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WN-Spendenaktion: Förderverein Zentrales Nervensystem

Der schwere Weg zurück

Münster

Bei fast 8000 Menschen im Jahr wird in Deutschland ein Hirntumor diagnostiziert. In Münster hilft nach der Behandlung der Förderverein Zentrales Nervensystem auf dem langen und beschwerlichen Weg, zurück in den Alltag zu finden.

Von Martina Döbbe

Dr. Dorothee Wiewrodt Foto: Oliver Werner

Die Diagnose erschüttert. Sie macht Angst. Zerstört alle Lebensfreude, alle Zukunftspläne. „Sie haben einen Hirntumor“ – ein Satz, der reicht, um Menschen den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Knapp 8000 Mal jährlich gibt es diesen Befund in Deutschland.

„Es sind oft besonders tragische Schicksale damit verbunden“, weiß Privatdozentin Dr. Dorothee Wiewrodt. Die Fachärztin für Neurochirurgie/Psychotherapie und Psychoonkologin erlebt diese in der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Münster täglich. Und gerade deshalb engagiert sie sich auch im Förderverein Zentrales Nervensystem (ZNS), der sich seit über 25 Jahren um Betroffene kümmert.

Um Menschen, die sich nach Operation, Bestrahlung und Chemotherapie ins Leben zurückkämpfen wollen – dabei aber weiter auf Hilfe angewiesen sind. Der Verein finanziert Projekte, damit sie in dieser schweren Zeit neue Kraft tanken können.

Ein Lichtstreifen am Horizont

Mut und Selbstvertrauen sind vielfach verloren gegangen, Sorgen bringen nicht nur den Patienten selbst, sondern oftmals eine ganze Familie auch in existenzielle Nöte.

Leser helfen mit Herz

Viele Aktivitäten, die der Förderverein ZNS organisiert, versprechen einen Lichtstreifen am Horizont, verbessern die Lebensqualität, ermöglichen eine Rückkehr in einen verloren gegangenen Alltag: Tanznachmittage, Segelstunden auf dem Aasee, Kunsttherapie, ein Tag auf einem Islandpferdehof, individuelle und betreute Sportangebote für Hirntumorpatienten – all das sind besondere Projekte, die regelmäßig durchgeführt, von den Krankenkassen aber nicht bezahlt werden.

Um das zu leisten, ist der Verein deshalb dringend auf Spenden angewiesen. Denn alle Angebote sind kostenfrei, um Betroffene und ihre Angehörigen in dieser schweren Lebenssituation nicht noch mehr zu belasten.

„Forschung, Unterstützung und Lebensmut“

Zu den Menschen, für die der Verein Lotse durch eine schwere Lebenszeit sein möchte, zählen auch Patienten, die eine Hirnblutung oder ein Schädelhirntrauma erlitten haben.

„Forschung, Unterstützung und Lebensmut“ hat sich der Förderverein ZNS auf sein Logo geschrieben – und dieses Versprechen möchte er für seine Patienten immer wieder einlösen.

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