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Mit Tricks und ohne Druck

Kinderspiel: So klappt es mit dem Fahrradfahren

Münster

Eigentlich liebt Kasimir Autos. Er hat sie in allen Farben und sämtliche Fabrikate, einen ganzen Koffer voll. Aber neuerdings hat er eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Fahrradfahren. Doch wie alt sollte ein Kind sein, wenn es anfängt? Welche Voraussetzungen sollten berücksichtigt werden? Laufrad, Stützräder oder auf die Pedale und los? Wie so oft gilt auch hier: Zu viel Druck bringt gar nichts, andere Tricks dafür umso mehr. Wir verraten Ihnen welche und wussten Sie eigentlich, dass Fahrradfahren schlau macht?

Von Pia Schrell

Gemeinsam geht es besser. Mit ein wenig Übung und Mamas Hilfe lernt Kasimir das Radfahren. Foto: Pia Schrell

Kasimir (3) hat seit einiger Zeit ein eigenes kleines Kinderfahrrad. Damit ist er nicht allein: Denn im Durchschnitt bekommen Kinder in Deutschland ihr erstes Rad mit 3,6 Jahren und fangen an zu radeln. Mit seinen gut drei Jahren liegt Kasimir also genau im Mittelfeld. Bis vor Kurzem flitzte er noch fleißig mit seinem Laufrad durch die Nachbarschaft und den angrenzenden Park und gehört damit zu den Glücklichen, die früh – und ohne es zu merken – geübt haben. „50 Prozent der Kinder haben in der Regel vorher schon ein Laufrad“, sagt Josef Weiß, Experte für kindliche Mobilität der Deutschen Verkehrswacht. Wie eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ergab, hat allerdings jedes sechste Kind im Umkreis der Wohnung gar keine Möglichkeit zum Radfahren und längst nicht alle Eltern unterstützen ihre Kinder dabei. Das Ergebnis: In Zeiten des Bewegungsmangels sieht auch der Experte immer mehr Kinder, die Probleme mit dem Fahrenlernen hätten. Dabei ist Üben wichtig.

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