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Handball: A-Jugend

ASG-Nachwuchs klopft im Heimfinale an das Bundesliga-Tor

Ahlen

60 Minuten trennen die A-Jugend des HLZ Ahlener SG von der Bundesliga. Und ein Sieg im Heim-Finale am Sonntag gegen die SGSH Dragons. Das Endspielticket gelöst haben die Brehl-Buben am Freitag durch das 30:25 in Billinghausen. Nun wartet der nächste Schritt.

Von Uwe Niemeyer

Bereit für den letzten Akt: Die A-Jugend des HLZ Ahlener SG, hier noch zu Saisonbeginn mit Trainer Frederik Neuhaus, der bekanntlich inzwischen das Drittliga-Team coacht und das Amt an Christopher Brehl übergeben hat. Am Sonntag ab 17 Uhr im Endspiel gegen die Dragons soll in eigener Halle der finale Schritt Richtung Bundesliga vollzogen werden. Foto: Lars Gummich

Die A-Jugend des HLZ Ahlener SG klopft laut und deutlich an die Tür zur Bundesliga. Unüberhörbar durch den 30:25 (15:12)-Erfolg am Freitagabend beim TuS Müssen-Billinghausen. Aufstoßen und durchgehen kann und will die Mannschaft im Finale schon am Sonntag um 17 Uhr in Ahlen. Gast und Gegner sind die SGSH Dragons aus Schalksmühle. Die Eile – und damit zwei Partien binnen 48 Stunden – ist erforderlich, da der westfälische Verband den Teilnehmer für den letzten freien Bundesligaplatz bis zum 23. August melden muss.

„Entscheidend wird am Sonntag auch sein, wer mehr in die Bundesliga will“, erwartet Trainer Christopher Brehl auch ein Finale des Willens. Der seines Teams war in Billinghausen vorbildlich, einfach eines Aufsteigers würdig. Auch eine wiederholte Unterzahl – die Unparteiischen verhängten 8:14-Zeitstrafen aus Sicht der ASG – brachten die Ahlener nicht vom Erfolgs- und Finalkurs ab. „Was wir gerade in diesen Phase für ein Abwehrleistung geboten haben, war vorbildlich“, lobte Brehl. Gleich dabei, gute Noten zu verteilen, war auch der Torhüter Brockmeyer an der Reihe. „Sven hat einen Sahnetag erwischt“, ergänzte der Coach. Er hätte wohl so weitermachen können.

Trainer sehen ein Spiel der „Höchstklasse“

Nach der Begegnung in der kleinen, aber lauten Halle – beide Fanlager unter den 63 Zuschauern hatten sich mit Trommeln ausgerüstet – waren sich beide Trainer einig, ein „Spiel der Höchstklasse“ gesehen zu haben. In dem hatte der ASG-Nachwuchs in beiden Spielhälften das bessere Ende für sich. „Zudem wurde das Ergebnis letztlich so deutlich, weil der TuS nicht mehr dagegen halten konnte“, klärte Brehl auf. Die Gastgeber sind erst seit einem Monat wieder im Hallentraining, nicht an der oberen Grenze des Leistungsvermögens. Die Nachwuchs-Handballer aus der Wersestadt schon.

Videostudium in der Nacht und Rezepte für die Eltern

Und damit es am Sonntag so weitergeht und zum krönenden Abschluss führt, wurde durchgestartet. Christopher Brehl studierte noch in der Nacht zum Samstag Videos, ehe die die nächste Besprechung am Tag vor dem Endspiel folgt. Die Eltern der Spieler bekamen zuvor schon Hilfestellungen und Ratschläge an die Hand, um die erforderliche Regeneration der Jungs zu unterstützen.

Schließlich heißt es fit sein, die Kräfte und dei Konzentration bündeln. Von den Gegnern ist das zu erwarten. Denn die „Dragons“setzten sich am Freitag erst nach langem Kampf mit 32:31 nach Siebenmeterwerfen bei der SG Menden Sauerland Wölfe durch.

Nicht nur als moralische Unterstützung wird am Sonntag die erste Mannschaft in der Halle sein. Die Spieler bringen sich auch als Helfer und Ordner ein.

Tore: Jesse Horstmann (9/1), Jonas Horstmann, Bujak, Holtmann, Geisert (je 4), Mevenkamp, Cocelc (je 2), Lendzwald (1)

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