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Fußball: Regionalliga

Altun-Absage und acht Tore für Rot-Weiß Ahlen

Ahlen

Der Regionalligist schießt sich ein. Nach den vier Toren vom Mittwoch in Rhynern, verdoppelten die Rot-Weißen ihre Ausbeute in Hilbeck. Einen Treffer erzielte dabei ein Akteur, der gar nicht in Ahlen unter Vertrag steht. Ein anderer wird seinen Kontrakt nicht verlängern.

Von Uwe Niemeyer

Eröffnete am Samstag beim 8:0 der Rot-Weißen in Hilbeck den Torreigen: Rene Lindner (l.) Foto: Marc Kreisel

Freckenhorst (4:4) war eine Panne, Rhynern (4:0) die Wiedergutmachung. Und das Gastspiel von Rot-Weiß Ahlen beim SV Hilbeck? – „Wir haben vorne Tore gemacht, hinten keine bekommen. Aber man sollte in der Vorbereitung vorsichtig bei der Einordnung von Ergebnissen sein. Tatsache ist, dass wir von Beginn an Druck gemacht haben. Ich erinner mich an keine Chance des Gegners“, fasste Joachim Krug die 90 Minuten des Regionalligisten vom Samstag und das 8:0 (5:0) beim Landesligisten zusammen.

Und das durchaus zufrieden. Schließlich muss man acht Tore auch gegen einen Landesligisten erst einmal erzielen. „Aber das Spiel beim TuS Freckenhorst war uns auch eine Lehre. Heute waren wir konzentriert, nicht fahrig. Das war aber auch Sinn der Übung“, ergänzte der Sportliche Leiter. In Durchgang eins, als die Elf nahe an eine mögliche Stammformation heran kam, spielten die Gäste noch zwingender, als nach dem Seitenwechsel.

Gastspieler und Ex-Preuße Osmani setzt den Schlusspunkt

Die Geschichte des Ergebnisses ist schnell erzählt. Rene Lindner (13.) eröffnete früh den Torreigen, dem Mike Pihl (17.), Timon Schmitz (17.) und Sebastian Mai per Doppelschlag (30./31.) vier weitere Treffer zum 5:0-Pausenstand folgen ließen. Gianluca Marzullo (50.) sowie Ilias Anan (63.) bauten die Führung aus.

Treffer Nummer acht markierte Bajrush Osmani. Der Gastspieler, der zuletzt beim Lüneburger SK und davor in der 19 des SC Preußen Münster spielte, machte laut Krug „einen ordentlichen Eindruck“. Der 20-Jährige kann im zentralen Mittelfeld agieren. Ob es zu einer Verpflichtung kommt, werden die nächsten Tage zeigen. Der 65-jährige Manager formuliert den Anspruch: „Ein Spieler, den wir jetzt verpflichten, muss uns verstärken.“

Altun kehrt nicht mehr zu den Rot-Weißen zurück

Klar ist, dass Yasin Altun keine Zukunft mehr bei den Rot-Weißen hat. Aus seiner Heimat Tunesien zurückgekehrt, meldete er sich krank. Zuvor aber informierte er den Verein. „Er hat uns mitgeteilt, dass er nicht mehr für uns spielen wird. Es ist schade, aber wir werden uns jetzt nicht mehr damit beschäftigen, sondern uns in Sachen Sechser intensiv umschauen und tätig werden“, gab Krug zu Protokoll.

Nicht auszuschließen also, dass sich in den nächsten Tagen der eine oder andere Kandidat vorstellen wird. Vielleicht auch in einem Vorbereitungsspiel als Gastspieler. An Möglichkeiten mangelt es nicht. Denn am Mittwoch (28. Juli, 19.30 Uhr) geht es für die Rot-Weißen zum Oberligisten FC Eintracht Rheine, am Freitag (30. Juli, 18.30 Uhr) kommt Rot-Weiß Erfurt nach Ahlen, der Ex-Club von Neuzugang Patrik Twardzik. und am 3. August (19 Uhr) ist die Hammer SpVg zu Gast. „Wir müssen nun den nächsten Schritt machen. Da sind gerade Rheine und Erfurt die richtigen Kaliber“, stuft Krug das anstehende Programm ein.

RWA: Velichlov – Lindner, Eickhoff, Pihl, Dal, Das, Anan, Schmitz, Twardzik, Mai, Marzullo: eingewechselt: Osmani, Cirak, Marino, Bayaki, Gueye

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