicherheitsstandards des Versandhändlers verbessern solle. Mit dem Update war ein manueller Datenabgleich verbunden. Auch im Fall dieser E-Mails handele es sich offensichtlich um Betrugsversuche, teilt die Verbraucherzentrale mit.

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