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Volleyball: 2. Bundesliga

Aus TSC Gievenbeck werden nach dem Aufstieg Orderbase Volleys Münster

Münster

Der TSC Gievenbeck ist souverän in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Dort firmiert das Team künftig aber unter dem Namen Orderbase Volleys Münster. Hinter dem Namen verbirgt sich der neue Hauptsponsor. Auch ansonsten vermeldet der Club, gut vorbereitet auf das Abenteuer zu sein, das keines bleiben soll.

Von Wilfried Sprenger

Bringen den Männer-Volleyball in Münster voran: TSC-Abteilungschef Odo Wunnicke (links), Teammanager Michael Spratte (2.v.r.) sowie das Unternehmer-Paar Foto: Orderbase

Zwei Dekaden nach dem Abstieg des USC aus der 2. Liga macht der Männer-Volleyball in Münster wieder mobil. Im April feierte der TSC Gievenbeck als souveräner Drittliga-Champion den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus. Seitdem arbeiten die Gievenbecker mit viel Verve daran, die erforderlichen wirtschaftlichen und organisatorischen Pflöcke einzuschlagen. Auch jetzt bleiben zwar immer noch Aufgaben abzuarbeiten und Auflagen zu erfüllen, doch im Grunde steht der Herausforderung 2. Liga nichts mehr im Wege. „Wir sind bereit und können im September starten“, sagt Michael Spratte.

Spratte als Teammanager gefragt

Der Pädagoge führte den TSC zum Aufstieg. Sein Traineramt hat er danach niedergelegt, aber Verein und Mannschaft die Treue gehalten. Seit zwei Monaten bringt sich Spratte als Teammanager ein. Gemeinsam mit Abteilungsleiter Odo Wunnicke und weiteren Mitstreitern stellt er die Weichen für die 2. Liga. Die wichtigste und vielleicht auch schwierigste Hürde ist genommen: Mit der in Münster ansässigen IT-Firma Orderbase Consulting wurde ein neuer Hauptsponsor gefunden. Als Folge und Ausdruck der frischen Partnerschaft firmiert die Mannschaft künftig unter Orderbase Volleys Münster“ Gemeinsames Ziel sei es, Männer-Volleyball auf Zweitliga-Niveau in Münster zu etablieren. Spratte sieht klare Parallelen in den Philosophien von Verein und Sponsor und nennt „Innovation, Jugendförderung und Zukunftsgewandtheit“. Robert Holtstiege, Geschäftsführer des Unterstützers, erklärt, die Mannschaft schon länger im Blickwinkel gehabt zu haben. „Wir schätzen die Spieler und den Verein als leistungsbereites junges Team. Jeder Einzelne ist bereit, mit persönlichem Einsatz seinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beizusteuern. Es beeindruckt uns, dass ein großer Teil der Mannschaft aus der eigenen Nachwuchsarbeit gewachsen ist“, erklärt der Unternehmer.

Michael Spratte

In der vergangenen Woche hatte Spratte erstmals in Präsenz Kontakt zur Volleyball Bundesliga (VBL). In Berlin war er zunächst Teilnehmer einer Kurzausbildung neuer Teammanager unter dem Dach der VBL, am darauffolgenden Tag nahm er an der Versammlung aller Erst- und Zweitligisten teil. „Es ist wichtig, rasch ein Netzwerk zu bilden“, stellte er nach der Rückkehr fest. Im laufenden Lizenzierungsverfahren erwartet Spratte keinerlei Probleme. „Wir sind solide aufgestellt und haben finanziell auch noch einen Puffer. Da sollte nichts schiefgehen.“ Der Saisonetat der Orderbase Volleys wird sich im Bereich einer ordentlichen fünfstelligen Summe bewegen. „Unter 50 000 Euro muss sich niemand melden“, klärt Spratte auf.

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