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Fußball: Regionalliga

Auf RW Ahlen wartet das Flutlicht und viel Flair

Ahlen

Entspannte Anreise, anstrengende 90 Minuten. Unter diesen Vorzeichen steht am Freitagabend die Auswärtspartie von RW Ahlen beim SC Wiedenbrück. Die Tatsache eines Derbys sorgt zudem für einen weiteren besonderen Charakter. Vielleicht tun sich die beiden Trainer auch deshalb schwer, Kräfteverhältnisse und Begegnung einzuordnen.

Von Uwe Gehrmann

Abgehängt: Zu gerne würden heute Abend Dimitrios Ioannidis (r.) und die Rot-Weißen Derby-Gastgeber SC Wiedenbrück enteilen. Foto: Kreisel

Wenn’s nach den beiden Trainern geht, dann ist es jetzt schon unentschieden. Wiedenbrücks Daniel Brinkmann lobt Rot-Weiß Ahlen wegen des guten Umschaltspiels, und kaum hat das Andreas Zimmermann gehört, spielt er den Ball zurück. „Ja, da hat er nicht ganz Unrecht, aber er soll mal das eigene Licht nicht untern Scheffel stellen. Wiedenbrück ist genau da und erst recht zu Hause auch sehr stark.“ Also 1:1 nach Komplimenten, muss man da denn noch spielen?

Worauf man wetten kann. Denn ein Punkt ist am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) im Wiedenbrücker Jahnstadion keinem genug. Der Gastgeber ist nach dem unglücklichen 0:1 in Rödinghausen ebenso gallig wie RW Ahlen, das nach dem Sieg über Uerdingen weiter Boden gutmachen will.

Oktay Dal kehrt in die Innenverteidigung zurück

Zwei Wiedenbrücker Spiele hat Zimmermann schon ausspioniert, das schnelle Umschalten studiert, aber eben auch festgestellt: „Die haben ihre Schwächen, aber die verrate ich nicht“, will er sich wenigstens etwas vom Überraschungsmoment bewahren. Dass Oktay Dal jetzt entsperrt ist und – noch ohne Kevin Kahlert – in die Innenverteidigung zurückkehrt, ist wenigstens kein Geheimnis, alles danach bleibt nebulös.

Löst Marzullo wieder Groothusen ab?

Dass Gianluca Marzullo vorn wieder Terence Groothusen ablöst, scheint wahrscheinlich. „Gianluca war im Test gegen Dortmund richtig gut. Der will zurück ins Team. Und das finde ich geil“, lässt sich der Ahlener Trainer von der Begeisterung seiner Spieler anstecken. Und hat es manchmal auch nicht leicht damit. Wohin mit Patrik Twardzik, wenn Dal zurück ist? „Patrik ist vielseitig einsetzbar“, wägt er ab. „Die machen es einem auch schwer, sich zu entscheiden.“

Alles so, wie beim Derby generell, das in der Regionalliga jeder bislang zweimal gewann, verlor und auch zweimal remisierte. „Das wird schön spannend“, freut sich Zimmermann schon. Auch auf viele Zuschauer. „Es könnte 700 bis 800 Zuschauer kommen. Ahlen bringt sicherlich einige Fans mit“, hofft SCW-Trainer Brinkmann auf eine Wiedenbrücker Rekordkulisse unter Flutlicht.

SCW-Trainer Daniel Brinkmann

Was dann passiert? „Das kann in beide Richtungen gehen“, ist der Trainer des SC Wiedenbrück unentschieden, wenn es um seine Einschätzung der bevorstehenden 90 Spielminuten geht. Den einen Punkt hat er also schon mal.

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