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Handball: 3. Liga

Ahlen kassiert 30:39-Abreibung in Minden

Minden

Das ging daneben. Deutlich sogar. Denn mit einer Neun-Tore-Differenz hatte das HLZ Ahlener SG beim TSV GWD Minden II das Nachsehen. Hauptursache für die Abreibung in Ostwestfalen war, dass die Gäste nur zehn gute Minuten spendierten. Auch die Versuche von außen, etwas zu ändern, verpufften.

Von Harald Hübl

Glücklos wie seine Mannschaft: Die Umstellungen und taktischen Veränderungen von Trainer Frederik Neuhaus erzielten nicht die erhoffte Wirkung. Foto: Wegener

Eine Viertelstunde spielten die Drittliga-Handballer des HLZ Ahlener SG bei der Erstliga-Reserve des TSV GWD Minden gut mit, doch dann lief nicht mehr viel zusammen, so dass die Mannschaft von Trainer Freddy Neuhaus mit einerbitteren 30:39 (14:20)-Niederlage die Heimreise antreten musste.

In den ersten zehn Minuten lief das Spiel der Ahlener richtig rund. Im Angriff bewegte sich die Neuhaus-Sieben ohne Ball, schaffte damit Räume für die Nebenleute und führte verdient mit 9:7. Auch die Abwehr war fix auf den Beinen und grenzte den Aktionsradius der Mindener entscheidend ein. In dieser Phase schaffte es Benni Bayer, den GWD-Spielmacher Jonah Jungmann an die kurze Leine zu nehmen.

Sechsminütige Torflaute der HLZ-Sieben

Doch zwischen der 10. und 16. Minute gelang den Gästen kein Tor mehr, sodass GWD zum 9:9 ausglich. Bis zum 11:11 (17.) blieben die Ahlener noch dran, doch dann setzten sich die Ostwestfalen über 13.12 (19.) und 16:12 (21.) auf 20:14 bis zur Pause ab, weil sich die Neuhaus-Sieben im Angriff mehr und mehr auf Einzelaktionen verlegte und in der Abwehr keinen Zugriff mehr auf die gegnerischen Spieler bekam.

Grottenschlechte Chancenverwertung

Nach dem Wiederanpfiff verwalteten die Gastgeber den komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung ohne große Probleme. Neuhaus stellte in der Schlussphase seine Abwehr auf ein 3:3-System um, doch das blieb ebenso wirkungslos wie die vorangegangene 5:1-Formation. Hinzu kam eine grottenschlechte Chancenverwertung des Ahlener Teams, das gleich reihenweise beste Möglichkeiten ausließ oder in Mindens Torwart Robin Maroldt seinen Meister fand.

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